Da gibt es "leider" nicht die bewährte "heim an den Herd"-Politik der vereinigten deutschen Christen. Selbst hier hätte man an der ja gezeifelt, wenn Seehofer nicht energisch für die Herdprämie gesorgt hätte...
ifatolye.comDeutschland diskutiert die Frauenquote - die Türkei ist da schon weiter: Ausgerechnet in dem islamischen Land haben Managerinnen mächtige Chefposten erobert. Was läuft anders in der Boom-Region am Bosporus?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-869015.html
Da gibt es "leider" nicht die bewährte "heim an den Herd"-Politik der vereinigten deutschen Christen. Selbst hier hätte man an der ja gezeifelt, wenn Seehofer nicht energisch für die Herdprämie gesorgt hätte...
Sie hat es ohne Frauenquote geschafft. Und die Erklärungsansätze sind auch einleuchtend, warum es Frauen in der Türkei leichter haben, Karriere zu machen. Deswegen ist die Frauenquote, mit der auf Teufel komm raus die Frauen in die Vorstandsetagen geprügelt werden sollen, der falsche Weg.
Wenn man hierzulande beklagt, die Frauen hätten keine Chance, dem kann ich nur antworten: Wenn man nicht das richtige studiert und wenn, dann als karriereorientierten Studiengang BWL wählt, kommt man nicht weit. In einer größeren Firma kann man dann nur noch über die Abteilung Finanzen/Buchhaltung/Controlling aufsteigen, aber das gehört nicht zum Kerngeschäft und erlaubt auch nur wenig Einblick in das Kerngeschäft. Bei Maschinenbaufirmen steigen immer wieder Maschinenbauer in die oberste Etage, denn es leuchtet jedem ein, dass in der obersten Etage niemals der Fachverstand fehlen sollte.
Da Frauen aber hierzulande lieber ihre "Softskills" ausbauen und dementsprechend studieren, machen sie schon den ersten Schritt falsch. Wieviele Damen aus gutem Hause kommen auf die Idee, eine Galerie zu eröffnen? Die Galerie für die Dame aus der Oberschicht, ist das Schmuckdesign für die Dame aus der Unterschicht. Für beides habe ich nur ein mildes Lächeln übrig. Einige Frauen sollen auch "Charity-Lady" für einen Beruf halten. Na dann Prost!
Man könnte ja so nebenbei unsere Noch-Familienminister/in/? die nächsten 5 Dekaden dort auf einen Lehrgang schicken. Und wenn man/Frau/der/die/das schon da ist, gleich noch einen Schnellkurs von min. 5 Jahren bzgl. Märchen aus 1000 und 1 Nacht belegen.
Habe gerade einen Vortrag in Hamburg erlebt, an dessen Ende die Vortragende sich darin gefiel die Männer unter den Anwesensen mit von ihr als witzisch ! empfundenen, männerfeindlichen Sprüchen zu beleidigen. Die Männer haben es vorgezogen genervt die Klappe zu halten, hatten keinen Bock auf den Streß!
ist nicht DIE Türkei. Habe selten so viele gut qualifizierte junge Frauen in gehobenen Stellungen erlebt, wie in Istanbul. Einige mit deutschem Migrationshintergrund. Im asiatischen Teil der Stadt sah es schon anders aus.
Sollte dieser Artikel nicht das tolle türkische System preisen? Denn dieser Teil ist überhaupt nicht positiv. Liest sich eher wie der Testbericht eines Autos mit einem erheblichen Mangel. "ABS und Airbags funktionieren einwandfrei, Motor benötigt leider statt Öl Jungfrauenblut aber dafür ist die Straßenlage sehr gut."
Dass Frauen durch Vetternwirtschaft in Führungspositionen kommen, ist ja wohl nichts positives. Es sagt nichts über Gleichberechtigung und nichts über Befähigung. Es heißt einfach nur, dass jemand das Glück hatte, in der richtigen Familie geboren zu werden. Sicher, das gibt es überall. Aber da wird es auch nicht als Grund für eine positive Entwicklung wahrgenommen.
Na sagt bloß? Es gibt Berufe und Branchen, die für ein Geschlecht attraktiver sind als das Andere? Darf man das hierzulande überhaupt sagen?
In vielen muslimischen Ländern und vor allem in Asien studieren und lernen Frauen, die ins Berufsleben einsteigen wollen, viel mehr technische und NW Fächer als in Deutschland. Daher haben die dort viel mehr Chancen auf Managerposten als bei uns. Dies und die allgemeine Technikfeindlichkeit ist der Hauptgrund bei uns dass so wenig Frauen Karriere machen. Hier studieren Frauen vorzugsweise, Lehramt, Kuschelkunde und irgendwas was mit Kultur und Schöngeistigem zu tun hat. Halt irgendwie solange man nicht richtig ran muss.
Solange sich Frauen mit Technik nicht die Hände schmutzig machen wollen, wird auch eine 100% Quote nichts ändern. Wo nichts ist da ist nichts.
So so, deshalb läßt also der türkische Ministerpräsident in Istanbul zwei gigantische Moscheen bauen...
Türkischer Ministerpräsident Erdogan will sich ein Denkmal setzen | WAZ.de