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Transplantationsgesetz im Bundestag: Streit über die Organspende

DSO/ Johannes Rey 12.000 Deutsche warten auf ein Spenderorgan. Das Transplantationsgesetz soll die Bereitschaft zur Organspende erhöhen. Ob das gelingt, ist fraglich: Ärzte und Kliniken müssen schwierige Hürden überwinden, die Finanzierung ist unsicher - und Datenschutz-Fragen sind noch offen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...834463,00.html
  1. #150

    Fachgebiet, Würde

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    ... Die Ärzte wissen es sehr wohl, aus Fachkenntnis und aus der Erfahrung mit tausenden Sterbenden.
    Nach Feststellung des Hirntodes ist ein Bewusstsein definitiv nicht mehr vorhanden. Daran gibt es keine vernünftigen Zweifel. Um das zu beurteilen, muss man sich aber in Neurologie auskennen.
    Tja. Es sind selbstgefällige Haltungen wie diese, die leider in Mediziner- und "Medizin-Ethik-Spezialisten"-Kreisen verbreitet sind, und Mißtrauen darüber rechtfertigen, dass die Entscheidung eines möglichen Spenders, die Organe behalten zu wollen, im Falle des Falles respektiert wird.

    Die Meinung eines Laien ist kein Kriterium.
    Aha, und die Neurologie ist das einzige Fachgebiet, das dazu Fachkundiges sagen kann?

    Der Empfänger hat genauso eine Würde verdient wie der Spender.
    Also müssen wir das GG umschreiben:
    "Die Würde des Menschen ist antastbar, wenn damit anderen gedient ist."
  2. #151

    Bin leider 2 Tage nicht im Netz gewesen...

    Zitat von donnerfalke Beitrag anzeigen
    Es wird steif und fest behauptet dass die Reichen nicht schneller an die Organe kommen werden als die Kassenpatienten. Ich halte es für Bullshit. In Deutschland ist es nicht mal möglich einen Termin beim Arzt auszumachen ohne die lange Wartezeit durch die Privatpatienen. Ebenso ist die Qualität der Behandlung sehr schlecht dass man wie ein Vieh in 3 Minuten abgefertigt wird und zu Standard-Untersuchungen geschickt wird, und das wars. Der Arzt arbeitet wie ein Bängster. Man bekommt ebenfalls oft keine notwendige Medikamenten verschrieben, nur im nächsten Quartal, bis dahin müssen sie irgendwie überleben. Toll. Selbst im Krankenhaus werden die Privatpatienten bevorzugt.
    Und sie wollen ersthaft behaupten dass die Privatpatienen nicht schneller an ein Organ kommen als Kassenpatienten? Warum das? Die Bonzen werden in Deutschland in allen Lebensbereichen bevorzugt, ohne eine Ausnahme. Da sollen sich die Herren Professoren sich mehr anstrengen und Beweise vorlegen und nicht nur rumschwaffeln und dies und das behaupten, nicht alle Menschen sind strohdoof, Bitte die Aussagen richtig belegen.
    lese gerade die letzten Berichte durch und bin erschrocken wieviel Mist in der Zeit geschrieben wurde. Es stimmt dass nicht alle Menschen strohdoof sind. Aber die Anzahl derjenigen die bei denen man zweifeln muss steigt ständig.
  3. #152

    Wenn Ihre Aussagen stimmen würde...-

    Zitat von fragelaumer Beitrag anzeigen
    Nichts im Leben bekommt der kleine Mann umsonst,für alles muß er zahlen.
    Nun soll er kostenlos seine Organe hergeben.
    Während sich Politiker jeden Furz hoch dotieren lassen.
    Eine Beerdigung ist teuer, wenigstens sollten die Spender,kostenlos beerdigt werden.
    Die Organe sind doch eh erst für Politiker und Reiche reserviert, ,den komischerweise warten Normalbürger Jahre auf ein Organ.
    Für die Anderen sind gleich immer mehrere Organe vorhanden, wenn eins nicht passt. ( sh Franz Josef Strauß, und weitere)
    Noch zu Walter Steinmeier.der so gefeierte Spender für seine Frau, hätte er für eine Fremde auch gespendet ?
    sehe es anders aus als z.Zt.. Gehen wir einmal von den vielen ("Kleine Mann") Menschen in unserem System aus, die vieles kostenlos von der Allgemeinheit bekommen obwohl sich im Nachhinein heraustellt, dass es umsonst war. Wenn diese vielen von der Allgemeinheit unterstützten Personen ihre Organe dann zum Dank kostenlos spenden ist dies bestimmt nicht umsonst. Die Phrase mit F.J.Strauß ist abgedroschen und sollte vielleicht einmal auf seine Richtigkeit überprüft werden.
    F. Walter Steinmeier hat seiner Ehefrau eine Niere gespendet weil er sie liebt und dieses tat er obwohl er nicht weiß wie lange die andere Niere gesund bleibt. Auch das ist Nächstenliebe!!! Warum sollte er oder ander Menschen zu Lebzeiten Fremden eine Niere spenden?
    Hier geht es doch allein um Spendeorgane von nicht mehr lebensfähigen Personen und um nichts weiter
    Ich merke an: der viel zitierte "kleine Mann" sucht sich seine Stellung in der Gesellschaft meistens selbst. Auch Komplexe sind vererbbar, leider, leider...
  4. #153

    Danke Gott das ich besser bin als der kleine Mann

    Hallo Falkenhorst Sie schreiben wie viel Mist in den letzten 2 Tagen geschrieben wurde, Kann eigentlich nur Ihre Kommentare unter diese Rubrik einordnen.
    Sie spielen sich hier als Besserwisser auf und beleidigen andere
    Vielleicht müssen Sie mal von Ihrem hohen Ross runterfallen ,um mitreden zu können.
    Sie behaupten der kleine Mann bekommt genug von der Allgemeinheit,was denn.?
    Auch Ihre Behauptung, der kleine Mann sucht sich seine Stellung selbst aus, zeigt von Ihrer Arroganz und Realitätsferne.
    Als Waisenkind,aufgezogen von meiner Herzkranken Oma,Mit 200,-DM Rente und 50.-Mark Waisenrente, war Anfang der 60er Jahre, keine höhere Schule möglich ,ich mußte sofort mit 14 Geldverdienen. Ich habe gemacht was möglich war,geschenkt habe ich von niemanden was bekommen, ich musste für alles bezahlen.
    Ich beklage mich nicht ,bin aber auch nicht bereit, evtl solchen Menschen wie Ihnen die glauben was Besseres zu sein,meine Organe zu spenden,schon gar
    nicht kostenlos.
    Wie bereits geschrieben ,sollte zumindest wie früher, die Krankenkasse ,die Beerdigungskosten für Spender übernehmen.
    PS ist auch Arroganz vererbbar ?
  5. #154

    Zitat von empörte Beitrag anzeigen
    Ich glaub ich hab mich grad ...?
    Sie meinen es tobt, klettert und rennt um die Wette, bzw. ist wahnsinnig mutig, lebensfroh, positiv und einfach so eine Bereicherung wegen neues Organ? Die Darstellung von Menschen, die Spenderorgane (dringend) benötigen ist oftmals in gewisser Weise einseitig. Haben Sie schon mal jemanden sagen hören: Ich kenne jemanden, der braucht eine neue Niere und ist ein super Riesenarschloch. Woran liegt es wohl, das dieser Fall kaum vorkommt? Doch wohl daran, das das Mitgefühl, das durch die Umstände erzeugt wird, recht extrem sein kann. Sozusagen potentiell extremistisches Mitgefühl. Das ist nicht notwendigerweise schlecht, aber anderen Menschen gegenüber offensichtlich eben auch inhärent potentiell leichtfertig ungerecht.
    Kannst Du mir am Wochenende deinen Wagen leihen? Halt, da ist ein Unterschied, du bist ja noch am Leben und kannst auf den Wagen aufpassen, oder was? Wenn mein Leben in diesem Vergleich mein Wagen ist, dann will ich für den letzten Meter wohl kaum jemanden haben, der damit bei dieser Gelegenheit in den Urlaub fahren will, und das wohlmöglich auch noch zufällig und die Betonung liegt auf will! So jedenfalls verstehe ich meine Lebensfreude. Der Tod gehört zum Leben. Statt dessen aber: Mit dem Tod fängt die Bevormundung der Marschkolonne an, und damit mitten im Leben. Garantierte Glückstreffer sind wohl eher was naive Menschen.
  6. #155

    Es tut mir leid...

    Zitat von fragelaumer Beitrag anzeigen
    Hallo Falkenhorst Sie schreiben wie viel Mist in den letzten 2 Tagen geschrieben wurde, Kann eigentlich nur Ihre Kommentare unter diese Rubrik einordnen.
    Sie spielen sich hier als Besserwisser auf und beleidigen andere
    Vielleicht müssen Sie mal von Ihrem hohen Ross runterfallen ,um mitreden zu können.
    Sie behaupten der kleine Mann bekommt genug von der Allgemeinheit,was denn.?
    Auch Ihre Behauptung, der kleine Mann sucht sich seine Stellung selbst aus, zeigt von Ihrer Arroganz und Realitätsferne.
    Als Waisenkind,aufgezogen von meiner Herzkranken Oma,Mit 200,-DM Rente und 50.-Mark Waisenrente, war Anfang der 60er Jahre, keine höhere Schule möglich ,ich mußte sofort mit 14 Geldverdienen. Ich habe gemacht was möglich war,geschenkt habe ich von niemanden was bekommen, ich musste für alles bezahlen.
    Ich beklage mich nicht ,bin aber auch nicht bereit, evtl solchen Menschen wie Ihnen die glauben was Besseres zu sein,meine Organe zu spenden,schon gar
    nicht kostenlos.
    Wie bereits geschrieben ,sollte zumindest wie früher, die Krankenkasse ,die Beerdigungskosten für Spender übernehmen.
    PS ist auch Arroganz vererbbar ?
    Hätte ich gewußt, dass Sie gedanklich 50 Jahre zurückliegen hätte ich meinen Beitrag anders formuliert. Ich wollte niemanden beleidigen oder abwerten, lediglich habe ich versucht den Zustand 2012 im Zusammenhang mit der Organspende so zu schildern wie er leider ist. Sorry wenn es bei Ihnen anders angekommen ist. Vielleicht lesen Sie meinen Artikel noch einmal aus der heutigen Sicht durch und ändern Ihre Einstellung.
  7. #156

    Zitat von bdr_boxter Beitrag anzeigen
    über andere Mensch erheben. Auch der Ansporn zum besseren Menschen ist mir fern. Ich möchte aber manchmal einer Gruppe angehören in der der Eine für den Anderen einsteht. Wer damit nicht klar kommt soll halt die andere Gruppe wählen. Letzendlich muß aber jeder zu seiner Entscheidung stehen und die Konsequenzen dann auch tragen. Rosenpicken is nich.


    Gott zum Gruß
    Es geht doch nicht um "Rosinenpicken" sondern darum, dass Menschen wie Sie es nicht akzeptieren, dass es Andersdenkende gibt. Sie wollen aus einer freiwilligen Spende eine Zwangsabgabe machen und wollen dass dann noch damit rechtfertigen, indem Sie den Leuten Angst vor einer möglichen Betroffenheit machen. Ihnen sei Ihre Meinung gegönnt - aber ich empfinde solches Inquisitionsgehabe dennoch als widerlich.
  8. #157

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Sie meinen, Sie wissen es nicht. Die Ärzte wissen es sehr wohl, aus Fachkenntnis und aus der Erfahrung mit tausenden Sterbenden.
    Ich gönne Ihnen Ihre naive Weltvorstellung von Herzen!

    Nach Feststellung des Hirntodes ist ein Bewusstsein definitiv nicht mehr vorhanden. Daran gibt es keine vernünftigen Zweifel. Um das zu beurteilen, muss man sich aber in Neurologie auskennen. Die Meinung eines Laien ist kein Kriterium.
    Vielleicht kein Kriterium, dennoch ist sie zu akzeptieren!

    Auch den Vorgang der Organentnahme kann man noch mit Würde gestalten. Immerhin bekommt ein anderer Mensch dadurch die Chance zum Weiterleben. Der Empfänger hat genauso eine Würde verdient wie der Spender.
    Ich kannte mal ein kleines Mädchen. Sie war gerade 8 Jahre alt und benötigte dringend ein Spenderherz. Als die Eltern mit der Lütten zur Beratung beim Arzt waren, erzählte dieser der Lütten, dass ja erst ein anderes Kind sterben müsste, damit sie ein passendes Herz bekommen könnte. Und wissen Sie was? Das kleine, todkranke Mädchen hatte soviel Würde, dass es ablehnte auf die Liste gesetzt zu werden, weil sie diesen Gedanken nicht ertragen konnte. Wenige Monate später ist sie gestorben. Ich finde, wenn ein kleines Mädchen soviel Mut und Würde aufbringen kann, ist es traurig, dass Erwachsene wie Sie sich zum Scharfrichter über alle aufspielen - und dabei völlig vergessen, was Selbstbestimmung und Menschenwürde wirklich bedeuten!


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