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Transplantationen 2012: Zahl der Organspenden geht zurück

DSO/ Johannes Rey Die Zahl der Organspenden nimmt 2012 deutlich ab. Das berichtet die Deutsche Stiftung Organspende und macht die Transplantationsskandale für den negativen Trend verantwortlich. Doch auch andere Ursachen kommen in Frage.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-861724.html
  1. #1

    Das war Absehbar ..

    wer spendet schon noch Organe, um der Organmafia sowie Geldgeilen
    Ärzten ein Vermögen zu bescheren ?
    Man könnte ja direkt Geldpenden überweisen.
    Schade nur für die Organempfänger.
  2. #2

    Wirklich ?

    Gibt es belastbare Zahlen wie viele Menschen nach dem Skandal ihren Organspenderausweis zurückgegeben haben ?
  3. #3

    Korruption

    Offensichtlich herrschen in der Transplantationsmedizin Zustände, die aus ethischen Gründen ein Spenden verbieten. Solange die Täter frei herumlaufen und womöglich weiterhin in korrupter Weise ihren ärztlichen Beruf ausüben, wird sich daran kaum etwas ändern.
  4. #4

    Ich wünschte..

    Ich wünschte ich könnte dem ganzen trauen. Würde gerne Organe Spenden, aber nicht unter diesen wenig vertrauenswürdigen Bedingungen. Es ist zu schade, dass durch ein paar gierige Idioten das ganze Vertrauen pfutsch ist. Ich werde mich wohl nie wieder für das Organspenden entscheiden, dabei wahr ich starker Befürworter davon.
  5. #5

    ...

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    wer spendet schon noch Organe, um der Organmafia sowie Geldgeilen
    Ärzten ein Vermögen zu bescheren ?
    Man könnte ja direkt Geldpenden überweisen.
    Schade nur für die Organempfänger.
    Sagen wirs mal so: Die Empfänger haben ja auch was damit zu tun.
    Ich erinnere mal ganz sanft an Johannes von Thurn und Taxis: "Zu dieser Zeit ist der Fürst bereits schwer krank. Er hat Alkohol- und Herzprobleme. Am 14. Dezember 1990 stirbt Johannes von Thurn und Taxis nach seiner zweiten Herztransplantation in München."

    Trotz Alkoholproblemen zwei (unerfolgreiche) Herztransplantationen innerhalb von nur 6 Wochen, und das bei einem 64-jährigem...

    Insofern denke ich, daß die jüngsten Skandale auch dazu geführt haben, daß viele eben darüber nachdenken, wer denn ihre Organe eigentlich bekommt. Wenn das dann womöglich der Meistbietende ist, kann einem das Mitleid schon vergehen... Und eben diese Möglichkeit haben diese Fälle ja denkbar gemacht.
  6. #6

    Mir egal

    Ich jedenfalls spende weiterhin. Wenn ich tot bin ist es mir eh egal und wenns der Zufall (!?) will, bekommt tatsächlich ein Bedürftiger von mir was er braucht. Also dann, alles richtig gemacht.
  7. #7

    Organspende

    wird nicht nur durch korrupte Ärzte erschwert.
    Es gibt auch keine Veröffentlichungen wie die Spender unter Spätfolen leiden. (ausser mal einem Bericht im Fernseher, der darstellte das die Aussage:alles kein Problem zuumindest nicht für alle Spender gilt !
  8. #8

    Eben !

    Zitat von Barath Beitrag anzeigen
    Sagen wirs mal so: Die Empfänger haben ja auch was damit zu tun.

    Insofern denke ich, daß die jüngsten Skandale auch dazu geführt haben, daß viele eben darüber nachdenken, wer denn ihre Organe eigentlich bekommt. Wenn das dann womöglich der Meistbietende ist, kann einem das Mitleid schon vergehen... Und eben diese Möglichkeit haben diese Fälle ja denkbar gemacht.
    Man kann es fast als Solidaritätsgeste von (ehemals) Spenderbereiten
    ansehen. Man denkt sich, wenn ich Spende, bekommt meine Organe
    sicherlich so ein Geldsack, der sich eh alles kaufen kann.

    Und dann kommt die " Verweigerungshaltung ". Meine Organe gehören
    mir, und Punkt.
  9. #9

    Eben !

    Zitat von Barath Beitrag anzeigen
    Sagen wirs mal so: Die Empfänger haben ja auch was damit zu tun.

    Insofern denke ich, daß die jüngsten Skandale auch dazu geführt haben, daß viele eben darüber nachdenken, wer denn ihre Organe eigentlich bekommt. Wenn das dann womöglich der Meistbietende ist, kann einem das Mitleid schon vergehen... Und eben diese Möglichkeit haben diese Fälle ja denkbar gemacht.
    Man kann es fast als Solidaritätsgeste von (ehemals) Spenderbereiten
    ansehen. Man denkt sich, wenn ich Spende, bekommt meine Organe
    sicherlich so ein Geldsack, der sich eh alles kaufen kann.

    Und dann kommt die " Verweigerungshaltung ". Meine Organe gehören
    mir, und Punkt.








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