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Tödlicher Eklat um Koranverbrennung: Clash der Verblendeten

Mindestens 20 Menschen haben bereits ihr Leben verloren: Die Koranverbrennung in den USA provoziert immer neue Gewalt in Afghanistan. Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...755142,00.html
  1. #180

    Dies würde Größe zeigen!

    Zitat von HunkelPunk Beitrag anzeigen
    ... Die barbarischen und auch wahrlich dummen Reaktionen dieser islamgläubigen mordenden Menschen in Afghanistan zeigen auf, welcher Emotionalität, geistigen Labilität und massiven Respektlosigkeit vor dem anderen Leben man begegnen kann, wenn ein paar andere Idioten ein Tribunal gegen ein Buch zelebrieren. Ein lächerliches Rollenspiel eines vermutlich geistig eher verwirrten Priesters sollte doch eher zu Lachanfällen und Mitgefühl gegenüber dieser primitiven Form der Meinungsäußerung führen, anstatt wahllos hilflose und unschuldige Menschen abzuschlachten. Dies würde Größe zeigen. ...
    Völlig abgehoben von der Realität urteilen Sie so, als wären Deutschland vor 45, die Roten Khmer, die Serben in Sebrenica, Die Hutu in Rwanda Ereignisse aus dem finsteren Mittelalter und nicht aus unserer eigenen Lebenszeit! Von den Afghanen verlangen Sie den Sprung in unsere aufgeklärte Welt unmittelbar und sofort! Dies würde Größe zeigen!
  2. #181

    Zitat von Josef Ritter Beitrag anzeigen
    Die Frage ist nur, welche Gefahr geht von diesen Menschen hier in Deutschland aus?
    Was geht hier in den "Kulturhäuser" ab?
    Ich denke, Deutschland liegt zumindest momentan noch nicht im Fokus. Allerdings muss ich zugeben - und das tue ich nicht gerne - Integration an sich scheint bei immer weniger Migranten anzukommen, möglicherweise weil immer mehr fundamentalere Organisationen diese Leute "abpassen" und sie so gar nicht mehr mit Integration in Verbindung kommen.

    Wie auch immer sich die Sache im speziellen Verhält kapituliert man als Westen irgendwo vor der Problematik, wenn man außer einem Pressestatement nichts weiter zu sagen hat, wenn ein UNO-Gebäude gestürmt und die dortigen Angestellten geköpft werden. Andererseits kann man auch nicht die ganze Bevölkerung vor die Wand stellen. Vielleicht sollte man sich aber völlig von fort zurückziehen und jegliche Entwicklungshilfe einstellen, eine Kontrolle, für die man vor Ort sein müsste, existiert ja wohl sowieso nicht.

    Ich war lange dafür, Freiheit und Demokratie in der Welt zu verbreiten, inzwischen bin ich allerdings mehr und mehr der Meinung, dass es mit den fundamentalistischen Islamischen Strömungen immer weniger machbar ist. Seit dem Afghanistankrieg und spätestens seit Irak hat sich das Problem ja verfielfacht. Vielleicht ist es wirklich langsam Zeit - und ich sage das mit tiefem inneren Wiederstreben - sich aus dem mittleren Osten komplett zurückzuziehen. Wenn das Land wieder unter die Knute von Diktatoren mit Giftgas fällt wäre das zwar schlimm, aber es würde die Gegend wenigstens stabilisieren. Offensichtlich fehlt diesen Menschen ein Äquivalent zur Aufklärung in Europa, die Ägypter haben da den Anfang gemacht, beim Rest scheint es noch nicht so weit zu sein. Den Prozess zu überspringen oder zu beschleuningen scheint nicht zu klappen. Vielleicht braucht es dort einfach noch 20-30 Jahre unter religiös geprägten Führungsstrukturen, (wie bei uns lange mit Kaiser und König)bis diese Länder demokratiefähig werden. Noch vor fünf Jahren hätte ich nicht dran geglaubt, aber inzwischen sieht es doch ziemlich perspektivlos aus. Die nächste Politkergeneration sollte sich möglicherweise mehr auf Afrika zu konzentrieren, da scheinen die Leute wenigstens nicht gleich wie die Verrückten zu reagieren, wenn irgenein amerikanischer Fundamentalist einen Koran verbrennt.
  3. #182

    Ohne Titel

    Zitat von cluster Beitrag anzeigen
    Ring frei für die Islam-Basher!
    Ok, sie haben's ja darum gebeten ;)
    Die Bezeichnung "heilig" im Zusammenhang mit bedruckten Papier ist ein Sympton für fortschreitenden Realitätsverlust - und ein sich fix zusammenrottender blutrünstiger Mob, der diese "Heiligkeit" meint "verteidigen" zu müssen, indem mal flugs komplett Unbeteiligte massakriert werden, ist NICHT "einige wenige Verblendete", sondern Ausweis einer weit verbreiteten Geisteshaltung. Sonst fände sich nämlich erst gar kein Mob, sondern nur einsame Rufer. Der Islam hat nicht ein Problem mit einzelnen Irrläufern, sondern die Welt ein ganz grundsätzliches mit dem Islam

    Hier wird von SPON mal wieder religiöses multikulti-Appeasement der ganz besonders Verständnisvollen betrieben, denen man ernsthaft nur noch zurufen kann: zelebriert doch Bitte euer Gutmenschentum mal dort, wo es WIRKLICH Not täte. in Pakistan oder ähnlichen Weltgegenden wäre euer Predigen zum gegenseitigen Verständnis derzeit VIEL angezeigter, da es mit dem Verständnis dort ja ganz offenbar auch komplett hapert

    Also, nur zu, und nicht nur vom sicheren Redakreurssessel in HH, wo man ohne persönliches Risiko die Klappe weit aufreissen kann, weil die hier ansässige Konfliktfraktion/Kultur ja weit weniger bedrohlich ist. Auf nach Pakistan und dien dort ansässigen mal öffentlich im gleichen Diktus erklären, warum auch Pastor Jones das Verständnis des islamischen Mobs verdient.
  4. #183

    Das kann doch wohl nicht wahr sein.

    "Die Schändung eines heiligen Textes, "den Koran eingeschlossen", sei "ein Akt extremer Intoleranz und Bigotterie". Ebenso schändlich sei es aber, als Reaktion darauf unschuldige Menschen zu töten, sagt Obama. Beleidigung und Mord sollen gleich schändlich sein?
    Sie verbrennen als Gegenschlag nicht ein paar Bibeln, nein sie töten Menschen, Menschen, die mit dieser hirnrissigen Koranverbrennung nichts, aber auch garnichts zu tun haben!

    Als buddhistische Heiligtümer und Kulturdenkmale der Menschheit vernichtet wurden, gab es da irgendein Massaker an Botschaftsmitarbeitern irgeneines islamischen Landes irgendwo, wo Menschen Buddha verehren? Nichts dergleichen. Es sind immer nur die Beleidigungen"islamischer Gefühle", seien es 'Satanische Verse', seien es Mohamed-Karrikaturen oder diese selbstredend idiotischen Koranverbrennungen, die Menschenleben kosten.
    Was ist das überhaupt für ein Gott, den man beleidigen kann? Zuletzt darf man hier nicht einmal mehr Schopenhauer („dümmste aller Weltreligionen“) oder harmlose "Islamkritiker" wie Johann Peter Hebel zitieren, nicht mal mehr über Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah lachen, weil man Angst haben muss, dass irgendwelchen unschuldigen Menschen 10000km weiter Weg die Köpfe abgeschnitten werden.
    Und dann muss man sich noch anhören, dass man sich zumindest mitschuldig gemacht hat.
  5. #184

    Überflüssig

    "Man k ö n n t e freilich die Frage stellen, was schlimmer ist: das Töten von Menschen oder das Verbrennen eines Buchs ..."
    Warum stellt der Autor dieses ansonsten total überflüssigen Artikels nicht die Frage?
    Vielleicht, weil er dann auch eine Antwort geben müßte, die nicht in sein eigenes Weltbild passt.
  6. #185

    Sicherlich, ja

    Zitat von shric Beitrag anzeigen
    Wie naiv sind sie eigentlich? ...
    Vielleicht sollten Sie mal in Erwägung ziehen, dass Religionen mehr Gründe zum Weltfrieden beitragen als zum Gegenteil!
    Ich bin entsetzt über Ihre Äußerung! Ignorant, intollerant und einfach falsch!
    Sicher, an etwas muss man ja glauben, damit man all die rätselhaften Dinge erklären kann. Im Voodoo ist das ja besonders ausgeprägt.
    2.000 Jahre alte Schriften sind nicht mehr zeitgemäß und es erfolgt kaum eine Neuinterpretation. Was ist am Glauben Friedensstiftend, wenn die meisten Religionen so ausgelegt werden, dass andere Religionen inakzeptabel sind, das es nur einen Gott gibt - der idR. einer Person gleichgesetzt wird - einem Mann?
    Lächerlich! Fürs Mittelalter und früher akzeptabel, aber für einen halbwegs gebildeten Menschen heute nicht mehr hinnehmbar.

    Ich bin entsetzt über eine derartige Verblendung!
  7. #186

    Koranverbrennung

    Was ist schlimmer, wenn ein Idiot ein Buch verbrennt oder wenn amerikanische Soldaten wahllos Zivilisten töten? Vielleicht war die Koranverbrennung nur der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte. Vielleicht ist die Schlagzeile "Wut über Koranverbrennung" einfach aufsichtserregender als "Wut über Mord an Zivilisten"?
    Dass eine Koranverbrennung einem keine Freunde bei den Muslimen bringt ist verständlich. Deswegen zu morden nicht - genauso wenig wie es die Mordaufrufe wegen der Veröffentlichung von Dokumenten auf Wikileaks sind.
  8. #187

    provokation ist unangebracht im friedensprozess

    Zitat von donbilbo Beitrag anzeigen
    Diese Zeilen beschreiben, wie die Authoren ticken. Die Verbrennung eines Buches oder der Mord an über 20 Menschen, was wiegt schwerer? Beim Spiegel ist man sich anscheinend nicht sicher, tendenziell ist aber wohl eher die Provokation das Ungeheuerliche.
    es ist doch klar und eindeutig, dass die provokation von glaubenskriegern durch andere glaubenskrieger einen glaubenskrieg auslöst. das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. die frage ist doch, was wollte der deppenpastor mit einer öffentlichen koranverbrennung bezwecken? egal was es auch gewesen sein sollte, er hat damit den tod von menschen nicht nur hingenommen, sondern provoziert. er selbst befindet sich ja in einem sicheren häuschen bewacht von staatlichen organen. wenn er ein problem mit dem islam hat, warum klärt er das nicht vor ort mit den anderen glaubenskriegern. dazu fehlt im der mut. aber provozieren aus einem sicheren versteck heraus, das traut er sich. ich halte ihn für einen idiologisch völlig verblendeten feigling, dem andre menschen schlichtweg egal sind.

    Zitat von donbilbo Beitrag anzeigen
    Ich sehe das anders. Das Verhalten in Afghanistan ist für mich vorsteinzeitlich,
    es sind einige wenige, die sich in affganistan steinzeitlich verhalten (was soll auch vorsteinzeitlich sein?). aber das ist bekannt. wozu also diese leute provozieren und damit menschen gefährden, die gerade dazu da sind, dass das land aus der steinzeit rausgeführt wird? der deppenpastor hat den friedensprozess nachhaltig zerstört, der affganistan aus der steinzeit raus führen sollte. er erreicht das genaue gegenteil von dem was er angeblich erreichen wollte. den islam hat er jedenfalls nicht geschädigt, aber das christentum sehr wohl.

    Zitat von donbilbo Beitrag anzeigen
    die Provokationen des US-Pastors zeigen uns, was viele nicht sehen wollen. Offensichtlich noch immer nicht.
    die provokationen zeigen nur eines: es gibt unermesslich dumme leute auf erden. dazu gehören bestimmt teile der taliban, aber dazu gehört auch dieser "pastor" und alle die ihm auch noch zujubeln in ihrer totalen vernebelung. wenn jemand den koran nicht leiden kann, dann braucht er keinen zu kaufen, und wenn er ihn unbedingt verbrennen will, dann kann er das privat zuhause erledigen. macht er es öffentlich, dann ist es einen nicht hinnehmbare provokation. wissen sie was? ich putze mir jeden tag den hintern mit klopapier auf dem die amerikanische flagge gedruckt ist. aber öffentlich verbrennen tu ich das zeugs nicht. erkennen sie den unterschied?
  9. #188

    *

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Es gibt anscheinend Buchtitel, welche alle verbrannt werden müssen und die Inhalte aus dem Gedächtnis der Menschheit für immer gelöscht werden sollten. Ob in den evangelikalen US of A oder in Afghanistan. Mir fallen da spontan zwei Titel ein. Und danach lesen wir alle Kant...
    Lesen Sie lieber Schopenhauer, der war nicht so am rationalen Wahn, sondern eher im prallen leben der Realität. ;)
  10. #189

    Karikaturen-Bücherverbrennung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mindestens 20 Menschen haben bereits ihr Leben verloren: Die Koranverbrennung in den USA provoziert immer neue Gewalt in Afghanistan. Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...755142,00.html
    An sich finde ich diesen Kommentar ganz richtig und die Sichtweise nachvollziehbar, bis auf ein in meinen Augen unerträgliches Detail. Was soll die Gleichstellung von Bücherverbrennen und Karikaturenzeichnen? Das ist mit Verlaub vollkommener Unsinn! Zunächst einmal ist das Verbrennen per se etwas destruktives, das Anfertigen von einer Zeichnung, einem Bild, genau das Gegenteil, nämlich etwas kreatives - zu deutsch: schöpfendendes. Bei denen, die den Koran verbrannt haben, handelt es sich um fundamentalistische Christen, deren Fundamentalismus im Wesentlichen kaum vom Fundamentalismus der Islamisten zu unterscheiden ist. Im Gegensatz dazu ist des Hintergrund der Karikaturenzeichner kein religiöser, sondern ein weltlicher, basierend auf der Tradition europäischer Aufklärung. Diese Zeichner wären gleichsam in der Lage ähnliche Karikaturen über evangelikale Fundementalisten oder radikale katholische Gruppen, über extreme Hindus oder gewalttätige Scientologen zu zeichnen. Karikaturen sind unter anderem, verrehrter Herr Kazim, sehr wohl ein wesentlicher Bestandteil von Meinungsfreiheit (Bücherverbrennungen nicht!!!) und ohne Meinungsfreiheit gibt es auch keine "multikutlurelle Gesellschaft", von der Sie schreiben!!! Werfen Sie bitte nicht Dinge in einen Topf, die nichts miteinander zu tun haben.
    Wenn im Karikaturenstreit von den Apologeten der Toleranz und multikulturellen Gesellschaft mehr Mut gezeigt worden wäre, hinter den Idealen einer aufgeklärten Gesellschaft zu stehen, wäre dies ein Zeichen nicht nur an radikale Islamisten, sondern eben auch an jene radikalen Christen gewesen. Der europäische und amerikanische vorauseilende Gehorsam im Fall des Karikaturenstreits war nicht nur ein Kotau vor den Islamisten, sondern auch einer vor Leuten, wie Terry Jones.


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