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Transsexuelle bei "Miss Universe Canada": Gescheitert und doch gewonnen

REUTERSJenna Talackova nahm als erste Transsexuelle bei der Wahl zur "Miss Universe Canada" teil - und legte einen überragenden Auftritt hin. Zwar holte am Ende eine andere Kandidatin den Titel. Dennoch kann sich Talackova als Siegerin fühlen.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...834053,00.html
  1. #1

    Sieg und Niederlage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jenna Talackova nahm als erste Transsexuelle bei der Wahl zur "Miss Universe Canada" teil - und legte einen überragenden Auftritt hin. Zwar holte am Ende eine andere Kandidatin den Titel. Dennoch kann sich Talackova als Siegerin fühlen.

    Transsexuelle Jenna Talackova verliert bei Miss Universe - SPIEGEL ONLINE
    Es ist ein zwiespältiger Sieg. Zwar hat Sie sehr viel im Wettbewerb erreicht und mit einem Ehrentitel als Miss Congeniality die Herzen der Jury erobert, aber sie hat dafür viel der zukünftigen Normalität aufgegeben, da sie ab jetzt immer und überall als Transsexuelle erkannt werden wird.
  2. #2

    Seltsame Teilnahmebedingungen

    Da blickt doch keiner mehr durch. So wie Playboy fast keine Modelle mehr ablichtet, die sich nicht oben kuenstlich erweitert haben, ist bei "Miss Universe" wohl auch jedwede chirurgisch-kosmetische Aufmotzung erlaubt. Grosse Frauen mit langen Beinen kommen in der Regel "besser an" - da ist doch die von den maennlichen Genen herruehrende Koerpergroesse ja wohl ein unfairer Wettbewerbsvorteil. Werden die Umgebauten bei der diesjaehrigen Olympiade jetzt auch bei den Frauenwettbewerben zugelassen ?
  3. #3

    Ja

    Zitat von sting111 Beitrag anzeigen
    ...Werden die Umgebauten bei der diesjaehrigen Olympiade jetzt auch bei den Frauenwettbewerben zugelassen ?
    Ja, aber mehrere Jahre Hormontherapie lassen die Vergangenheit als großen Nachteil wirken. Es bleiben die schwereren Knochen des männlichen Körpers zusammen mit der zarteren Muskulatur des weiblichen. Das sind keine guten Bedingungen, darum sind Transsexuelle Sportler natürlich zugelassen, aber ohne Chance auf Sieg.
  4. #4

    Zitat von sting111 Beitrag anzeigen
    Grosse Frauen mit langen Beinen kommen in der Regel "besser an" - da ist doch die von den maennlichen Genen herruehrende Koerpergroesse ja wohl ein unfairer Wettbewerbsvorteil. Werden die Umgebauten bei der diesjaehrigen Olympiade jetzt auch bei den Frauenwettbewerben zugelassen ?
    Hinsichtlich der Körpergrösse sollten sie mal nachlesen was bei solchen Schönheitskonkurrenzen als MINDESTgrösse gefordert wird.

    Bei sportlichen Wettbewerben ist es so dass nach einigen Jahren Hormontherapie auch die Muskeln entsprechend schwächer werden, verbunden mit einigen Aspekten des vormals männlichen Körpers dürfte sich insgesamt ein Wettbewerbsnachteil ergeben.
  5. #5

    es heisst

    GeschlechtsANGLEICHUNG nicht Umwandlung...
  6. #6

    ich frage mich ...

    ... was es da überhaupt zu diskutieren gibt. nach erfolgter Geschlechtsangleichung (juristisch und medizinisch) kann mensch sämtliche Dokumente inkl. Geburtsturkunde umschreiben lassen und ist daher selbstverständlich mit allem Respekt im Seelengeschlecht wahrzunehmen und zu behandeln! Schade, dass diese schöne Frau nicht gewonnen hat. P.S.: Werter Mitforist, "die Umgebauten" ist eine widerliche Wortwahl.
  7. #7

    Das verstehe, wer will...

    Warum sollte man im Bewerbungsschreiben für einen "Miss-Sonstwas"-Wettbewerb überhaupt sein Geschlecht angeben müssen ?
    Gibt es gar so viele ?
  8. #8

    Es heißt Geschlechtsangleichung

    Jenna hatte auch keine falschen Angaben gemacht.
    Sie ist Weiblich, weil ihr Gehirn Weiblich ist.
    Die Ärzte und die Hebammen machten falsche Angaben, weil sie einfach das Gechlecht bestimmen, ohne zu wissen was es ist. Die Persönlichkeit eines Menschen entwickelt sich erst im alter von ca 2 - 3 - 4 jahren und danach kann man das Geschlecht in der Geburtsurkunde auch eintragen und den Vornamen ohne probleme ändern. Es gibt immer mehr Menschen auf der Welt und die wahrscheinlichkeit ist dann auch höher, dass auch immer mehr Menschen im falschen Körper geboren werden.
  9. #9

    Lächerlich

    Zitat von Sandra Beitrag anzeigen
    Sie ist Weiblich, weil ihr Gehirn Weiblich ist.
    Das ist ein nicht bewiesener Ansatz auf Basis weniger MRT-Untersuchungen. Man sollte das nicht so aufbauschen und sich der möglichen Konsequenzen im klaren sein. Was passiert mit den Transsexuellen, bei denen die minimalen Unterschiede nicht nachgewiesen würden? Gibt es dann keine Behandlung?

    Zitat von Sandra Beitrag anzeigen
    Die Ärzte und die Hebammen machten falsche Angaben, weil sie einfach das Gechlecht bestimmen, ohne zu wissen was es ist..
    Ein Prinzip, dass bei 99,99% der Geburten funktioniert, als falsch hinzustellen, zeigt die Scheuklappen der Aktivistengruppen. Oder wollen Sie zurück zum ausgehenden 19ten Jahrhundert, in der zur Überlistung der höheren Kindersterblichkeit von Jungen in höheren Familien alle Kinder in den ersten Jahren wie Mädchen angezogen und behandelt wurden?

    Wobei es ein sinnvoller Ansatz ist, Kindern geschlechtsneutral alle Möglichkeiten zu geben.








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