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Top-Talente: Das Ende der Star Wars

Geld? Spielt keine Rolle. Unternehmen kämpfen um die klügsten Köpfe und die vermeintlichen Spitzenkräfte der Branche - und geben dafür Millionen aus. Ein Irrweg, sagt jetzt ein US-Bestsellerautor und ruft das Ende des Geniekults aus: Gute Teams sind wichtiger als Superstars.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776447,00.html
  1. #1

    Jedes gute Team hat eine guten Leader ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gute Teams sind wichtiger als Superstars.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776447,00.html
    So gut wie jedes gute Team hat und braucht einen guten Teamleader, der in der Lage ist die Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder zu koordinieren und effizient einzusetzen, der in der Lage ist zu moderieren und das Team zusammenzuhalten, wenn nötig zu motivieren und das Team nach außen zu repräsentieren und zu schützen ... das ist eine Schlüsselqualifikation und diese hat nicht jeder und solche die versuchen dieses angeborene Potential zu simulieren brennen irgendwann einfach aus. Ob dieses nun extra vergütet werden muss (denn Teamleaderfähigkeiten hat man, oder man hat sie nicht) ist eine andere Frage, aber da ist man dann schnell bei einer Kulturdebatte.
  2. #2

    Superstars vor!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Geld? Spielt keine Rolle. Unternehmen kämpfen um die klügsten Köpfe und die vermeintlichen Spitzenkräfte der Branche - und geben dafür Millionen aus. Ein Irrweg, sagt jetzt ein US-Bestsellerautor und ruft das Ende des Geniekults aus: Gute Teams sind wichtiger als Superstars.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776447,00.html
    Superstar ist, wer es schafft rund um sich das Team aufzustellen und dafür zu sorgen, dass alle gerne bereit sind sich für das gemeisame Ziel der Ar*** aufzureißen. Und jeder Euro, der für so jemanden ausgegeben wird, ist gut investiertes Geld!

    Im Fußball sieht man das ganz deutlich! Die Mannschaft verliert 6 Spiele hintereinander, daraufhin wird sonntags der Trainer geschasst und Mittwochs ein Neuer vorgestellt - und samstags gewinnt die Mannschaft wieder. Es ist doch illusorisch zu glauben, dass der Trainer in 2 Tagen Profis, die seit 15 Jahren Leistungssport betreiben, etwas derart Substanzielles beibringen kann, dass Looser zu Gewinnern machen könnte - aber es funktioniert trotzdem.

    Aber zum Glück hat noch niemand haerausgefunden, was es genau ist, dass diesen skill ausmacht. Noch nicht mal die Betroffenen "wissen" das - ein derartiges Talent kann auch ruckzuck verloren gehen, ohne dass irgendjemand, am Wenigsten der Betroffe, weiß, woran es liegt.

    Einmal Superstar, immer Superstar, stimmt nicht. Aber es ist klug, jemanden, der gerade diese Flügel verliehen bekommen hat, nicht formalistisch einzubremsen! Auch Genie kann nur eine kurze Episode im Leben sein!
  3. #3

    Teams

    Gute Teams müssen zusammengestellt und zu Leistungen motiviert werden. Das sollen sie also ohne die Stars machen? Na dann viel Glück.
  4. #4

    BGE jetzt!

    Zitat von Heiner Prahm Beitrag anzeigen
    So gut wie jedes gute Team hat und braucht einen guten Teamleader, der in der Lage ist die Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder zu koordinieren und effizient einzusetzen, der in der .....
    Vollkommen richtig.

    Das Problem ist nur, dass man diese Fähigkeiten nicht studieren kann. Damit fehlt für die Schubladendenker und PowerPointSchubser jegliche Orientierung. Zudem kann es nicht sein, das der Schrauber vom Band diese Fähigkeiten hat und locker ein Team führen könnte. Wie soll das gehen ohne Studium? Kann gar nicht, sonst würde ja das Weldbild unserer "Eliten" zusammenfallen.
  5. #5

    Banale Erkenntnis

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen

    Im Fußball sieht man das ganz deutlich!
    Dieses eine Beispiel zeigt es doch Jahr für Jahr, Saison für Saison:
    Teams gewinnen, nicht die Superstars.
    Und auch 11 Superstars "funktionieren" nur als Team.

    Für diese Erkenntnis Bedarf es keiner neuen Studien, sie ist einfach banal.
  6. #6

    x

    In der Softwareentwicklung sind die Unterschiede in der Produktivität tatsächlich gewaltig, ich würde da locker auch mal vom Faktor 10 ausgehen.
    Bei 08/15-BWLer-Jobs natürlich nicht - mehr als die Kennzahlen per Excel verwalten und Mitarbeiter besser oder schlechter führen fällt mir da nicht ein, und diese Unterschiede können nicht einmal Faktor 2 ausmachen.
  7. #7

    Binsenweisheit

    Im richtige und guten Management ist das eine Binsenweisheit.
    Ein Genie muss erstmal definiert werden um richtige Entscheidungen zu treffen.
    Handelt es sich um eine Inselbegabung Neige Ich dazu diese zu akzeptieren. Allerdings können die auch nur funktionieren wenn man sie umgibt mit Menschen die zu arbeiten und Sachfremde Anforderungen erledigen.

    Der Maschinenkonstrukteur mit fragwürdigen sozialen Kompetenzen muss nicht auf ein Seminar dafür geschickt werden. Der Job von gutem Management ist in frei zu schaufeln damit er sich ums Maschinenkonstruieren kümmern kann. Das erfordert im Zweifel ein Team von Mitarbeitern.
    Die frage nach dem Universalgenie stellt sich in meinen Augen nicht! Es gibt die einfach nicht! Das ist der Irrglaube einer ganzen Managementgeneration die durch Aktienhypes gefüttert werden.

    Zuckerberg ist da ein excellentes Beispiel!
    Im Grunde kann man alles was der zu dem Thema sagt sofort entsorgen.

    Im Grunde sind diese Universalgenies nach denen alle Suchen aber auch gar nicht nötig. Meist sind einige wenige Begabungen und Fähigkeiten für jeden Job aureichend.
    Im Manegement: Effektivität und Effizienz
    Alles andere sind sekundär Tugenden die im Zweifelsfall völlig unwichtig sind.
  8. #8

    Durch die Hintertür

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Geld? Spielt keine Rolle. Unternehmen kämpfen um die klügsten Köpfe und die vermeintlichen Spitzenkräfte der Branche - und geben dafür Millionen aus. Ein Irrweg, sagt jetzt ein US-Bestsellerautor und ruft das Ende des Geniekults aus: Gute Teams sind wichtiger als Superstars.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776447,00.html
    Die Backdoor-Message von SPON soll sein: Haben wir doch schon immer gesagt, dass die Gehälter von Spitzenmanagern zu hoch sind und damit mal wieder alte Vorurteile bedienen. Dazu wird ein Pseudogegensatz aufgebaut: Spitzenmanager versus Team.
    Total gaga. Kein Spitzenmanager kann ohne ein Spitzenteam erfolgreich sein und das ist genau das, was einen Spitzenmanager auszeichnet: Ein Spitzenteam zusammenzustellen.

    Und je mehr wir über Experten reden, umso mehr ist wie beim Fußball: Ein Team mit mittelmäßigen Spielern aber tollem Teamgeist kann hier und da mal einen Erfolg erringen, langfristig ist ein teures Team voller (echter) Stars immer erfolgreicher.
  9. #9

    Wissenschaft

    Ich kenne mich ein wenig im Wissenschaftsbetrieb aus. Insbesondere in D ist dieser Starkult noch immer extrem ausgeprägt. Man hängt hier noch immer am "Genieeffekt" (oder "Einsteineffekt"). Dabei sieht die Realität ganz anders aus. Nur in Teams sind mittlerweile gute Ergebnisse möglich. Aber die aktuelle Politik bekämpft geradezu aktiv Teams. Daher werden wir in D auch weiter zurückfallen.


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