High Potentials, die nichts anderes als Klischees und ein ordentliches EInstiegsgehalt im Auge haben, werden wohl über wenig Potential verfügen. Dieser Euphemismus indiziert vor allem eines: die perfekte Schublade.
DDPJe mehr die Unternehmen den Fachkräftemangel fürchten, desto mehr umgarnen sie Bewerber. Deren Ansprüche steigen. Eine neue Studie zeigt, worauf es Führungskräften von morgen besonders ankommt. Sie verraten auch, wer ihre Lieblingsarbeitgeber sind.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...829778,00.html
High Potentials, die nichts anderes als Klischees und ein ordentliches EInstiegsgehalt im Auge haben, werden wohl über wenig Potential verfügen. Dieser Euphemismus indiziert vor allem eines: die perfekte Schublade.
in Teilen geht der Artikel leider am Thema vorbei, denn so ist es nicht. Ich kenne eine ganze Menge jüngerer Menschen die einen Traumjob haben oder sich selbstständig gemacht haben und denen sehr wohl klar ist, dass sehr gute Jobs oder Selbstständigkeit selbst und ständig heißt.
Eher ist es so, dass viele weniger verdienen wollen und dafür mehr Freizeit haben wollen, aber auch diese Zeiten ändern sich gerade, denn auch denen ist bewusst- arbeiten was das Kreuz hergibt, die Zeiten könnte für alle bald vorbei sein.
Es gibt keinen Fachkräftemangel. Es gibt nur einen Mangel an Arbeitgebern die entsprechend die Leute bezahlen wollen.
ich arbeite den ganzen Tag mit solchen "High Potentials" Dr.Dr. und Co. und Muss feststellen: wenn die heute was können dann ist es Schauspielerei als das was Sie hier "professionelles Auftreten" nennen. Aber Inhaltlich und Menschlich sind das alles kleine Trottel....das gilt zumindest für die die in der Wirtschaft landen.
Fachkraefte gehen dahin wo anstaendig bezahlt wird und das ist oft nicht in Deutschland. In Sachen IT/Computer kann man in den USA das Doppelte Netto holen wie in Deutschland. Hoehere Bezahlung und viel weniger Abgaben wenn man im richtigen Bundesstaat arbeitet der keine Einkommenssteuer hat.
Natürlich bekommen diejenigen mehr Geld, die dafür sorgen sollen, dass die anderen gefälligst für weniger arbeiten. Sowas braucht man immer, denn wenn da jemand sitzt, der das nicht mitmacht, gibt es am Ende einen Sklavenaufstand.
Klar, gesucht werden immer wieder mal Leute, gut bezahlt noch lange nicht. Da bekommt ein voll ausgebildeter Programmierer 2k Brutto angeboten und muss froh sein, wenn er das auf 2,5k hochverhandelt bekommt. Und über 2,5k muss man ja schon froh sein, in anderen Berufen kommen die Leute ja kaum über 1k und das hat nichts mit Mangel oder kein Mangel zu tun, sondern mit Anstand und Menschenrechten.
Das gehört sicherlich auch dazu. Selten schaffen es die Guten nach oben, weit eher die guten Schauspieler. Liegt daran, dass die meisten Chefs und Personaler selbst in diese Kategorie fallen, viel verlangen, aber selbst daran scheitern, aber man gibt es einfach vor.
Ehrlichkeit ist nicht gefragt, mit Ehrlichkeit steht man am Ende in der Regel völlig ohne Job da.
...lebt der Autor eigentlich? Von einem "war of talents" habe ich noch nichts mitbekommen. Auch im IT-Bereich werden Bewerbungen nicht beantwortet, lässt man Bewerber wochenlang warten oder meldet sich nach Bewerbungsgesprächen nicht mehr. Und ich bin nicht die einzige Absolventin, der es so geht. An einen "Fachkräftemangel" glaube ich schon lange nicht mehr. Im Studium hatte ich auch große Erwartungen, jetzt bin ich schon froh, wenn ich überhaupt etwas bekomme...
Ja Sie haben recht, jenseits des Atlantiks haben gute junge Leute bessere Chancen, selbst wenn die Arbeitslosenquote derzeit hoch ist. Aber auch in Europa ist es nicht schwer einen Job zu finden, der besser als in Deutschland bezahlt wird. Doktoranden, Lehrer, Ingenieure, Professoren stehen in der Schweiz, in Norwegen und in Luxemburg viel besser da als bei uns. Es gibt aber auch negative Beispiele, in GB, NL, I, SF ist die Ingenieurbezahlung deutlich schlechter als hierzulande.
Einen guten Überblick gewährt:
Average Salaries - Job Descriptions - Annual Job Salaries - PayScale
(Land, Arbeitsgebiet, Arbeitsort, etc. sind wählbar)
Hier bestätigt sich was ich bei der Arbeit in internationalen Projekten auch selbst erfahren habe.