AFPDer US-Soldat, der 16 Zivilisten in Afghanistan getötet hat, soll bei der Tat offenbar unter Alkoholeinfluss gestanden haben. Das behaupten US-Regierungskreise. Zudem soll er Eheprobleme gehabt haben. Der Rechtsanwalt des Verdächtigen bestreitet diese Darstellung.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...821693,00.html
Das ist eine Ausrede. Klar stehen die unter enormen Mentalen druck und stress. Aber das als entschuldigung oder Ausrede für nen Amoklauf zunehmen ist falsch. Mein Vater war mehr als 20 Jahre im dauer Kriegeinsatz in Afghanistan, er war nur 1 im Jahr fürn nen Monat oder so zuhause, ist aber trotzdem nicht durchgedreht und ist nicht Amoklaufen. Dagegen ist der Einsatz der Amis heute ein kleiner Ausflug. Die hätten ,mal die Kriegseinsätze zur Zeiten der Sowjets machen sollen, dann wüssten die was stress und Belastung ist.
Mir ist weder in diesem noch im den Nachbarforen aufgefallen dass man das als Entschuldigung gesehen hat.
Sie verwechseln das mit Erklärung.
Ist sicher nen ganz toller Hecht.
Soso, Sie kennen also beide Kriege aus eigener Anschauung...?
Aber wie auch immer, die Belastungsgrenzen sind bei Menschen nun einmal unterschiedlich. Ihr Herr Papa hat das ganz gut weg gesteckt. Andere brechen schon zusammen wenn sie bei einem Autounfall Tote, Verletze, Verstümmelte und viel Blut sehen (ich weiß wovon ich Rede, ich bin jahrelang als Rettungssanitäter gefahren).
Wer "GI" werden will, der will töten. Der glaubt, er wäre hart und kein noch so schlimmes Erlebnis könne seine Träume beherrschen - erst recht nach der entmenschenden "Ausbildung" in der friedlichen Heimat. Letztendlich geht im Westen jeder freiwillig zur Armee - man hatte also die Wahl.
und Erklaerung sind unmittelbar miteinander verknuepft.man erklaert Fehler oder Fehlverhalten,um somit um Verstaendnis zu bitten und um Nachsicht.somit resultiert aus Erklaerungen eine Entschuldigung.
Aber darum geht es doch gar nicht. Auch Polizisten verrohen und uebertreten des oefteren den Rahmen des Legalen. Mein Onkel war Feuerwehrmann und litt unter posttraumatischem Stress! Ich verstehe Ihre Aussage wirklich nur als Haehme!
Das Bewusstsein zu haben, worauf man sich einlaesst ist das Eine, aber die Realitaet zu sehen, etwas ganz anderes. Ich kenne mehrere Rettungssanitaeter (zivile), die nach und nach an ihrer Arbeit kaputt gehen und auch sie dachten sie wuessten usw.
Ich erkenne in Ihrem Kommentar nur den Versuch Ihre zynische Bemerkung zu kaschieren. Aber sie bleibt zynisch und zeugt von wenig Empathie! Ich bin Kriegsgegner und rate jedem KEIN Soldat zu werden, aber muss man denen die's schon sind gleich das Menschsein aberkennen? Ich bitte Sie, das kann nicht Ihr Ernst sein.
gruesse met.
Es wird kein Mensch zum Krieg gezwungen.Würden diese Leute einer guten Ausbildung nachgehen,so müssten diese sich nicht zu solchen unmenschlichen Taten hinreißen lassen.Meinen Sohn würde ich niemals zulassen sich solch primitiven Aufgaben zu stellen,aber er ist auch intelligent genug sich von solchem Umgang fernzuhalten.
Polizisten und Soldaten haben eines gemeinsam: sie agieren in einer Gruppe, in der man sich aufeinander verlassen können muss/will. Das führt auf Dauer zu einer Dynamik, deren schlimmste Ausprägung der Korpsgeist ist, in der man sich gegen das Recht stellt, um Kollegen zu decken.
Ein Feuerwehrmann oder Rettungssanitäter ergreift seinen Beruf aber doch wohl eher aus idealistischen Gründen - und ließ sich in seiner Jugend nicht zum töten drillen. Sie würden als Auswirkung ihrer Stresssituationen sicher auch nicht Amok laufen. Soldaten sind *Tucholsky-Zitat* aber scheinbar verkraften sie die Bilder ihrer selbst hergestellten Horrorszenarien nur, wenn sie für noch mehr Horror sorgen.Mein Onkel war Feuerwehrmann und litt unter posttraumatischem Stress!...
Hmm... also die meisten Menschen, die es schaffen, wehrlose Menschen umzubringen müssen eine schwere Störung haben. Das bedingt ja schon die Tat an sich. Es ist also völlig müßig darüber zu diskutieren, ob der jetzt Probleme oder posttraumatischen Stress hatte.
Das entbindet sie jedoch nicht von der Schuld! Und ich glaube darum gehts hier vielen. Hier interessiert auch keinen, ob ein Massenmörder vielleicht in der Kindheit schlimmes erlebt hat. In den USA noch viel weniger! Da ist man sich ganz schnell einig mit der Todesstrafe. Aber sobald es ein US Soldat ist und die Opfer irgendwelche Afghanen, muss man plötzlich ganz genau hinschauen.
Kein Mensch hat bei Osama bin Laden hingeschaut, was dem in seinem Leben alles widerfahren ist. Kein Mensch hat sich vielleicht mal überlegt, dass der mit ziemlicher Sicherheit irgendwo einen ordentlichen Hau hatte! Jetzt ist er tot und alle jubeln.
wirbt die Armee aber ihre Rekruten auf der Strasse und oft in Gebieten ,in denen Menschen wohnen ,die die von ihnen aufgefuehrten Moeglichkeiten nicht haben , was nichts mit Intelligenz zu tun hat.vielleicht wird aus diesem Grund auch soviel Wert darauf gelegt,zu vermitteln,der betrffende Soldat sei verheiratet und Vater zweier Kinder.das bewirkt beim Leser:geordnete Lebensverhaeltnisse ,was aber nicht stimmen muss...