CorbisWer einen Job sucht, geht ins Internet. Für Arbeitgeber heißt das: Dort kann man junge Talente aufgabeln - wenn man es geschickt anstellt. Eine neues Ranking zeigt, welche Unternehmen die beste Figur machen.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...814267,00.html
Stimmt, jammern das es keine qualifizierten Leute gibt aber wehe einer ist 34 verheiratet mit 2 Kindern dann kann der Mann sich noch von der Brücke stürzen aber einen guten Job?
Auch interessant sind die Stellenanzeigen ala "Jahrgangsbester, 5 Fremdsprachen fließend, jung dynamisch und keinerlei Interesse an Freizeit" :D
Ich frage mich fast jedes mal, wenn SPON solch einen Artikel schreibt, WO ich mich als Bewerber denn finden lassen kann? Klar, wenn ich zur Allianz, Spiegel oder so arbeiten will, nutze ich deren www Seite, Facebook und co. Aber was ist, wenn ich garnicht weiß, das es irgendwo in meinem Umfeld eine Firma gibt, die ich bisher vllt. garnicht kenne? Wie finden die mich? Facebook? Nachname Müller? Hmm. Wie soll mich denn ein Headhunter bei Facebook finden? Es gibt ja schließlich kein "arbeitssuchend nach xyz" Profilpunkt, nach dem ein Personaler suchen könnte... Gibt es Karriereportal in dem die Firmen nach Registrierten Bewerbern suchen?
Ich finde übrigens Karriereportale von Firmen gut und interessant, vorallendingen wegen der Möglichkeit zur Initiativbewerbung, aber zB Thyssen Krupp hat meiner Meinung nach kein gutes Portal. Allein die fehlende Emailbenachrichtgung wenn eine Bewerbung eingegangen oder abgelehnt wurde... Man muss jede Nase lang dort nachgucken, wie der Stand der Bewerbung ist... Und wenn dann das gleiche bei Cola Dräger und Co ist, verbringt man erstmal eine Stunde damit sämtliche Portale abzuklappern was mit der Bewerbung ist...
Es gibt nicht nur LinkedIn, sondern man kann auch sein Stellengesuch nach news:de.markt.arbeit.suche posten, wo man keinerlei Mitbewerber hat.
Was mich an diesem Artikel ärgert, ist die augenscheinlich schnell herunter- und umgeschriebene Pressemitteilung von potentialpark, also dem Anbieter der Studie. Aber selbst daraus geht hervor, dass 3.000 Absolventen befragt wurden und nicht 31.000 wie in diesem Text beschrieben. Ist doch ein ziemlicher Unterschied.
Dann wird nicht klar, dass eben nicht die Studenten zu den Websites selbst befragt wurden, was eine enorme Leistung gewesen wäre, sondern dass allgemein gefragt wurde, was Studierende und Absolventen an Karrierewebsites schätzen. Die Websites selbst hat dann ein Team des Studienerstellers beurteilt. So kommt es denn auch, dass sich nur die großen Player in der Liste finden, zumindest unter den Top 30.
Wer mehr dazu lesen möchte, sollte sich den Artikel von Henner Knabenreich in seinem Blog dazu durchlesen: Das Potentialpark Top Employer Web Benchmark Karriere-Website Ranking – Mehr Schein als Sein? « personalmarketing | employer branding | social media – kritisch hinterfragt | personalmarketing2null
Es wäre gut, wenn Karrierespiegel nicht auf jeden Zug unbedacht aufspringen würde.