keinerlei plattform dem täter.
Er wollte Schaden anrichten und die Gesellschaft verändern. Das lässt der Attentäter am Tag zwei nach den*Anschlägen von Oslo und Utøya*durch seinen Anwalt ausrichten. Doch Norwegen lässt sich nicht den Hass des Mörders nicht aufzwingen - und beweint seine Toten in Würde.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...776326,00.html
keinerlei plattform dem täter.
es berührt mich sehr, wenn ich lese, dass die Norweger in ihrer Trauer und in dem Schock ihre Freiheit und Offenheit bewahren wollen.
So langsam reicht es, oder?!
Ist es wirklich nötig, diese Tragödie um jedes besch... Klicks Willen bis zum Gehtnichtmehr auszuschlachten?
Dieses Feld solltet ihr wirklich besser der BILD überlassen und euch langsam wieder auf journalistische Qualitäten besinnen.
medial in alte Fehler zu verfallen: Dem Täter gehört die Bühne!
Wir zeigen die Bilder seiner lächerlichen Selbstinszenierung und stürzen uns auf sein 1.500 Seiten Pamphlet es zu analysieren. Dieses arme Würstchen lacht sich in seiner Zelle schräg, wenn wir uns jetzt monatelang mit ihm beschäftigen...
Meine Gedanken sind bei den unschuldigen Opfern , deren Familien und denen , die als Zeugen und Retter das Drama miterleben mussten. Und bei dem norwegischen Volk, das dieses nicht verdient hat , aber das eine große menschliche Stärke zeigt. Sie straft den Täter mit Menschlichkeit und ostentativem Festhalten an den Prinzipien einer offenen Gesellschaft .
Hören wir auf , in den Medien Gratiswerbung für Psychopathen zu machen , ihnen eine Plattform für Milliarden Zuschauer zu bieten , Schnellschussanalysen abzuliefern , und in wenigen Tagen zieht die Karawane weiter , und die Opfer versinken in der Anonymität. Diese Art Oberflächlichkeit und damit auch ein Stück Verantwortungslosigkeit sollten wir uns ersparen.
Meine Hochachtung vor dem Land und der Haltung , die es uns vermittelt .
Das ist vielleicht das Beste, was SPON bisher zu dem unfassbaren Massenmord veröffenlicht hat.
Es bleibt zu hoffen, dass eine offenbar so viel bessere Zivilgesellschaft als die deutsche auch keine so skandalösen Engpässe in der traumatherapeutischen Versorgung der Hinterbliebenen, Überlebenden und Augenzeugen kennt wie Deutschland. In D müssten die Betroffenen mindestens 6 Monate auf eine ambulante Therapie warten und wären obendrein dem demütigenden und zermürbenden Kleinkrieg der Leistungsträger (Krankenkasse, Versorgungsamt, ggf. Berufsgenossenschaft) ausgesetzt, die nichts besseres zu tun haben als zu versuchen, die Kosten auf den jeweils anderen abzuwälzen.