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Top Secret : Weißes Haus veröffentlicht Rezept von hauseigenem Bier
APIm Amtsitz von Präsident Obama gibt es nicht nur eine eigene Küche - sondern auch eine kleine Brauerei und das dazu passende Bier. Doch was kommt hinein? Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,853411,00.html
- #1 02.09.2012 00:00 von
Diese Frage verbietet sich. Wenn in Bier mehr enthalten ist als Wasser, Malz, Hopfen und Gerste enthalten ist, dann ist es kein Bier. Höchstens eine belgische, amerikanische oder sonstige Plörre, die Bier genannt wird. Und dank EuGH leider mittlerweile auch hier im Nebensatz so genannt werden darf, so sie aus europäischen Landen kommt.
Die US-Plörre aus dem White House ist hierzulande aber definitiv kein Bier. Nur "Beer" - und der Unterschied ist in diesem Fall gewaltiger als nur der sprachliche. - #2 02.09.2012 09:13 von
Toll
Die Amerikaner wollen immer Zusätze ins Bier packen, damit es einzigartig ist, dabei schaffen sie es immer noch nicht, ein Bier einfach so (also nach dem deutschen Reinheitsgebot) hinzubekommen, das man es als Deutscher gerne trinkt. Einige Microbreweries bekommen ein halbwegs süffiges Bier hin, aber das bekommt man nur vereinzelt hier und da.
Nebenbei: Meine Frau hat so ein ähnlich Bier im Rahmen ihres Brauereistudiums gebraut. Es ist tatsächlich extrem lecker (sofern man sehr wenig Honig verwendet), da man den Honig nicht schmeckt, aber seine Eigenschaften den Charakter des Bieres abrunden und es damit extrem süffig wird. - #3 02.09.2012 10:28 von
Das deutsche Reinheitsgebot
ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es gehört schon eine Menge Arroganz dazu, alleine daraus ein Qualitätsmerkmal abzuleiten.
Besser erstmal schlau machen, mit was für chemischen Zusätzen auch nach dem Reinheitsgebot in Deutschland gearbeitet werden darf.
Das Reinheitsgebot war auch im Ursprung gar nicht als Qualitätssiegel gedacht, sondern sollte per königlichem Erlass lediglich Regeln, dass Roggen nicht zum Bierbrauen verwendet werden darf, um die Versorgung der Bevölkerung mit Brot nicht zu gefährden.
Heute ist das Reinheitsgebot nichts weiter als ein Hemmschuh, der die deutschen Brauer daran hindert, mit qualitativ hochwertigem Bier international mithalten zu können.
Denn bei internationalen Wettbewerben sind deutsche Brauer schon seit langem völlig Chancenlos. Da dominieren nämlich, hört hört, amerikanische Microbreweries. Und die machen nbichts anderes, als das was die Köche von Obama tun: aus einfachen Rohstoffen ohne chemische Zusätze richtig gutes Bier brauen. Da kann der deutsche Durchschnittsbierkonsument aber gar nicht mitreden, denn der hat wirklich gutes Bier noch nie getrunken, der weiss überhaupt nicht, was Hopfenaroma überhaupt ist.
Ich gebe einfach mal den Tipp: erstmal probieren, bevor man sich darüber ein Urteil erlaubt. - #4 02.09.2012 10:41 von
@alzaimar:
Da sind sie aber ganz falsch informiert. Es gibt in Amerika auch jede Menge Biere, die nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut werden, neben vielen anderen, die das nicht sind. Das Reinheitsgebot interessiert da vernünftigerweise niemanden.
Wenn man von den drei industriellen Brauereigiganten absieht, ist das Qualitätsniveau unglaublich weit über dem der durchschnittlichen deutschen Brauereierzeugnisse. Das wissen nur die meisten gar nicht. Deutsche Industriebier wie Warsteiner, Krombacher usw. ist keinen Deut besser als industriell Produziertes Bier aus anderen Ländern. Es ist nnichts weiter als billige Plörre ohne Aroma oder Charakter. - #5 02.09.2012 12:13 von
Aber sonst geht es noch?
Das Reinheitsgebot wurde aus sachlichen Erwägungen eingeführt. Sie dagegen erfinden irgendwelche Unterstellungen, um damit auf den Putz zu hauen und die Väter und Mütter des Reinheitsgebotes der Lächerlichkeit preis zu geben. Folglich sind Sie arrogant, und nicht die Väter und Mütter des Reinheitsgebotes.
- #6 02.09.2012 12:20 von
Dass es unterschiedliche Geschmäcker gibt haben Sie wohl noch nicht gehört? Ausserdem tun Sie so als ob sich schlecht schmeckende Biere besonders gut verkaufen würden. Das ist unbeweisbarer Unsinn, und das wissen Sie auch.
Fazit: Sie schreiben viel, aber wenig sinnvolles. Oder haben Sie etwa bild.de mit spiegel.de verwechselt? - #7 02.09.2012 13:42 von
So so...
Dann mal viel Spass beim Bier brauen Herr Schlaumichel- ohne Hefe wird da wohl nichts verwendbares bei herauskommen.
Dazu kommt, dass zur Wasseraufbereitung Chemikalien gebraucht werden um bestimmte Wassertypen herzustellen. Bestimmte Biere benoetigen ganz bestimmte Wasser....
Neben dem Honig ist das White House Bier doch gut und schmeckt sicherlich sehr gut. Der groessere Unterschied zum typischen Pilsener ist, dass beim White House kein obergaeriges Lager gebraut wird sondern ein Ale.
- #8 02.09.2012 14:37 von
Zum einen: es gibt ganz objektive Kriterien, nach denen geurteilt wird, ob ein Bier gut ist oder nicht. Das können Sie aber nicht wissen.
Industriell gebraute Biere haben beinahe durchweg zum Beispiel ein kaum wahrnehmbares Hopfenaroma.
Ich sollte das übrigens durchaus wissen. Ich bin nicht nur Bierbrauer, sondern auch Wettkampfrichter bei Wettbeweben auf nationaler Basis. Aber zum Glück nicht in Deutschland. - #9 02.09.2012 14:39 von
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