Zitat von
schönbergwebernberg
wissen wir nicht. Da ich an das Gute im Menschen glaube, denke ich schon, dass die Menschen genau wissen, was in ihrem Land so alles schief läuft. Die ganze Trauer ist nur gespielt; das ist antrainiert worden.
Der Ruf nach dem Staat ist der Ausdruck von selbst verschuldeter Unmündigkeit. Selbst in Deutschland erschallt er, auch wenn mir mit der DDR so schlechte Erfahrungen gemacht haben. Zur Erinnerung: In der DDR war der Staat für alles verantwortlich, vom Klopapier bis zum Neuen Deutschland. Es gab Güter in Deutschland, die waren äußerst knapp und andere waren im Überfluss vorhanden, mit der Folge, dass man Brötchen an Schweine verfüttert hat.
Hierzulande meckert man immer über die Kapitalismus, der angeblich zu viel produziert und wegschmeißt, aber dieser Vorwurf hat gar nicht Substanz. Die Kunst ist es, so wenig wie möglich wegzuschmeißen und das schaffen die auch. Und die Abfälle, die dann anfallen (z. B. vergammeltes Gemüse), kann man immer noch nutzen, nur halt nicht mehr an Menschen verkaufen.
Der Ruf nach dem Staat drückt sich auch darin aus, dass, wenn die Bundestagswahl am nächsten Sonntag wäre, wir 100 % sozialdemokratische, staatsgläubige Parteien im Bundestag hätten. Die einzige nichtsozialdemokratische Partei, die FDP, wäre bekanntlich draußen. Die wichtigen Medien sind auch alle antiliberal und negieren das Indivdium.
Der Glaube an den Staat ist so groß, dass SPD-Leute der CDU/CSU in ihrer Kritik an Frau Sabine Leuttheuser-Schnarrenberger (SLS) bestärken. Dabei ist SLS die fähigste Ministerin, in dieser Regierung sowie in diesem Amt. Haben Däubler-Gmelin und Zypris irgendwas positives erreicht? Schnarri hat in dieser Legislaturperiode, die gerade mal zwei Jahre alt ist, mehr erreicht, als die anderen zwei Damen zusammen in elf Jahren.