Zitat von
kanalratz
Zitat: "Die Inselzelltransplantation ist kein Standardverfahren. In Frage kommt die Methode normalerweise bei Typ-1-Diabetikern, bei denen die Blutzuckerspiegelkontrolle des Körpers so stark gestört ist, dass sie regelmäßig an schweren Unterzuckerungen leiden. ... Bei diesen Patienten geht es den Ärzten nicht darum, die Insulinspritzen überflüssig zu machen - die sind häufig weiter notwendig. Ein Erfolg ist bereits, wenn die schweren Unterzuckerungen der Vergangenheit angehören." Beim Typ 1- Diabetiker ist nicht die "Blutzuckerspiegelkontrolle des Körpers" gestört. Die Kontrolle des Blutzuckerspiegels erfolgt durch den Patienten selbst (bzw. durch den behandelnden Arzt, eine Krankenschwester o.a.). Wenn die Insulinproduktion durch die B-Zellen der Langerhans'schen Iseln nicht mehr stattfindet, kommt es zur "Überzuckerung" (= Hyperglykämie). Zu schweren "Unterzuckerungen" (= Hypoglykämien) kann es nur kommen, wenn zuviel Insulin gespritzt wurde. Dieser Fehler bei der Dosierung kann vielerlei Ursachen haben, z.B. Fehler bei der Messung des Blutzuckers (z.B. Zucker an den Fingern, weil man kurz zuvor Schokolade in der Hand hatte).