Guten Tag auch,
Natürlich gibt es Heilpflanzen, die schaden und am Ende schaden alle Heilpflanzen, wenn man sie falsch dosiert, falsch verabreicht oder einfach keinen Plan hat was man da als Heiler tut. Dass es so viele Scharlatane gibt, sollte an der Tatsache nicht rütteln, dass Heilpflanzen helfen und heilen und letzendlich ihre Inhaltsstoffe die Basis eurer so hoch gepriesenen Schulmedizin sind. Also ist eure Schulmedizin das Produkt der Scharlatanerie, die ihr so hochmütig anzweifelt. Das nenne ich Verdrängung von Tatsachen und vor allem zeugt es von absolutem Unwissen über Grundlagen und Geschichte der Medizin.
Hier ist der Öko, der dir das mal erklärt.
Pflanzen produzieren Heilmittel für alle Lebewesen auf dem Planeten und nicht nur für arrogante Menschen. Auch Tiere fressen bei Krankheit instinktiv Pflanzen mit helfenden Inhaltsstoffen. Diese Pflanzen sind aber oft keine Nahrungspflanzen und werden deshalb nur bei Krankheit gefressen. Das nennt man Symbiose und hat nichts damit zu tun, dass Pflanzen besonders liebenswürdig wären, sondern ist grundsätzliche Biologie.
Vielleicht ist es auch naiv und dusselig der Schulmedizin nachzurennen, bloß weil sie grad die vorherrschende Meinung ist. Ich bin ein Verfechter alternativer Heilmethoden aber ein großer Teil meiner Ausbildung ist schulmedizinisch. Die Pharmaindustrie hat inzwischen dafür gesorgt, dass alternative Heilpraktiken als schwachsinniger Hokuspokus angesehen werden aber ich erinnere mich, dass in den letzten Monate auch bei SPON über wirkungslose und sogar tödliche Medikamente der Schulmedizin berichtet wurde. Das ändert ja an der allgemeinen Wirksamkeit von schulmedizinischen Präparaten nichts.
Ich erinnere aber an pharmakologischen Studien, die bestätigten, dass Mäuse im Laborversuch durch Heilpflanzenextrakte getötet wurden. Dabei wurde die Normdosierung um das 200fache überschritten. Ich wäre gespannt, wie solche Versuche bei 200facher Dosierung von schulmedizinischen Präparaten aussehen würden. Etwas als falsch darzustellen ist einfach, wenn man die Parameter festlegt.
Ich weiß, dass es vielen Menschen schwerfällt, andere Sichtweisen auf das Leben zu akzeptieren und das ist auch nicht schlimm. Jedoch kann man erwarten, dass man trotz einer anderen oder vor allem mit einer anderen Meinung akzeptiert wird. Dass ich in diesem Post auch ein bisschen gröber geworden bin liegt daran, dass es die reinen Schulmedizinverfechter einfach an Respekt mangeln lassen. Das ist nur Ausdruck einer schlechten Diskussionskultur und ist nur dazu gedacht über jemanden herzuziehen, den man nicht versteht. Sowas kenn ich noch vom Schulhof.
Bitte spart euch Kommentare, wenn sie nur aus euren eigenen Vorurteilen herrühren. Ich renn ja auch nicht durch die Gegend und geh' Christen beschimpfen, nur weil ich nicht an das glaube was sie glauben und ihr Glaube scheinbar irrational ist. Woher soll ich das denn wissen? Bin ich Christ? Spielt es überhaupt eine Rolle?
tschüss

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