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Trauer in Unternehmen: Was tun, wenn der Chef stirbt?

Eine*Todesanzeige ist nicht genug. Für Steve Jobs legten die Apple-Mitarbeiter Blumen, Kerzen, Äpfel nieder. Aber wie reagieren Beschäftigte in Deutschland, wenn ihr langjähriger Chef stirbt? Professionelle Trauerbegleiter bieten Hilfe an - sie lassen Trompeter*antreten, kreieren*gar einen Firmenaltar.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...790873,00.html
  1. #10

    Ehrlich sein!

    Selten ist ein Chef ein Sympathieträger. Mögen die wenigen Ausnahmen es verdienen, betrauert zu werden.

    Die meisten aber sind Unternehmensführer, für die ihre Mitarbeiter nur wandelnde Geldautomaten sind.

    Wenn ein Arbeiter stirbt, dann wird er ersetzt. Wenn der Chef stirbt, dann ist das ein Prozess der Neuorientierung. Nicht mehr, nicht weniger.
  2. #11

    Glücksfälle

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine*Todesanzeige ist nicht genug. Für Steve Jobs legten die Apple-Mitarbeiter Blumen, Kerzen, Äpfel nieder. Aber wie reagieren Beschäftigte in Deutschland, wenn ihr langjähriger Chef stirbt? Professionelle Trauerbegleiter bieten Hilfe an - sie lassen Trompeter*antreten, kreieren*gar einen Firmenaltar.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...790873,00.html
    Die Anzeige die wir in unserer Behörde formulieren würden:

    Endlich ist er weg, hat uns schon lange genug gequält. Wir hoffen, dass an den Gerüchten einer Wiederauferstehung nichts dran ist. Ruhe in unfrieden.
  3. #12

    Es geht auch andersrum

    Zitat von riegsee Beitrag anzeigen
    Ich würde eine Flasche Schampus aufmachen.
    Wenn ein Chef dich jahrelang schikaniert und demütigt dann rufst Du innerlich Hurra.
    Und wenn dein Chef dich nach Kräften gefördert und hochgelobt hat? Wenn du ihm Charakterstärke und Führungsqualitäten, deine Karriere, Erfahrungen und Kontakte verdankst?

    Selbst als aktiver Gewerkschaftler und BR-Mitglied: So einfach ist das nicht mit dem "ihr da oben und wir hier unten". Also bitte mal etwas vorsichtiger mit diesen rotzfrechen Sprüchen!
  4. #13

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine*Todesanzeige ist nicht genug. ... Aber wie reagieren Beschäftigte in Deutschland, wenn ihr langjähriger Chef stirbt?
    Mir fällt hierzu folgendes ein:

    „Hast Du gehört? Unser Chef ist verstorben."
    „Ja, und ich frage mich die ganze Zeit, wer da mit ihm gestorben ist."
    "Wieso mit ihm?"
    "Na, in der Anzeige stand doch: Mit ihm starb einer unserer fähigsten Mitarbeiter..."
  5. #14

    Chef oder Chef

    kommt - wie so vieles im Leben - wohl auf den Chef an.
    In den kleineren Unternehmen, in denen ich tätig war, war der Kontakt zum Chef fast immer positiv, da wären "Tränen" - wenn der Fall eingetreten wäre - angebracht gewesen, weil man eben nicht nur ein Kostenfaktor war.
    In anderen großen Unternehme gab es Geschäftsführer der alten Art die waren auch Menschen und die Nachfolger waren dann die BWL-Schnösel die statt "Herz in der Brust" eine Rechenmaschine implantiert hatten, da hätte man noch auf das Grab gepi...t und so ein richtiges Fass aufgemacht.
  6. #15

    Meist kommt nichts besseres nach.


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