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Torlinientechnik bei WM 2014: Schlag gegen die Fußball-Romantiker
Getty ImagesBei der WM 2014 kommt die Torlinientechnik zum Einsatz, der europäische Fußball hingegen verzichtet auf die Innovation. Für das Regelchaos gibt es einen Grund: die übergroßen Egos zweier Funktionäre.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-884308.html
- #1 19.02.2013 15:43 von
- #2 19.02.2013 15:51 von
Fehler des Fußballs ?
Was meint denn diese Aussage im Artikel ?
Hätten die Erfinder der Regeln ein "halbes Tor" oder einen "halben Zähler" als Wertung bei sehr strittigen Entscheidungen um's Tor angelegt, wäre die Technik auch draußen. Solche "Fehler" die keine sind, oder zumindest nicht mehr als das Remis beim Schach, oder das der Springer nicht gerade aus springen kann, die kann eine Technik wie genau ausbügeln ?
Und bevor jetzt wieder was vom Tennis kommt, bei dem man auch animierte Bilder sieht die gar keine optischen Aufnahmen sind. Die sieht man nur, wenn keiner gegen den "Entscheid des Automaten" widerspricht, ein "Beweis" ist das also auch nicht. Nur streiten da nich 11 gegen 11 oder wieviele garde meinten genug gesehen zu haben um's besser zu wissen, sondern alles ist mit einigermaßen überschaubarer anzahl an Protagonisten verbunden die sich nicht aus dem "mentalen Flow" bringen lassen wollen. Nur wegen "Spielfluß" und so. - #3 19.02.2013 16:08 von
- #4 19.02.2013 16:55 von
optional
Der Autor sollte mal das Buch "Manchmal gewinnt der Bessere: Die Physik des Fußballspiels" von Metin Tolan lesen. Warum beschwert sich niemand ueber den Spielmodus gerade bei Europameisterschaften... Mit mehr Technik wird das Problem nur ins Deteil verschoben und Fussball verliert das was es ausmacht. Spannend ist Fussball nur WEIL solche Entscheidungen fallen und wird nicht besser ohne sie...
- #5 19.02.2013 17:07 von
@forumgehts?
genauso sehe ich das auch, aber diese effekthascherei und egoismen die uns dargeboten werden (Blatter vs Platini) wird man dadurch nicht los. Der Stellenwert des Sports ansich ist so gross und hoch, da müsste die Politik eingreifen, aber die ist noch weniger daran interessiert, seit wir keine Kriege mehr führen (Dank Sei Gott). Also bleiben nur mehr Rauchzeichenlesen und / oder Wolkenkuckuksheimbauen.
- #6 19.02.2013 17:13 von
optional
Tofik Bachramov, der Linienrichter im WM - Finale 1966, an den man sich erinnert, kam aus der SSR Aserbaidschan, also aus der UDSSR und nicht aus Russland.
- #7 19.02.2013 17:47 von
will mir nicht in de Kopf
wie man das krampfhafte Festhalten an bestehendem Unsinn als Romantik und die jahrelange Weigerung, die eigene Sportart durch den Einsatz adäquater Technik voranzubringen und gerechter zu machen, als Einengung bezeichnen kann.
Es ist anscheinend kein Umstand zu blöd, als dass man nicht noch einen rechtfertigenden Begriff dafür findet.
Man sollte sich im Fußball einfach mal ein Beispiel an mittlerweile etlichen Sportarten holen (Tennis, Handball, Eishockey, Basketball, American Football, usw.), die technische Hilfsmittel in meist verblüffend einfacher Art und Weise ins Spiel integriert haben und dem Fußball meilenweit voraus sind.
Und da ist die Torlinientechnologie auch nur ein kleiner Teil und relativ unwichtiger Teil, aber die Kritiker werden dadurch wieder für Jahrzehnte mundtot gemacht... - #8 19.02.2013 22:29 von
Technik und Sport?
Es ist wenig einsichtig, warum Fussball die Möglichkeit zu menschlichen Fehlentscheidungen benötigt, um als Sportart attraktiv zu bleiben.
Die Integration der Torlinientechnik sollte eigentlich völlig problemlos sein, und selbst ein eingeforderter Videobeweis (wie z.B. im Hockey) macht das Spiel nicht kaputt. Das einzig wirkliche Problem liegt zwischen den Ohren. - #9 20.02.2013 06:49 von
Vielleicht ein Türöffner
Ich bin froh, dass mal ein Anfang gemacht wird. Meine Befürchtung war, dass die alten vergreisten Männer irgend wann mal 30 Schiedsrichter einsetzen, um nur ja das Teufelszeug (Videobeweis) zu verhindern.
Vielleicht sehen sie ja jetzt, dass es keineswegs die Spannung nimmt, wenn man mal auf die Technik hört. Man könnte auch dem Schiri erlauben, auf die Leinwand zu gucken. Ist es sich sicher, lässt er es sein, braucht er Hilfe, guckt er hin. Überzeugt ihn das gezeigte, nutzt er die Hilfe, sonst bleibt alles beim alten. Kostet weder Zeit noch Geld, ist nur gerechter. Und über Fußball reden und streiten kann man danach immer noch...
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