WDRAm Sonntag kostete der Spielfilm-Hit "Avatar" noch Zuschauer - doch am Ostermontag konnte der zweite Teil der "Tatort"-Doppelfolge fast ungehindert zuschlagen: 10,17 Millionen Menschen schauten den Kommissaren aus Köln und Leipzig beim gemeinsamen Ermitteln zu.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,826529,00.html
Der Tatort ist eben besser als der sonstige Mist. Aber gut sind bestenfalls Münster durch Buch und Darstellung, Kiel und Konstanz nur durch die Personen. Alle anderen zeichnen sich vor allem durch miserable Bücher aus. Absolut unlogische Aktionen wie etwa diese gegenseitige Besucherei oder am Schluß der deus ex machina, ohne den miese Autoren offensichtlich nicht mehr auskommen. Spannung kann man ohnehin vergessen, immer wieder stellen die gleichen Personen die gleichen Fragen, etwas nett bebildert durch Situationen, die man eigentlich nicht kennt, etwa einen einparkenden Wagen deutscher Herkunft (wie bei Harry). Es wäre ganz nett, wollte die ARD mal mit Schauspielern arbeiten, die nicht Tappert - Niveau haben mit der garantiert immer gleichen Mimik
Ich wundere mich auch. Das waren zwar keine Tatort-Spitzen-Ausgaben, aber immerhin guter Durchschnitt. Ich habe den Eindruck, es scheint bei so einigen Foristen jetzt Mode zu sein, Fernsehen ist nur noch für die Unterschicht oder alte Leute da. Dabei gibt es nach wie vor gute Magazine und Themen in Arte oder 3Sat, die ich sonst kaum woanders sehen könnte.
Der Mensch, der sich für fortschrittlich hält, ist heutzutage im Internet - was ich zum großen Teil für einen großen Info-Müllhaufen halte, der einem nur die Zeit stiehlt.
Man sieht es schon an dieser Selbgefälligkeits-Attitüde der Fernseh-Basher, dass sie nicht viel Substantielles zu sagen haben - sollen sie doch im Internet versacken.
Ich bin grosser Tatort-Fan und mag die Kölner Ermittler sehr, nicht nur aus Lokalpatriotismus.
Aber wegen der Frau Thomalla habe ich diesmal freiwiilig verzichtet.
Und so werde ich auch mit den Schweiger-Tatorts verfahren. Es gibt für alles Grenzen.
Genau - und wer beteiligt sich an der Zuschauerzählung?
Man muss schon einigermaßen wichtigtuerisch sein, um überhaupt dabei mitmachen zu wollen. Wichtigtuer sind aber meist auch ziemlich konservativ - und schauen "Oma-TV". Ich jedenfalls würde mich nicht dafür hergeben, mit meiner Programmentscheidung zu behaupten, 6.000 andere hätten auch zugeschaltet. Eher würde ich mitmachen, um die Werte zu verfälschen. ;)...Durch 5.640 Haushalte (davon 140, deren Hauptverdiener EU-Bürger ohne deutsche Staatsbürgerschaft sind[2]) mit etwa 13.000 Bewohnern wird für über 34 Millionen deutsche Fernsehhaushalte mit insgesamt zirka 73 Millionen Zuschauern repräsentativ gemessen, welche Teile der Bevölkerung welche Sendungen auf welchen Programmen sehen. Ein Panelhaushalt steht für ungefähr 6.000 Haushalte...
Es scheint wie früher sehr beliebt zu sein, daß immer die gleichen Gesichter auftauchen. Und daß sich etwas auf dem Bildschirm bewegt. Das begeistert wie etwa der Blick aus dem Fenster.
Der Müllhaufen ist bekannt. Allerdings kann man bei Youtube ein paar uralte Tatorte Börne und Thiel sehen, und es passiert das gleiche wie bei einem guten Buch: man kann es wiederholen und es bleibt interessant.
schlechte Schauspielerin weil sie mal Frau Assauer war. Sie ist deshalb eine schlechte Schauspielerin weil sie eine schlechte Schauspielerin ist. Sie kann es nicht. Und wenn schon eine Doppelfolge dann erwarte ich doch einen logischen Zusammenhang des Falles. Hier war doch die einzige Verbindung, dass die Ausreißerin aus Torgau erst in Leipzig und dann in Köln war. Zwei völlig voneinander unabhängige Fälle, auf Biegen und Brechen zusammengeschmiedet.
Und dass die Polizei in Köln so unfähig ist, dass sie den Fotografenstempel auf dem Bild nicht sieht, will ich im Interesse der Aufklärungsquote dort mal nicht annehmen. Muß denn da wirklich erst Botoxgesicht kommen und denen auf die Sprünge helfen?
ich fands zumindestst gut genug um mir den Zweiten auch ansehen u.a. weil die Privaten (fast) nur Wiederholungen im Angebot hatten.
Insgesamt soldie Qualität, auch wenn der zweite Teil zum Ende
mehr und mehr zum Remake von Schweigen der Lämmer mutierte.
Am Ende fast Deckungsgleich wie die Ermittlerin dem schneidernden Psychopathen, der ein Mädchen gefangen
hält auf die Schliche kommt, während der Rest eine komplett andere Spur verfolgt. Der wird beim dramtischen Finale im Keller erschossen,
fehlte nur noch das kläffende Hündchen...
Tatort schaue ich schon lange nicht mehr aber an Ostern, bei dem Sauwetter, kam ja sonst nix, also schau mal rein: Ich bin eingepennt und das vor 21:30Uhr! Den zweiten Teil habe ich nicht mal bis 21 Uhr ausgehalten, sowas brässig, abgelutscht Konstruiertes. Die ganze Drehbuchautoren gehören zum Teufel gejagt, 0815 Stories nach Schema F.
Und wer hat überhaupt diese Frau Thomalla samt ihrem Gehilfen gecastet? Gibts denn nix besseres an Schauspielern?
Der Bär und Behrendt gehen ja noch aber selbst die konnten nix mehr reissen bei diesem Kooperatonstatort.
Sowas traut man sich bei den ÖR den GEZzahlern zuzumuten?
Gruselig!