Torlinientechnik: DFL schiebt Entscheidung über Einführung auf

imagoDie DFL will frühestens im September über eine mögliche Einführung der Torlinientechnik in der Bundesliga entscheiden. Zudem ist auch noch offen, welches der beiden zur Wahl stehenden Systeme benutzt werden soll.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...843231,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die DFL will frühestens im September über eine mögliche Einführung der Torlinientechnik in der Bundesliga entscheiden. Zudem ist auch noch offen, welches der beiden zur Wahl stehenden Systeme benutzt werden soll.

    Torlinientechnik: DFL will erst im September entscheiden - SPIEGEL ONLINE
    Welches System benutzt werden soll, erzwingen die Umstände.

    Schon komisch, gerade war wiedermal Fußballfieber für Millionen, mit Zuschauerrekorden für Fernsehsender, aber kaum einer schreibt was hierzu und auch der DFB, mit seiner weltweit höchtsen Mitgliederzahl, ist schmallippig. Wie auch die Kommentare anzahlmäßig recht dürftig sind. Zumindest verglichen mit anderen Threads vor Zwei Jahren, auch hier in SPON Foren, und zu gleichem Thema.

    Die FAZ nennt eine Angabe die jemand vom Fraunhofer Instiut der selben Nachrichtenagentur gegenüber machte, die auch diesen Artikel hier mitveröffentlichen darf. Die ZEIT ONLINE hat wohl einen Journalisten mit jemanden von genanntem Insitut interviewt, allerdings nicht den den die FAZ nennt, dafür scheint der der Sprecher des Projekt "GoalRef" vom Fraunhofer Institut zu sein.

    Also "GoalRef" steht auch laut Fifa, als einziges System neben einem Kamerasystem, noch als Möglichkeit zu dem seit Jahren geforderten "Chip im Ball" zur Verfügung. "GoalRef" ist definitiv kein Chip im Ball, das nur zu Richtigstellung.

    "GoalRef" ist ebenso definitv, kein System das sich optisch nachvollziehen lässt. Es braucht also erstmal zwingend ein weiteres System, um die Richtigkeit des "GoalRef" zu überprüfen.
    Fußball ist nun mal kein ausgewiesener Blindensport, es m u ß also sowieso und ganz grundsätzlich gesehen werden können ob der Ball ganz hinter der Line war.
    Hypothetisch vorrausgesetzt, man kann sich auf "GoalRef" soweit verlassen, daß es akzeptabel funktioniert, denn selbst die präziesete alle Präzisonstechnik hat grundsätzlich Toleranzwerte, Fußbalregeln sind aber sehr geometrisch und somit mathematisch, was bedeutet, es gibt keine Aussagen zu Toleranzen. (Ich weiß schon...;) das sind variable Grenzwerte*)

    Und worum geht's mir eigentlich ?
    Darum, das die Geschichte ein Fazit hat.
    Der Sprecher im ZEIT Interview wird zitiert:

    "
    Datum 06.07.2012 - 17:25 Uhr

    ...Wie gut das klappt, wissen wir selbst noch nicht genau. Die Ergebnisse der von der Fifa durchgeführten Testreihen liegen uns noch nicht vor....
    "

    Fazit: Kann sein, jeder der "GoalRef" benutzt, braucht auch ein Kamerasystem das "Goalref" überprüfen kann.

    Kann auch sein, die Fifa meldet ein Patent an mit dem solche, nicht direkt sichtbaren Vorgänge, präzise bestimmt werden können. Eine fuktionierende Technik, die solches ermöglicht, müßte sie ja haben, wenn sie sowas zertifizieren will.
  2. #2

    *

    Für die es nicht wissen, die Länge und die Breite des Platzes, sind nicht genau festgelegt, sondern es gelten "von-bis" Maße.
  3. #3

    immer dieses gelabere....

    Hier wird geredet und getestet... Torrichter, Chip im Ball... und dennoch scheinen alle involvierten Geister nicht bescheid zu wissen, dass der Zuschauer dank Zeitlupen Videos live genau mitbekommt, ob nun eine Entscheidung des Schiedsrichters richtig war oder nicht....
    dabei würde doch schon ein Monitor neben dem vierten Offiziellen reichen, um bei zweifelhaften Gegebenheiten eine richtige Entscheidung für den Schiri treffen zu können....
    ist bestimmt billiger und technisch einfacher als ein Chip im Ball.....
  4. #4

    Zitat von donvito85 Beitrag anzeigen
    Hier wird geredet und getestet... Torrichter, Chip im Ball... und dennoch scheinen alle involvierten Geister nicht bescheid zu wissen, dass der Zuschauer dank Zeitlupen Videos live genau mitbekommt, ob nun eine Entscheidung des Schiedsrichters richtig war oder nicht....
    dabei würde doch schon ein Monitor neben dem vierten Offiziellen reichen, um bei zweifelhaften Gegebenheiten eine richtige Entscheidung für den Schiri treffen zu können....
    ist bestimmt billiger und technisch einfacher als ein Chip im Ball.....
    Na da ist aber auch einfach was ohne "bescheid wissen" zu lesen.
    Es gibt keine "live-Zeitlupe".

    Nehmen wir den ungüstigen Fall und nur eine von sechs Kameras des "Hawke Eye" lässt eine Entscheidung zu. Dann müssten auch 6 Offizielle vor je einem Bildschirm sitzen, um so schnell reagieren zu können wie das normal ist. Geht sicher auch mit einem der nacheinader die Videos zurückspielt und dann verlangsamt, also in Zeitlupe ansieht. Aber das dauert dann. Besonders weil es bei "Hawke Eye" um Hochgeschwindigkeitskameras geht. Was nun die Zuschauer eben nicht haben, und wie bei der EM garade, die Bilder zum nicht gegebenenTor der Ukraine, erst sehr sehr viel später zu sehen waren. Das warenb keine üblichen Kamerabilder von Fernsehsendern.
    Die wird es vermutlich auch so nicht mehr bei Spielen zu sehen geben, wenn das eingeführt wird. Das ist ziemlich teuer, braucht eine Kamera über dem Tor, wie gerade das England-Ukraine Tor gezeigt hat, und wenn sowas, wie die letzen 50 Jahre, dann kaum jemals benötigt wird, wird sicher darauf gedrängt, dann auch die damit gemachten Bilder senden zu können.

    Ob das "bundesligamöglich" ist, ist dann die Frage. Was soll jetzt z.B. Fürth damit anfangen, das, angenommen die DFL ihnen über einen Pot aller Vereine die Kameras finanziert, wenn deren Stadion gar keine Möglichkeit bietet eine Kamera über dem Tor positionieren zu können ?