Sport treiben*hält fit, Sportabstinenz macht schlapp. Vielleicht gilt das auch für Autokonzerne? Toyota jedenfalls*meldet sich im Motorsport zurück. Nach acht sieglosen Jahren in der Formel 1 treten die Japaner im Juni in Le Mans an -*und zwar mit einem Hybrid-Rennwagen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...811572,00.html
Mir ist nach wie vor rätselhaft, warum Peugeot sich zurückgezogen hat, denn die Siegesquote in Le Mans ist nur eine Seite der Medaille. In der ganzen Serie (ILMC/LMS - die meisten sind ja 6-Stunden-Rennen) hat Peugeot Audi ziemlich stehen lassen.
Insbesondere 2011 darf man auch für Le Mans nicht vergessen, dass zwar ein Audi förmlich von den Peugeots über die Ziellinie getrieben wurde - dahinter fuhren nämlich die ganze Rotte von Peugeots, die drei Werkspeugeots und der Oreca.
Es ärgert mich allerdings ein wenig, dass - aus Marketinggründen vermutlich - die Technik als "Hybrid" verkauft wird. Es ist ein elektrisches KERS, nicht mehr und nicht weniger...
Echte Hybrid-Rennwagen sehen wir dann, wenn der Spritverbrauch drastisch limitiert wird - aber dann gibt es in der LMP-Klasse kein Feld mehr. Vielleicht wäre das eine Aufgabe für die GTs
Nichtsdestotrotz bin ich gespannt auf Toyota und den neuen Audi R18(H).
Die Supercaps dürfen nach Reglement zwischen zwei Bremsvorgängen 500kJ Bremsenergie speichern. Das sind etwa 0,14kWh. Das ist nicht viel.
Was ist ein echter Hybrid?
Beide Antriebssysteme müssen die gleiche Leistung liefern können. In dem verlinkten Beitrag heißt es jedoch: "verbundene Extra-Power wird
das Herausbeschleunigen aus Kurven optimieren und spektakuläre Überholmanöver ermöglichen" Das ist ein KERS, mehr nicht.
Die Langstreckenmeisterschaft interesiert doch im Grunde genommen kaum jemannd, da LeMans das alles entscheidende Rennen im Jahr ist. Für Audi dienen die restlichen Rennen in der Saison ehr zu Trainingszweckecken.
Sie sagen drei Peugeots hätten einen Audi über die Ziellinie getrieben. Andere sagen drei Peugeots haben es nicht geschafft es mit nur einen verbliebenen Audi aufzunehmen nachdem die anderen Audi Teils unverschuldet in schwere Unfälle verwickelt waren.