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Transparenzoffensive: Ergo veröffentlicht eigene Skandälchen-Liste

DPANach Skandalgeschichten um Sex-Sausen geht die Ergo-Versicherung in die Offensive: Der Konzern hat eine Website freigeschaltet, die Fehltritte von Mitarbeitern öffentlich macht. Dazu gehören Besuche von Striptease-Clubs, aber auch Belästigungen des Servicepersonals.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858779.html
  1. #1

    Kotz

    Stinkt Scheisse weniger, wenn man darauf hinweist? ERGO ist ein absolutes NO GO, kündigt die Versicherungen bei ERGO, und stimmt damit ab für Menschenrecht generell und bei Frauen im besonderen.
  2. #2

    ich arbeite...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach Skandalgeschichten um Sex-Sausen geht die Ergo-Versicherung in die Offensive: Der Konzern hat eine Website freigeschaltet, die Fehltritte von Mitarbeitern öffentlich macht. Dazu gehören Besuche von Striptease-Clubs, aber auch Belästigungen des Servicepersonals.

    Ergo startet Transparenzoffensive - SPIEGEL ONLINE
    ... im Aussendienst in der IT Branche und habe demnach auch eine entsprechende Reisekostenabrechnung jeden Monat. Wenn bei mir auch nur eine Getränkerechnung aus einem Puff dabei wäre hätte ich am nächsten Tag die fristlose Kündigung in der Post.
    ERGO kann das jetzt schön auf die Mitarbeiter schieben, aber wenn diese Belege so abgerechnet werden konnten dann hat das Unternehmen die Schuld. Bei mir in der Firma gibt es klare Ansage was ich als Reisekosten abrechnen kann und was nicht, klare Ansage an die Mitarbeiter UND an die Reisekostenabrechnung (die bei uns by the way ein externer Dienstleister macht). Sorry, aber ERGO hat das zumindest geduldet, dass die Mitarbeiter sowas abrechnen, und soll nun mal hier nicht auf Transparenz machen. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Aber es ist einfach das immer als Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter darzustellen. Frage mich nur was diesen 'tollen' Chef des Ladens davon abhält einfach mal an die Öffentlichkeit zu gehen und zu sagen 'sorry, das war nicht korrekt, wir sind Schuld, tut uns leid, und wir führen ab sofort folgende Massnahmen ein, damit das nicht mehr passiert'. Statt dessen dann wieder gestammelt von 'einzelne Mitarbeiter', 'das war vor meiner Zeit' usw..... komisch, wenn es um Boni und Gehaltserhöhung geht sind diese Manager doch auch nicht so zurückhaltend... da wird getrommelt und gepfiffen.
  3. #3

    Warum New York, Wien und Tallinn?

    Als Kunde der ERGO (der ich glücklicherweise nicht bin) würde ich mich weniger über den Besuch von Stripclubs aufregen als mich über die Tatsache, dass Außendienstmitarbeiter mit meinen Versicherungsbeiträgen offenbar Dienstreisen in die USA und nach Estland unternehmen. Was machen die da? Stripclubs gäbe es ja auch in Frankfurt.....
  4. #4

    Wer vertraut sein Geld Amoralischen an?

    Die Berechnung von Versicherungsrisiken ist so kompliziert, daß nur speziell ausgebildete Mathematiker -Aktuare- diese
    Fragestellungen beherrschen. Selbst die BAFIN dürfte hier an Grenzen stoßen. Wer kann hier nun einem Konzern vertrauen, der junge Frauen als Ware behandelt, über deren "Nutzung" wie bei Autos Buch führt (Strichliste), deren Benutzung als Belohnung guter Berufsleistung auslobt und der Steuer als unvermeidbare Kosten präsentiert? Würden Sie diesen Moralruinen für ein Wochenende Ihre Tochter anvertrauen? Warum dann Ihr Geld?
    Dr. Christian Wittig
    Düsseldorf
  5. #5

    *lol*

    Ergo = Hamburg Mannheimer = HMI
    Den AWD bzw. Maschy haben sie in den Medien seit Jahren am Wickel . . . das es neben dem AWD aber noch viele andere gibt, die es genau so bzw. kein Stück besser machen, ist doch wohl klar.
    Was meint ihr, wie es z.B. bei der HMI zugeht, darum sollte sich auch mal jemand im großen Stil kümmern @Panorama
  6. #6

    Ja !

    Zitat von afp223 Beitrag anzeigen
    Als Kunde der ERGO (der ich glücklicherweise nicht bin) würde ich mich weniger über den Besuch von Stripclubs aufregen als mich über die Tatsache, dass Außendienstmitarbeiter mit meinen Versicherungsbeiträgen offenbar Dienstreisen in die USA und nach Estland unternehmen. Was machen die da? Stripclubs gäbe es ja auch in Frankfurt.....
    DAS ist die eigentliche Frage. Und versteckt sind diese Dinge in gerade 500 Stichproben ueber 10 Jahre.

    D.h. 2-3% bei 10-15 Faellen.

    Heisst bei 100.000 Reisekostenabrechnungen pro Jahr in Talinn, New York und Kreta ca. 2.000 bis 3.000 Stripbar-Besuche.

    Leute, was machen die mit unserem Geld ???
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  7. #7

    @dr.christian.wittig

    "Wer vertraut sein Geld Amoralischen an?"..... Ist dieser Kommentar seriös gemeint? Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Roosevelt war ein Schürzenjager, der seine Frau erniedrigte, Churchill ein Alkoholiker, der immer bis mittags seinen Rausch ausschlafen mußte, während der Adolf vegetarier und nichtraucher war, der keinen Tropfen Alkohol anrührte. Wem hätten Sie denn Ihr Vertrauen gegeben?
  8. #8

    Abzockbranche

    Ist doch völlig egal, ob ERGO oder andere große Namen in der Branche. Abgezocjt wird der Kunde fast überall. Ich habe jetzt nach 40 Jahren eine Versicherung für mein Auto gefunden, welche die gleichen Leistungen für die Hälfte bietet.
    Wenn Versicherungsnehmer wüssten, wer dank überhöhter Prämien alles in der Versicherungsbranche fett wird und mitverdient, würden ihnen die Augen aufgehen.
    Das Gleiche gilt für die meisten Banken.
  9. #9

    Pseudo Kampagne

    Seit Monaten gelingt es der Ergo-Führungsspitze nicht richtig aufräumen und von Bomhardt schaut nur zu. Leider scheint der Point of no return auch für ihn überschritten und er könnte nur mit eigenem Gesichtsverlust die längst überfälligen Entscheidungen treffen. In der Zwischenzeit haben die besten Leute Ergo schon verlassen, siehe diese Woche den Top-Marketing Mann. Von Ergo sehe ich nur noch halb dattrige Gestalten die für mittelmäßige Zahnversicherungen rumlaufen. Als Aktionär der MR würde ich mir diese Zähne mal ganz woanders wünschen. Bei Ergo wird noch ziemlich viel platzen und die Geschäftszahlen sehen auch nicht sehr rosig aus. Und jetzt noch dieses Feigenblättchen, ganz schlimme U-kommunikation, passt zur Unisex Kampagne. Räumt endlich den Laden auf!








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