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Trauerzug für Kim Jong Il: Zehntausende Nordkoreaner beweinen ihren "Geliebten Führer
Der Sarg war mit weißen Blumen und einer roten Flagge geschmückt, 21 Salutschüssen wurden zu Ehren des Verstorbenen abgefeuert: In Nordkorea haben Zehntausende Abschied von Kim Jong Il genommen. Die sorgfältig choreografierte Zeremonie gab Hinweise auf die künftigen Machtverhältnisse.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...806053,00.html
- #30 28.12.2011 15:49 von
...
Da brauch man sich bloß unter den Ossis in diesem unserem Land umzuschauen. Die meisten behaupten nämlich, dass sie als Zonengrenzer daneben geschossen hätten, wenn ein Leibeigener Honeckers in den Westen abhauen wollte.
Die heute noch lebenden Zonengrenzer tun so, als ob sie damals nicht indoktriniert gewesen wären.
Ha...ha...ha! - #31 28.12.2011 15:49 von
Ist das echt,
- #32 28.12.2011 15:54 von
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Die Sache ist leider nicht so eindeutig. Hab einen etwas längeren Beitrag dazu geschrieben, mal sehn ob der durch kommt.
Jedenfalls finde ich es unhöflich, wenn in einem Forum, in dem ja viele die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, eine Frage mit dem Vorwurf beantwortet wird, daß der Fragesteller sich nicht informiert hat.
Genau dazu dient die Frage, und wenn es sowas wie eine kluge Frage gibt, dann ist es diese. Sie führt einerseits zum Wahrheitsbegriff, andererseits zu der Frage, was nach dem Regime kommt. Und letztlich zu einer Erklärung, warum die Chinesen sich aus unserer westlichen Sicht in diesem Punkt so merkwürdig aufstellen. - #33 28.12.2011 16:01 von
- #34 28.12.2011 16:02 von
Es tut gut,
daß uns SPON mit seinen täglichen, ergreifenden Kondolenzberichten an der Trauer des Nordkoreanischen Volkes am Ableben des geliebten Führers teilnehmen lässt.
Eine Anteilnahme, gepaart mit Hintergrundinformationen wie: " Die Macht hatte er 1994 nach dem Tod seines Vaters übernommen und das Land seitdem mit eiserner Faust regiert."
Dieser "eisernen Faust" ist es zu verdanken, dem Volk Frieden und Freiheit gebracht zu haben, wie es sich am sympathischen, pausbäckigen Gesicht von Kim Jong Un gut ablesen lässt, der hier stellvertretend für alle Nordkoreaner steht.
" Auch Ri Yong Ho, Chef des Generalstabs der mächtigen Volksarmee, begleitete den Trauerkorso. Der Vize-Marschall genoss das Vertrauen Kim Jong Ils und begleitete ihn häufig auf dessen Reisen."
Ja, diese wohltätigen Reisen zu den Ponyhöfen Nordkoreas, finden nun ihr Ende im Gedenkpalast, von wo aus zu neuen Ufern aufgebrochen wird, denn nunmehr: "soll sein Sohn nicht als Autokrat, sondern gemeinsam mit seinem Onkel Jang und dem Militär herrschen, wie die Agentur Reuters von einer Person mit engen Verbindungen zu den Regierungen Nordkoreas und Chinas erfahren hatte."
Und so erfahren wir es, dank unseres geliebten Führungsorgans SPON. - #35 28.12.2011 16:07 von
Woher bitte sollen sie es wissen ?
Es fehlen diesen Menschen jegliche Vergleichsmöglichkeiten. Ich finde den pseudoaufgeklärten herablassenden Tonfall absolut nicht angebracht. Und wenn man in einem absolut autoritären Elternhaus aufgewachsen ist weiß man vielleicht aus eigener Erfahrung was mangelnde Informationen und mangelnde Entfaltungsmöglichkeiten bewirken. Und selbst das repressivste Elternhaus ist ein absoluter Klacks gegen das abgeschirmte Regime in Nordkorea. Leute die gerne über die eigene Kindheit jammern sollen mal deren Umstände sich 50x schlimmer vorstellen ohne jede Möglichkeit zur Flucht oder überhaupt das Wissen um andere Systeme / Möglichkeiten. Vielleicht geht einigen dann mal ein Licht auf.
- #36 28.12.2011 16:22 von
Sie scheinen
- #37 28.12.2011 16:47 von
1) die haben toten Fisch von einen toten Diktator erhalten,die heulen vor lauter Glück,endlich mal wieder was zu essen!
2)was soll denn daran schwer zu verstehen sein wenn Lebensmittel vernichtet werden um die Preise hoch zu halten? Kulmination dessen was die Banken so vorführen.Der Kapitalismus ist abhängig von unendlichen Wachstumsqoten gegenüber endlichen Energieressourcen.Die Meschanismen vom Kapitalismus zu begreifen ist nicht so schwer,viel schwieriger dagegen ist es zu verstehen wie eine Hand voll Gierhälse es schaffen die Masse klein zu halten,darüber sollte man mal nachdenken und diskutieren,ich glaube da würden sich neue Horizonte auftun. - #38 28.12.2011 16:49 von
Lachen
Naja, den Leuten wird befohlen zu weinen und zu schreien - und dieser Befehl wird ausgeführt. Die Nordkoreaner wissen nichts von Welt um sie herum, kommunistische Indoktrination seit über 60 Jahren, das hinterlässt Spuren. Wer könnte sich bei uns vorstellen, für einen solchen Schweinehund auch nur eine Träne zu vergießen?
- #39 28.12.2011 18:54 von
Der "Große Führer" war Garant eines individuellen Abhängigkeitsverhältnisses, dessen Beendigung kollektiv betrauert wird. Es ist nur völlig natürlich, dass da auch Zähne klappern und das große Heulen ausbricht. Vergleichbar vielleicht mit der blamablen Niederlage einer Fußballmannschaft, die man gerade eben noch auf dem Platz angebetet und angehimmelt hat.
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