Die Organisation Transparency International gilt als schärfster Korruptionswächter der Welt - doch nur wenige wissen, dass sie unter anderem von Staat und Konzernen finanziert wird. Ein Lehrstück über die Frage: Wie viel Nähe darf ein Kontrolleur zu Kontrollierten haben?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638784,00.html
Gar keine Nähe sollte ein Kontrolleur zum Kontrollierten haben, so baute einst der Staat Preußen sein Beamtentum aus.
Gerade weil das nicht der Fall ist, sollte man sich ernsthaft Fragen, wie weitreichend Korruption wirklich, auch in Deutschland, verbreitet und an der Tagesordnung ist. Wahrscheinlich stecken hinter dem Netz von Transparency International Abgründe, die besser niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollten.
Völlige Unabhängigkeit gibt es nicht auf dieser Erde. Wichtig ist, dass man sich dessen bewusst ist und die Abhängigkeiten klein hält. Misstrauen ist immer angebracht, vor allem gegenüber einer angeblich freien Presse, die sich in Deutschland 10 Familien teilen ergänzt um einen von 2 Parteien dominiertes öffentlich-rechtliches Fernsehen.
Selbst wenn sie es anonymisiert erhalten - man kann ja einfach bei den Chefs anrufen und schnell sagen "Hey, ich hab dir 500'000 EUR überwiesen, wollen wir mal was essen gehen?". Muss ja sonst niemand erfahren, reicht wenn zwei davon wissen.
Anonymität nützt nichts, wenn die Beteiligten gar nicht anonym sein wollen! Schliesslich steht es ihnen frei, sich zu unterhalten...
TI ist nicht mehr als eine weitere Interessenvertretung der Wirtschaft, die unter dem Deckmantel der Korruptionsbekämpfung Lobbyarbeit betreibt.
Ein Auszug aus dem „Verhaltenskodex“:
2. Grundlagen der internationalen Bewegung
2.1. Das Ziel
Eine Welt, in der Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Justiz, Zivilgesellschaft und das tägliche Leben der Menschen frei sind von Korruption.
2.2. Die Werte
Transparenz, Verantwortlichkeit, Integrität, Solidarität, Zivilcourage, Gerechtigkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
(Quelle: http://www.transparency.de/Verhaltenskodex.581.0.html)
Hier einige sog. „korporative Mtglieder“ die diese Ziele und Werte angeblich ernst nehmen:
Bundesagentur für Arbeit (BA), Nürnberg
Deutsche Bahn AG, Berlin
KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main
Mehr muss man über die Seriosität dieser Organisation nicht sagen. Ein Feigenblatt der Wirtschaft - mehr nicht.
TI ist keine Lösung sondern Teil des Problems.
Diese Organisation darf, wie eine Vielzahl ähnlicher Organisationen, die gleichfalls eifrig darum bemüht sind, sich den Anschein von Neutraltität und Unabhängigkeit zu geben, für den verlängerten Arm einer allmächtigen Exekutive gehalten werden. Die Frage müßte daher meiner Auffassung nach lauten, welche Organisationen behaupten nicht nur von sich, NGO zu sein, sondern welche sind es auch tatsächlich. Ein schönes Beispiel für die Alibifunktion von NGOs auch und und gerade auf europäischer und internationaler Ebene bietet die INGO - Konferenz, die der Europarat und das Europaparlament regelmäßig mit einhundertundachtzig an die Wand fahren läßt.
TI hat damit jede Glaubwürdigkeit, also alle Berechtigung verloren.
Aber schau doch mal bitte Einer bei allerhand weiterer, angeblicher NGOs genauer hin.
Da lauern Mega-Skandale, von Klimaforschern bis vor allem Greenpeace (entspr. UNO).
Absolute Abhängigkeit von Forschungs- und/oder Fördergeldern spaltet jede Zunge. Sie legt schon dem Denken ein enges Korsett an.
Soweit ich weiß, will Transparency nicht irgendwelche Firmen oder Verwaltungen überwachen, sondern in Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Politik/Verwaltung und Zivilgesellschaft die allgemeine Korruptionsbekämpfung fördern. Also sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe geben.Zitat von Artikel
Kurz gesagt wurden hohe Millionen Summen Bestechungsgeld an TI gezahlt, was an die Berlinwasser Sache in Albanien ebenso erinnert. Nachgewiesen sind das die GTZ Aufträge ohne Ausschreibung an neu gegründete Consults verteilt und wie die Weltbank feststellte, die Leute Null Auslands Erfahrung und oft auch keine Berufs ERfahrung hatten. Das Hamburger Weltwirtschafts Institut (HWWI) stellte im Auftrage des BMZ sogar in 2009 fest in Cooperation mit Prof. Reinhard Stockmann der Uni Saarbrücken das 40% aller Gelder in die eigenen Politischen Kanäle der Entwicklungshilfe umgeleitet werden. Das sind dann weit über 10 Milliarden € in 10 Jahren. Und weil man seinen eigenen Betrug nicht kontrollieren will, wurde neuer Auftrag an das HWWI erteilt auch in Partnerländern, dem Verbleib der Gelder und Projekte nachzugehen. Aktuell gibt deshalb das BMZ nur 0,03% der Ausgaben für Kontrollen aus, was 1 % der in anderen Ländern üblichen Summe ist.