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Transgender-freundliches Oxford: Wir sind nicht mehr Uni-form

REUTERSWas tragen Oxford-Studenten drunter? An der englischen Elite-Uni gibt es dafür genaue Regeln. Die fand ein Studentenverband diskriminierend und erreichte, dass die Uni ihre Kleiderordnung für offizielle Anlässe änderte. Unterm einheitlichen Mantel ist jetzt "Cross-Dressing" erlaubt.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...847189,00.html
  1. #1

    Oxford kann als Vorbild dienen

    Offenbar nimmt Oxford die britische Verfassung - soweit man sie denn so nennen will - ernster, als viele deutsche Firmen den Artikel drei des Grundgesetzes, wenn sie ihren männlichen Mitarbeitern Anzug und Kravatte quasi als Arbeitsuniform vorschreiben, den weiblichen hingegen Freiheit bei der Kleiderwahl bishin zu kurzem Rock und weit ausgeschnittenem T-Shirt einräumen.

    Nimmt man die Deutsche Verfassung und ihren dritten Artikel so ernst wie Oxford die britische, dann bedeutet dies: wenn Anzugs- und Kravattenzwang in einer Firma, dann für alle (in gleicher Position) ohne Ansehen des Geschlechtes!
  2. #2

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Offenbar nimmt Oxford die britische Verfassung - soweit man sie denn so nennen will - ernster, als viele deutsche Firmen den Artikel drei des Grundgesetzes
    Das Gegenteil ist der Fall: Jedes Unternehmen, das in Deutschland echte Gleichberechtigung praktiziert, agiert verfassungswidrig. Die Deutschen haben nämlich ganz andere Vorstellungen davon, was Gleichheit bedeutet.

    Eine Gesellschaft, die findet, dass die Zugehörigkeit zum falschen Geschlecht mit einem dreiviertel Jahr Zwangsdienst bestraft gehört, ist schlichtweg nicht in der Position, sich in irgendeiner Weise qualifiziert zum Thema Gleichberechtigung zu äußern. Die Wehrpflicht wurde zwar nun abgeschafft, aber nicht, weil sie sexistisch war. Damit hatten die Deutschen kein Problem, das fanden sie sogar recht und billig.

    Mit der Verfassung können Sie also nicht argumentieren.








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