AFPDie Wut auf die Nato wächst. In Afghanistan sollen 18 Zivilisten beim Beschuss einer Hochzeitsfeier getötet worden sein. Ein westlicher Fotograf bezeugt die Leichen zahlreicher Frauen und Kinder. Das Militärbündnis bestätigt die zivilen Opfer bisher nicht.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837349,00.html
Obama hat vor kurzem die neue amerikanische Militärpolitik abgesegnet, dass für gezielte Tötungen die gesuchte Person nicht länger verifiziert werden muss, sondern auch auf Verdacht hin getötet werden darf, inklusive möglicher ziviler Kollateralschäden. Das mag im Hinblick auf El Qaida noch plausibel erscheinen --- bedauerlich, dass man das nicht anfänglich mit Osama bin Laden gemacht hat anstatt das ganze Afghanistan in einen grausamen Krieg zu stürzen. Aber für Talibanführer erscheint das absurd, weil die doch angeblich in den politischen Prozess für die Zukunft Afghanistans eingeschlossen werden sollten. Das amerikanische Primat ist und bleibt militärische Gewalt. Auch in Syrien, wenn auch bisher nur über die Rebellen, denen man Waffen und Aufklärungsdaten aus der Drohnenüberwachung zukommen lässt. Was für eine Dummheit. Während China sich weltweit, besonders in Afrika, durch ökonomische Kooperationen ein neues Partnernetz aufbaut, zerschlägt der amerikanische Elephant einen Porzellanladen nach dem anderen.
zwischen den Mächten. Die einen sind ganz böse und die Anderen grundsätzlich die lieben. Die Angelsachsen sind ein rohes Volk, bestreiten es aber ständig.
Unter Obama wird jeder Mann im kampffähigen Alter in einer Kampfzone (die natürlich von der Nato festgelegt wird), als feindlicher Kämpfer eingestuft.
Und mindestens der Bräutigam wird doch wohl auf der Hochzeit gewesen sein?
Na also, Angriff gerechtfertigt, nur Aufständische getötet...
“Militants”: media propaganda - Salon.com