Zitat von
vincentius
Nun hat man die strukturelle Gefahr (und schon "potentielle Realität") schwarz auf weiß: man stelle sich vor, mit weitgehend gesunden Organen in einem voll auf Transplantationen ausgerichteten Klinikum zu liegen.
Zusatzkonstellation: wie gesagt, überwiegend gesund, aber vielleicht schon etwas älter UND mit bzgl. Abrechenbarkeit weniger Geld einbringenden Beschwerden/Behandlungen als es eine mögliche Verwendung für Organtransplantion erbrächte: wie sieht dann die "vorgenommene Datenlage" aus?
Es geht hier um eine RISIKOSTRUKTUR, die sich bestimmt aus Alternativ-"Behandlungs"-Nutzen/-Einnahmen des liegenden Patienten und vorhandenen Einrichtungskapazitäten im Bereich "stationärer Transplantation."
Wieviele Patienten werden in diesem (man möchte sagen, Zukunftsszenario) solange konventionell im Krankenhaus behandelt, bis sie - vor dem Hintergrund sich "sich laut Datenblatt auftuender negativer körperlicher Entwicklungen" - als "toter" Organlieferant enden? Dann leider nicht mehr sehr gesund, aber lukrativ?!