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Trauerzug für Kim Jong Il: Zehntausende Nordkoreaner beweinen ihren "Geliebten Führer

Der Sarg war mit weißen Blumen und einer roten Flagge geschmückt, 21 Salutschüssen wurden zu Ehren des Verstorbenen abgefeuert: In Nordkorea haben Zehntausende Abschied von Kim Jong Il genommen. Die sorgfältig choreografierte Zeremonie gab Hinweise auf die künftigen Machtverhältnisse.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...806053,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Sarg war mit weißen Blumen und einer roten Flagge geschmückt, 21 Salutschüssen wurden zu Ehren des Verstorbenen abgefeuert: In Nordkorea haben Zehntausende Abschied von Kim Jong Il genommen. Die sorgfältig choreografierte Zeremonie gab Hinweise auf die künftigen Machtverhältnisse.

    Trauerzug für Kim Jong Il: Zehntausende Nordkoreaner beweinen ihren "Geliebten Führer" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Hallo,

    für mich ein freudentag denn wieder ist ein tyrann gestorben der tausende menschen auf dem gewissen hat.
  2. #2

    Einer weniger. Leider hat er Nachwuchs hinterlassen.
  3. #3

    34234234

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Einer weniger. Leider hat er Nachwuchs hinterlassen.
    Das hilft leider gar nicht. Die Irrenanstalten sind voll mit potentiellen Nachfolgern, die Nachzucht hat ja auch funktioniert. Das Problem sind nicht die Idioten an der Spitze, das Problem sind die vielen, die gerne für einfache Antworten in die selbstverschuldete Unmündigkeit zurück wollen. Die gibt es nicht nur in NK, die haben wir hier auch reichlich. Es bedarf nur einer Schwäche der Demokratie und eines Kristallisationspunkts.
  4. #4

    aha.

    So so, alles Kommunisten aber als Autos ausschließlich auf Mercedes-Bonze zurückgreifen - das Bonzen-Auto schlechthin.
  5. #5

    Für ein Regime der eigentlich nur mit China und Russland wirtschaftliche Kontakt hat, bin ich etwas überrascht in die Bilder vom staatliche Fernsehen zu sehen wie viel Autos mit einen Stern aus Stuttgart in der Parade waren...
    Ich wäre schon sehr interessiert zu wissen wie so viel Deutsch Produkt in so einer Land kommen???

    Der Franzmann.

    PS: Sorry für eventuellen Fehler, ich verspreche in 2012 verbessere ich mein Deutsch!
  6. #6

    Nicht einfach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Sarg war mit weißen Blumen und einer roten Flagge geschmückt, 21 Salutschüssen wurden zu Ehren des Verstorbenen abgefeuert: In Nordkorea haben Zehntausende Abschied von Kim Jong Il genommen. Die sorgfältig choreografierte Zeremonie gab Hinweise auf die künftigen Machtverhältnisse.

    Trauerzug für Kim Jong Il: Zehntausende Nordkoreaner beweinen ihren "Geliebten Führer" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Schwer zu beurteilen, was da wirklich los ist. Fakt ist, Kim Jong Il hat tausende Menschen auf dem Gewissen, er hat sein Volk verhungern lassen und sich selbst den Bauch vollgeschlagen. In Nordkorea gibt es öffentliche Hinrichtungen, Arbeits- und Todeslager.

    Die Menschen stehen ungeschützt bei Eiseskälte im Schnee, wahrscheinlich stundenlang. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Verweigerung dieser "Trauer" zu drastischen Strafen, wenn nicht sogar zum Tod führen würde.
  7. #7

    Was die Menschen in Nordkorea denken und fühlen,

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    Das hilft leider gar nicht. Die Irrenanstalten sind voll mit potentiellen Nachfolgern, die Nachzucht hat ja auch funktioniert. Das Problem sind nicht die Idioten an der Spitze, das Problem sind die vielen, die gerne für einfache Antworten in die selbstverschuldete Unmündigkeit zurück wollen. Die gibt es nicht nur in NK, die haben wir hier auch reichlich. Es bedarf nur einer Schwäche der Demokratie und eines Kristallisationspunkts.
    wissen wir nicht. Da ich an das Gute im Menschen glaube, denke ich schon, dass die Menschen genau wissen, was in ihrem Land so alles schief läuft. Die ganze Trauer ist nur gespielt; das ist antrainiert worden.

    Der Ruf nach dem Staat ist der Ausdruck von selbst verschuldeter Unmündigkeit. Selbst in Deutschland erschallt er, auch wenn mir mit der DDR so schlechte Erfahrungen gemacht haben. Zur Erinnerung: In der DDR war der Staat für alles verantwortlich, vom Klopapier bis zum Neuen Deutschland. Es gab Güter in Deutschland, die waren äußerst knapp und andere waren im Überfluss vorhanden, mit der Folge, dass man Brötchen an Schweine verfüttert hat.

    Hierzulande meckert man immer über die Kapitalismus, der angeblich zu viel produziert und wegschmeißt, aber dieser Vorwurf hat gar nicht Substanz. Die Kunst ist es, so wenig wie möglich wegzuschmeißen und das schaffen die auch. Und die Abfälle, die dann anfallen (z. B. vergammeltes Gemüse), kann man immer noch nutzen, nur halt nicht mehr an Menschen verkaufen.

    Der Ruf nach dem Staat drückt sich auch darin aus, dass, wenn die Bundestagswahl am nächsten Sonntag wäre, wir 100 % sozialdemokratische, staatsgläubige Parteien im Bundestag hätten. Die einzige nichtsozialdemokratische Partei, die FDP, wäre bekanntlich draußen. Die wichtigen Medien sind auch alle antiliberal und negieren das Indivdium.

    Der Glaube an den Staat ist so groß, dass SPD-Leute der CDU/CSU in ihrer Kritik an Frau Sabine Leuttheuser-Schnarrenberger (SLS) bestärken. Dabei ist SLS die fähigste Ministerin, in dieser Regierung sowie in diesem Amt. Haben Däubler-Gmelin und Zypris irgendwas positives erreicht? Schnarri hat in dieser Legislaturperiode, die gerade mal zwei Jahre alt ist, mehr erreicht, als die anderen zwei Damen zusammen in elf Jahren.
  8. #8

    Volk selbst schuld

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    für mich ein freudentag denn wieder ist ein tyrann gestorben der tausende menschen auf dem gewissen hat.
    Ein solches Volk ist doch einfach selbst schuld.

    Aufklärung ist schließlich der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten! Unmündigkeit.
  9. #9

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    für mich ein freudentag denn wieder ist ein tyrann gestorben der tausende menschen auf dem gewissen hat.

    Der Tod eines Menschen ist nicht zu bejubeln. Aber ein gewissenloser Diktator weniger schon. Doch wie in den Ländern des arabischen Herbstes werden gewissenlose Führer scheinbar nur durch andere ersetzt.


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