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Trauma bei Bundeswehr-Soldaten: Der Kampf des kaputten Kriegers
Robert Sedlatzek-MüllerEine Explosion in Afghanistan machte aus dem Elitesoldaten Sedlatzek-Müller ein seelisches Wrack. Diagnose: Krieg im Kopf. Schwer traumatisiert flüchtete er in den Alkohol, Hilfe von der Bundeswehr gab es kaum. Bis sich der Fallschirmjäger seinem härtesten Kampf stellte.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827828,00.html
- #130 17.04.2012 18:12 von
womit wir wieder beim thema waeren
... die BW ist einfach eine gurkentruppe. ausstattung mag ja ganz ok sein, aber das training ist ein witz. wenn es stimmt was sie schreiben, dann ist das ein skandal. ich erinnere mich noch an die Grundi und dort war das schiessen wirklich nur eine sache von ein paar schuss.
kein wunder, dass das "karfreitags-gefecht" bei der BW als heftiger feuerkampf bezeichnet wurde... ich denke die amis sehen das anders..... - #131 17.04.2012 18:23 von
ohne Pathos is' nich'?
Eines vorweg: Auch andere sind aus Flugzeugen gehüpft, haben für diverse Sachen gekämpft und mussten ihr Leben riskieren. In erster Linie macht man so etwas aus persönlicher Eitelkeit, aus Abenteuerlust oder weil man glaubt (oder glauben will) für irgendetwas kämpfen zu müssen. Ich weiß wovon ich spreche und möchte auch niemanden lächerlich machen. Wirklich nicht!
Aber dieser Pathos "Kamerad" / "Wind in's Gesicht .." / "... kämpfts für uns alle ..." ist verdammt dick aufgetragen. Unschön und peinlich ist das.
Ich durfte einen Mann kennenlernen, der den WK II hochdekoriert überlebt hat und Zeit seines Lebens über das Erlebte kaum ein Wort verlor: Kein Schwadronieren über dies und das ...! Kein, "das habe ich für ... getan" kam über seine Lippen!
Dieser Mann hatte Klasse.
Deswegen mein Rat: Seien Sie bitte still. - #132 17.04.2012 18:25 von
- #133 17.04.2012 18:36 von
Ich war 1985 2 Jahre in Afrika(Sudan und Tschad). Krieg ist die Hölle und ich begreife nicht warum Politiker immer wieder junge Menschen in diese Hackfleischfabrik entsenden und weiter in sauberen Anzügen vor das Volk der getöteten(seelisch und körperlich) Söhne und Töchter treten, um ihnen zu erklären, dass dies notwendig sei, "IHRE" Interessen zu vertreten.
- #134 17.04.2012 18:36 von
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Wenn ich richtig gelesen habe, so hat dieser Soldat nach 20 Jahren Dienstzeit diesen Moment erlebt. Hat also einiges schon gesehen und erlebt.
Was genau das war, das können Sie nicht wissen. Trotzdem kommen Sie augenblicklich zu einem Urteil und stellen das Talent zum Beruf in Abrede.
Das ist dürftig. - #135 17.04.2012 19:24 von
- #136 17.04.2012 19:30 von
Auch Soldaten sind nur Menschen und haben eine emotionale Persönlichkeit. Ein Trauma kann jeder jederzeit bekommen.
Es sei den er hätte schon eine psychotische Alexithymie.
Emotionslose Kampfmaschinen möchte ich nicht als Landesverteidiger haben, sondern Menschen mit Verantwortungsgefühl.
Die können aber auch brechen. Das darf man nicht tabuisieren, sondern man muss ihnen helfen ins Leben zurückzufinden.
Seelische Invalidität muss genau wie körperliche Invalidität anerkannt werden können. Eine Gesellschaft die das negiert und als Schwäche verunglimpft ist nichts wert. - #137 17.04.2012 20:16 von
- #138 17.04.2012 20:27 von
Er soll nicht klagen,
denn er hat ja als Berufssoldat gezeichnet. In Friedenszeiten einen auf Muskelprotz machen (siehe Fotos), sich als Spezialkiller ausbilden lassen und ganz groß stolz darauf sein. Aber wenn es dann wirklich los geht, bleibt von der großen Schnauze nicht viel mehr übrig. Keinem einzigen Berufssoldaten soll nachgetrauert werden.
- #139 17.04.2012 20:44 von
Können die Personen wie Sie, die hier nur durch Halbwissen glänzen endlich mal aufhören die völlig falsche Bezeichnung Berufssoldat zu verwenden!
Der Mann war Zeitsoldat (gem. Text). Stabsgefreiter und später Stabsunteroffizier (gem. Photos). Der Dienstgrad Stabsunteroffizier schließt außerdem ebenfalls aus das er Berufssoldat war.
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