Forum


 

Tötung afghanischer Zivilisten: US-Amokläufer war offenbar betrunken

AFPDer US-Soldat, der 16 Zivilisten in Afghanistan getötet hat, soll bei der Tat offenbar unter Alkoholeinfluss gestanden haben. Das behaupten US-Regierungskreise. Zudem soll er Eheprobleme gehabt haben. Der Rechtsanwalt des Verdächtigen bestreitet diese Darstellung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...821693,00.html
  1. #60

    Zitat von iradei Beitrag anzeigen
    [...]
    Beschweren Sie sich bei der LA Times, ich habe den Artikel nicht geschrieben
    Das nicht, aber Sie sind gefühlt der Fünfzigste, der diesen oder einen ähnlichen Link hier im Forum veröffentlicht hat.

    Jemand, der selbst einmal in Fort Lewis stationiert war, antwortete auch dezidiert darauf ...
  2. #61

    es ist eine Ausrede

    Zitat von dreamdoc Beitrag anzeigen
    Wer mit dem Krieg keinen Kontakt gehabt hat, möge sich mit solch läppischen Kommentaren zurückhalten. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich mit Soldaten im Kampfeinsatz als Arzt hautnahen Kontakt und darf Ihnen versichern, dass die Belastungen durch Kampfeinsätze mit "Ausreden" nicht das geringste zu tun haben.
    Das ist eine Ausrede. Klar stehen die unter enormen Mentalen druck und stress. Aber das als entschuldigung oder Ausrede für nen Amoklauf zunehmen ist falsch. Mein Vater war mehr als 20 Jahre im dauer Kriegeinsatz in Afghanistan, er war nur 1 im Jahr fürn nen Monat oder so zuhause, ist aber trotzdem nicht durchgedreht und ist nicht Amoklaufen. Dagegen ist der Einsatz der Amis heute ein kleiner Ausflug. Die hätten ,mal die Kriegseinsätze zur Zeiten der Sowjets machen sollen, dann wüssten die was stress und Belastung ist.
  3. #62

    .

    Zitat von onizuka Beitrag anzeigen
    Das ist eine Ausrede. Klar stehen die unter enormen Mentalen druck und stress. Aber das als entschuldigung oder Ausrede für nen Amoklauf zunehmen ist falsch.
    Mir ist weder in diesem noch im den Nachbarforen aufgefallen dass man das als Entschuldigung gesehen hat.
    Sie verwechseln das mit Erklärung.

    Zitat von onizuka Beitrag anzeigen
    Mein Vater war mehr als 20 Jahre im dauer Kriegeinsatz in Afghanistan, er war nur 1 im Jahr fürn nen Monat oder so zuhause, ist aber trotzdem nicht durchgedreht und ist nicht Amoklaufen.
    Ist sicher nen ganz toller Hecht.

    Zitat von onizuka Beitrag anzeigen
    Dagegen ist der Einsatz der Amis heute ein kleiner Ausflug. Die hätten ,mal die Kriegseinsätze zur Zeiten der Sowjets machen sollen, dann wüssten die was stress und Belastung ist.
    Soso, Sie kennen also beide Kriege aus eigener Anschauung...?


    Aber wie auch immer, die Belastungsgrenzen sind bei Menschen nun einmal unterschiedlich. Ihr Herr Papa hat das ganz gut weg gesteckt. Andere brechen schon zusammen wenn sie bei einem Autounfall Tote, Verletze, Verstümmelte und viel Blut sehen (ich weiß wovon ich Rede, ich bin jahrelang als Rettungssanitäter gefahren).
  4. #63

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    GIs melden sich nicht, sie müssen, wenn ihre Einheit verlegt wird...
    Wer "GI" werden will, der will töten. Der glaubt, er wäre hart und kein noch so schlimmes Erlebnis könne seine Träume beherrschen - erst recht nach der entmenschenden "Ausbildung" in der friedlichen Heimat. Letztendlich geht im Westen jeder freiwillig zur Armee - man hatte also die Wahl.
  5. #64

    Entschuldingung

    und Erklaerung sind unmittelbar miteinander verknuepft.man erklaert Fehler oder Fehlverhalten,um somit um Verstaendnis zu bitten und um Nachsicht.somit resultiert aus Erklaerungen eine Entschuldigung.
  6. #65

    Zitat von iradei Beitrag anzeigen
    Sorry, aber diese Aussage kann ich nicht gelten lassen.
    Jeder der den Beruf eines Soldaten wählt, sollte wissen was auf Ihn zu kommt. Vor allen Dingen, wenn man sich zu Kampfeinsätzen meldet.
    Polizisten, Feuerwehrleute etc. müssen auch mit ansehen, wie Kollegen sterben oder verwundet werden.
    Aber darum geht es doch gar nicht. Auch Polizisten verrohen und uebertreten des oefteren den Rahmen des Legalen. Mein Onkel war Feuerwehrmann und litt unter posttraumatischem Stress! Ich verstehe Ihre Aussage wirklich nur als Haehme!

    Das Bewusstsein zu haben, worauf man sich einlaesst ist das Eine, aber die Realitaet zu sehen, etwas ganz anderes. Ich kenne mehrere Rettungssanitaeter (zivile), die nach und nach an ihrer Arbeit kaputt gehen und auch sie dachten sie wuessten usw.

    Ich erkenne in Ihrem Kommentar nur den Versuch Ihre zynische Bemerkung zu kaschieren. Aber sie bleibt zynisch und zeugt von wenig Empathie! Ich bin Kriegsgegner und rate jedem KEIN Soldat zu werden, aber muss man denen die's schon sind gleich das Menschsein aberkennen? Ich bitte Sie, das kann nicht Ihr Ernst sein.
    gruesse met.
  7. #66

    braucht kein Mensch

    Zitat von dreamdoc Beitrag anzeigen
    Wer mit dem Krieg keinen Kontakt gehabt hat, möge sich mit solch läppischen Kommentaren zurückhalten. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich mit Soldaten im Kampfeinsatz als Arzt hautnahen Kontakt und darf Ihnen versichern, dass die Belastungen durch Kampfeinsätze mit "Ausreden" nicht das geringste zu tun haben.
    Es wird kein Mensch zum Krieg gezwungen.Würden diese Leute einer guten Ausbildung nachgehen,so müssten diese sich nicht zu solchen unmenschlichen Taten hinreißen lassen.Meinen Sohn würde ich niemals zulassen sich solch primitiven Aufgaben zu stellen,aber er ist auch intelligent genug sich von solchem Umgang fernzuhalten.
  8. #67

    Zitat von metua Beitrag anzeigen
    Aber darum geht es doch gar nicht. Auch Polizisten verrohen und uebertreten des oefteren den Rahmen des Legalen...
    Polizisten und Soldaten haben eines gemeinsam: sie agieren in einer Gruppe, in der man sich aufeinander verlassen können muss/will. Das führt auf Dauer zu einer Dynamik, deren schlimmste Ausprägung der Korpsgeist ist, in der man sich gegen das Recht stellt, um Kollegen zu decken.

    Mein Onkel war Feuerwehrmann und litt unter posttraumatischem Stress!...
    Ein Feuerwehrmann oder Rettungssanitäter ergreift seinen Beruf aber doch wohl eher aus idealistischen Gründen - und ließ sich in seiner Jugend nicht zum töten drillen. Sie würden als Auswirkung ihrer Stresssituationen sicher auch nicht Amok laufen. Soldaten sind *Tucholsky-Zitat* aber scheinbar verkraften sie die Bilder ihrer selbst hergestellten Horrorszenarien nur, wenn sie für noch mehr Horror sorgen.
  9. #68

    ...

    Zitat von metua Beitrag anzeigen
    Aber darum geht es doch gar nicht. Auch Polizisten verrohen und uebertreten des oefteren den Rahmen des Legalen. Mein Onkel war Feuerwehrmann und litt unter posttraumatischem Stress! Ich verstehe Ihre Aussage wirklich nur als Haehme!

    Das Bewusstsein zu haben, worauf man sich einlaesst ist das Eine, aber die Realitaet zu sehen, etwas ganz anderes. Ich kenne mehrere Rettungssanitaeter (zivile), die nach und nach an ihrer Arbeit kaputt gehen und auch sie dachten sie wuessten usw.

    Ich erkenne in Ihrem Kommentar nur den Versuch Ihre zynische Bemerkung zu kaschieren. Aber sie bleibt zynisch und zeugt von wenig Empathie! Ich bin Kriegsgegner und rate jedem KEIN Soldat zu werden, aber muss man denen die's schon sind gleich das Menschsein aberkennen? Ich bitte Sie, das kann nicht Ihr Ernst sein.
    gruesse met.
    Hmm... also die meisten Menschen, die es schaffen, wehrlose Menschen umzubringen müssen eine schwere Störung haben. Das bedingt ja schon die Tat an sich. Es ist also völlig müßig darüber zu diskutieren, ob der jetzt Probleme oder posttraumatischen Stress hatte.
    Das entbindet sie jedoch nicht von der Schuld! Und ich glaube darum gehts hier vielen. Hier interessiert auch keinen, ob ein Massenmörder vielleicht in der Kindheit schlimmes erlebt hat. In den USA noch viel weniger! Da ist man sich ganz schnell einig mit der Todesstrafe. Aber sobald es ein US Soldat ist und die Opfer irgendwelche Afghanen, muss man plötzlich ganz genau hinschauen.
    Kein Mensch hat bei Osama bin Laden hingeschaut, was dem in seinem Leben alles widerfahren ist. Kein Mensch hat sich vielleicht mal überlegt, dass der mit ziemlicher Sicherheit irgendwo einen ordentlichen Hau hatte! Jetzt ist er tot und alle jubeln.
  10. #69

    In Amerika

    Zitat von mischamai Beitrag anzeigen
    Es wird kein Mensch zum Krieg gezwungen.Würden diese Leute einer guten Ausbildung nachgehen,so müssten diese sich nicht zu solchen unmenschlichen Taten hinreißen lassen.Meinen Sohn würde ich niemals zulassen sich solch primitiven Aufgaben zu stellen,aber er ist auch intelligent genug sich von solchem Umgang fernzuhalten.
    wirbt die Armee aber ihre Rekruten auf der Strasse und oft in Gebieten ,in denen Menschen wohnen ,die die von ihnen aufgefuehrten Moeglichkeiten nicht haben , was nichts mit Intelligenz zu tun hat.vielleicht wird aus diesem Grund auch soviel Wert darauf gelegt,zu vermitteln,der betrffende Soldat sei verheiratet und Vater zweier Kinder.das bewirkt beim Leser:geordnete Lebensverhaeltnisse ,was aber nicht stimmen muss...








TOP



TOP