Wilfried Kindermann, Axel Urhausen: Plötzlicher Herztod beim Sport. Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Köln 2000, ISBN 3-89001-131-4, S. 1-55 (Fulltext im Web (pdf)).
Die Literatur dazu ist dazu mittlerweile umfangreicher, wie auch die vielen gemeldeten -finalen oder geretteten- PHT-Faelle auch bei Schwimmern.
Der rasche Einsatz eines Defibrilators haette sein Leben mglw. retten koennen. Die teils in Nachrichten auftauchenden Meldungen zu Schulterschmerzen, ueber die D.Oen zuvor angeblich berichtete, koennten ein Hinweis auf Infarkte oder Herzflimmern gewesen sein.
Aber wohl nur bei dazu speziell geschulten Trainern oder Sportaerzten wuerden sodann wohl die Alarmglocken klingeln.
Dem PHT oder Sekundentod einer jungen Leistungsschwimmerin (14J.) im damaligen Leistungsteam meiner Frau, allerdings noch im Becken, gingen Uebelkeit und Bauchschmerzen am Tag zuvor voraus.
Niemand hatte diese Symptome -vor sechs Jahren- als bedenklich oder gar gefaehrlich einstufen wollen und koennen, zumal sich die Schwimmerin am Todestag voellig fitt fuehlte. Nach ca. 45Min. Schwimmzeit und knapp drei Km Wechseltraining im Becken, lag das Maedchen leblos im Wasser.
Ein Defibrilator war nicht erreichbar, Wiederbelebungsversuche der Trainer erfolglos und bei Ankunft des Notarztes keine Hilfsmassnahmen mehr moeglich.
Der Zusammenbruch Oen's, allein und ohne rasche Hilfsmoeglichkeit in der Duschkabine, war eine fatale Verkettung. Ob aber im Falle des Zusamenbruchs im Becken bessere Chancen bestanden haetten, ein Defibrilator vorhanden gewesen waere, sowie Personal, die ein solches Geraet hatte benutzne koennen?
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