Top-Ökonomen zum Referendum: "Die Euro-Zone stünde vor einem Scherbenhaufen"

Deutsche Ökonomen warnen vor katastrophalen Folgen für Europa, sollten die Griechen*gegen das Rettungspaket stimmen: Das Land*ginge pleite, andere Staaten würden vom Domino-Effekt erfasst. Aber: Die Politik wäre gezwungen, endlich Regeln für den Worst Case zu entwickeln.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795264,00.html
  1. #1

    Die Zone ist gescheitert

    Die "Eurozone" steht jetzt schon vor einem Scherbenhaufen. Wenn ich mir die heutige Währungs-, Wirtschafts-, Sozial-, Außen- und sonstige Politik anschaue dann kommen Erinnerung an die "Ostzone" hoch.


    Nur schade, daß keiner da ist, der uns übernimmt und gleichzeitig auch rettet.
  2. #2

    Was ist besser, ein Ende mit Schrecken, oder ein Schrecken ohne Ende?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Ökonomen warnen vor katastrophalen Folgen für Europa, sollten die Griechen*gegen das Rettungspaket stimmen: Das Land*ginge pleite, andere Staaten würden vom Domino-Effekt erfasst. Aber: Die Politik wäre gezwungen, endlich Regeln für den Worst Case zu entwickeln.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795264,00.html
    Die Politik kann den Worst Case sowieso nicht aufhalten. Aber vielleicht wäre es für die Mehrheit besser, wenn sie den Schaden für die Allgemeinheit nicht durch Verdrängung an die Nachfolger immer höher machen könnte!
  3. #3

    Würde mich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Ökonomen warnen vor katastrophalen Folgen für Europa, sollten die Griechen*gegen das Rettungspaket stimmen: Das Land*ginge pleite, andere Staaten würden vom Domino-Effekt erfasst. Aber: Die Politik wäre gezwungen, endlich Regeln für den Worst Case zu entwickeln.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795264,00.html
    mal interessieren, was diese Ökonomen zur Aufnahme Griechenlands in die Eurozone gesagt haben.
    Oder zur Aufweichung der Maastrichtkriterien. Oder der Aufgabe der bail-out-Klausel.

    Die Griechen bekommen nun die Möglichkeit, über ihre Zukunft mit zu entscheiden. Sie haben die Auswirkung der Sparpakete Stufe eins erlebt und können sich in etwa vorstellen, was noch auf sie zukommt.
    Sie sollten mal einen Blick nach Island werfen und schauen, ob ein tatsächlicher Default besser ist.
    Vielleicht können sie ja auch bessere Bedingungen mit den Gläubigern aushandeln.
  4. #4

    Sind es

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Ökonomen warnen vor katastrophalen Folgen für Europa, sollten die Griechen*gegen das Rettungspaket stimmen: Das Land*ginge pleite, andere Staaten würden vom Domino-Effekt erfasst. Aber: Die Politik wäre gezwungen, endlich Regeln für den Worst Case zu entwickeln.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795264,00.html
    wieder die gleichen "Top-Ökonomen", die uns die
    paradisischen Zustände durch den TEuro verheißen
    haben? Diese Kaffeesatzleser und Jahrmarktsgaukler?
    GR IST pleite (nach unternehmerischen Prinzipien),
    und wir stehen bereits vor einem Scherbenhaufen!
  5. #5

    Es ist für mich unbegreiflich, dass es keine Regelung gibt ...

    dass Staaten wieder aus der Euro-Zone austreten / auszutreten haben, wenn die vereinbarten Maastrich-Kriterien dauerhaft - und das ist jetzt bei GR seit über 10 Jahren so - nicht erfüllen kann.
    Ein Verbleiben eines solchen Landes schadet allen:
    den Griechischen Bürgern am meisten
    den anderen Staaten die dafür in einer ständigen Krise gehalten werden ebenso.

    Wem nützt das Ganze: den Politikern und Beamten,
    die den im Wettbewerb sein Geld verdienenden Bürger
    ausnutzen bis zum geht nicht mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Schafft endlich eine zwingende Regelung, dass Staaten,
    die die Konvergenzkriterien nicht erfüllen - und auch Deutschland erfüllt zumindest das Kriterium:60% Schulden vom BSP nicht mehr - vorübergehend aus dem Euro-Raum austritt und über Währungsabwertung wieder zu einer ausreichenden Wettbewerbsfähigkeit zurückkehrt.

    Absolut unverständlich - warum das nicht immer schon so in Maastrich vereinbart wurde. Da waren wohl Traumtänzer aus Europa-Wolkenkuckucksheim oder eben völlig überbezahlte und unkundige Euro-Bürokraten am Werk.
  6. #6

    Die MS " EUROPA " ...

    läuft in stürmischem Wetter . Die 1.Klasse Passagiere tanzen bei romantischer Musik und schlürfen Chanmpagner .Derweilen versuchen die Bank-Offiziere bereits, die Rettungsboote zu Wasser zu lassen . Die dienstbaren Eliten - Matrosen versuchen zu retten, was zu retten ist .Im Maschinenraum steht das Wasser bereits Brusthoch, spätestens wenn die ersten Kessel in die Luft fliegen, bricht Chaos an Deck aus . Die Griechen funken bereits SOS , aber niemand wird sie verstehen . Die Ratten sind bereits über Bord gegangen . " Aber sonst ist alles wieder klar ...... !!! ( frei nach Udo Lindenberg )
  7. #7

    Ja oder Nein

    Meiner Meinung nach ist der schlimmste Fall ein "Ja" in der Hoffnung bei den Griechen, dass die Sause weitergeht.

    "Nein" + Austritt aus dem Euro wäre ein Schrecken mit Ende!
  8. #8

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Ökonomen warnen vor katastrophalen Folgen für Europa, sollten die Griechen*gegen das Rettungspaket stimmen: Das Land*ginge pleite, andere Staaten würden vom Domino-Effekt erfasst. Aber: Die Politik wäre gezwungen, endlich Regeln für den Worst Case zu entwickeln.
    Was bitte ist an diesen Ökonomen "top"?
    Ausserdem vermisse ich die sozialistische Stimme: Bofinger.
  9. #9

    Wo ist das Problem?

    Die Insolvenz von Griechenland ist doch die Lösung, nicht das Problem.
    - Der Staat stellt die Rückzahlung und die Zinszahlungen der Schulden ein
    - Im Gegenzug bekommt er natürlich auch kein neues Geld (ist "vom Kapitalmarkt abgeschnitten") und muss einfach mit dem auskommen was er hat. D.h. die Ausgaben sind maximal so hoch wie die laufenden Steuereinnahmen.
    - Deshalb muss GR noch lange nicht aus der Euro-Zone oder aus der EU austreten, es erfordert lediglich eine gewisse Planung, welche Ausgaben bei einem beschränkten Einnahmestand prioretisiert werden und welche im Falle des Falles einfach gestrichen werden müssen.