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Toskana: TUI baut Feriendorf für Reiche

Ein verfallenes Dorf mitten in der Toskana wird zum Luxus-Urlaubsort: Die TUI kann nach langjährigen Verzögerungen endlich mit dem Ausbau von Castelfalfi starten. Aus 26 alten Landhäusern werden luxuriöse Villen, dazu kommen drei Hotels - 250 Millionen Euro kostet das Projekt.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...766960,00.html
  1. #10

    160 neue Apartments, das wars dann wohl

    Die einzige Methode den Charme und die liebevolle Atmosphäre alter Gebäude zu erhalten, ist alle Architekten in einem weiten Umkreis davon fernzuhalten.

    Bisher haben "zeitgenössische Architekten" noch jeden schönen historischen Ort zerstört. Mit ihren völlig seelen- und einfallslosen "Baukörpern" werden sie auch dieses Kleinod zu ruinieren wissen.

    Eine direkte Konkurrenz durch Errichtung reiner Neubaudörfer scheuen die modernen Planer aus gutem Grund; kein Mensch will da leben.
    Um ihren rücksichtslosen Missionierungsdrang auszuleben, werden also weiter schöne und alte Städte verschandelt.

    Das einzig erfreuliche an deren visuellen Ohrfeigen ist allerdings, daß dieser ganze "moderne" gestaltgewordene Sondermüll so schlecht geplant und gebaut wurde, daß er in spätestens vierzig Jahren von alleine zusammenbricht.

    Hadid, Foster, Gerkan, Hollein und deren meist ebenfalls spirituell total verkrüppelten Architektenkollegen von heute gehört mein volles Mitgefühl; sie verschandeln nur deshalb noch weiter unsere Lebensräume, da sie sich reihum und gegenseitig die Preise für ihre Scheußlichkeiten verleihen und jegliche Kritik an den total mißratenen Entwürfen sofort niedergebügelt wird.

    Toskana, mir schwant schlimmes....
    TUI, bitte, Architekten stop, Baumeister marsch !
  2. #11

    ...

    Zitat von luftgekühlt Beitrag anzeigen
    Das Dorf ist mitnichten verfallen!
    (...).
    Darueber laesst sich streiten. Fakt ist, dass es verlassen ist, wie hunderte von Orten im gesamten Apennin, von wegen "Charme". Wenn die jungen Leute wegen beruflich aussichtsloser Zukunft wegziehen, ist vom ehemals intakten Dorfleben nicht mehr viel uebrig.

    Wenn der Ort also noch nicht "verfallen" ist, dann waere es gewiss nicht mehr weit bis zum Verfall.

    Das Projekt klingt sehr nachhaltig und ueberhaupt nicht nach "Toskana-Fraktion" (bitte mal den Artikel lesen), und ich bin sehr froh darueber, dass man in Italien immer mehr auf gut zahlende Individualtouristen und nicht auf Massentourismus setzt - das mag manchen Neider aergern, die Natur freut's.

    Abgesehen davon gibt es immer wieder auch in eigentlich teuren Gegenden richtig gute Angebote.

    Machen Sie mal eine Radtour von Bologna nach Florenz, Sie werden staunen, wie viele charmante Orte und Natur Sie dabei finden werden, Sie Toskanakenner.
  3. #12

    11 qm

    Zitat von rebelheart Beitrag anzeigen
    Na, wenn man auf 11qm einen Golfplatz unterbringen kann, dann mach ich doch gleich drei davon in meinem Mietshaus-Gartenanteil auf und verdiene mir so meine Rente :D
    Minigolfbahn ?
  4. #13

    ...

    Ich stelle mir das hübsch vor, wenn sozusagen auf der Substanz des Vorhandenen aufgebaut wird. Tonda, ein Hapimag-Dorf, ist auch ein renoviertes Toskana-Dorf, es ist wirklich total schön, freilich nicht besonders luxuriös; aber "teure Villen" muss doch nicht automatisch "geschmacklos" und "kaputt machen" bedeuten.
  5. #14

    Zweifelhafte Fakten...

    Zitat von IsArenas Beitrag anzeigen
    ...Fakt ist, dass es verlassen ist, ...
    Aha... merkwürdige Fakten....

    dann haben wir wohl mit Geistern gesprochen, haben uns Geister im kleinen Tante Emma Laden bedient, hat und ein alter Geister die Kirche aufgeschlossen zur Besichtigung, hing der Schmuck für ein neues Geister-Baby an einem Haus, ....

    Und das Dorf mag wie viele südländische Orte hier und da auch mal verfallene Häuschen haben - das ganze Dorf ist aber deshalb nicht verlasssen und verfallen...


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