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Tödlicher Eklat um Koranverbrennung: Clash der Verblendeten

Mindestens 20 Menschen haben bereits ihr Leben verloren: Die Koranverbrennung in den USA provoziert immer neue Gewalt in Afghanistan. Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...755142,00.html
  1. #170

    koran

    [QUOTE=donbilbo;7571795]Diese Zeilen beschreiben, wie die Authoren ticken. Die Verbrennung eines Buches oder der Mord an über 20 Menschen, was wiegt schwerer? Beim Spiegel ist man sich anscheinend nicht sicher, tendenziell ist aber wohl eher die Provokation das Ungeheuerliche.

    Ich sehe das anders. Das Verhalten in Afghanistan ist für mich vorsteinzeitlich, die Provokationen des US-Pastors zeigen uns, was viele nicht sehen wollen. Offensichtlich noch immer nicht.[/Q der autor hat ja auch einen arabischen namen und ich finde auch das es ja eine anmassung ist menschenleben mit diesem hassbuch zu vergleichen da steht auch drinn das erst ruhe sein wird wenn alle christen und juden nicht mehr da sind oder konfektiert halt, so siehe die möglichkeit des russischen mitarbeiters der un ,wo ist die toleranz das so viele junge maenner im afganistan gestorben sind .auch zu karzai noch ein wort der millionen und millionen an geldern nach dubai mit seinen machthabenden gebracht hat immer nur kurze meldungen,und wir zahlen hier das so einer an der macht bleibt, ich jedenfalls habe angst vor dem islam in unserem land und das was kommt
  2. #171

    Wöchentliche Verbrennung "heiliger" Bücher. Oder Habituation durch Dauerprovokation

    Was würde eigentlich passieren, wenn jeden Tag irgendwo auf der Welt ein Koran, eine Bibel, eine Thora oder andere "Heiligtümer" verbrannt würden?
    Wäre das nicht die Lösung zur Entlarvung der lächerlichen Willkürlichkeit dieser Fanatiker?
    Ich plädiere: Wöchentliche Verbrennung sogenannter "heiliger" Bücher überall auf der Welt und damit die Zerstreuung der häss-lichen Energie auf diffuse und damit unangreifbare Ziele.

    Ein Schwarm bietet Schutz durch Verwirrung des Raubfisches.
    Der erste Minirock - ein Tabubruch. Und ist es allenfalls dort noch, wo er noch nicht alltäglich ist.
    Irgendwann wird es keinen Verblendeten mehr jucken, dass dauernd ein sein Heiligtum verbrannt wird. Vermutlich wird man sehr schnell dazu kommen die "Heiligkeit" des Objektes so umzudeuten, dass es nur das eigene Exemplar ist . Da vertraue ich ganz auf die Kreativität der Religionsdeuter.

    Der Gotteswahn ist ein im besten Falle überflüssiger, meist jedoch virulentes Mem-Virus. Als solches erhoffe ich "Heilung" der Menschheit durch Aufklärung und Reflektion.
  3. #172

    Echt?

    Zitat von mkalus Beitrag anzeigen
    Das wuerde nach hinten losgehen. Denn in dem moment koennten sich alle moderaten Mosleme nicht mehr damit rechtfertigen nicht extrem zu werden.
    Sie denken die sind echt so gefährlich? Hätte ich jetzt nicht gedacht.
  4. #173

    Aha - SPON weis mehr

    "... islamische Extremisten, die reflexhaft reagieren und aus Rache wahllos Menschen umbringen ..." von diesen 'Extremisten' müssen in A&P hundertausende, wenn nicht sogar Millionen leben, selbst der Präsident von scheint einer zu sein? Kann es sein das der Autor hier Rechtfertigung für Mord und Totschlag sucht? Absolut schäbig den Christen dafür (Teil-)Schuld zu geben, aber verständlich angesichts der liberalen PC allerorten, schade!
  5. #174

    ideologische Scheuklappen

    QUOTE=donbilbo;7571795]Diese Zeilen beschreiben, wie die Authoren ticken. Die Verbrennung eines Buches oder der Mord an über 20 Menschen, was wiegt schwerer? Beim Spiegel ist man sich anscheinend nicht sicher, tendenziell ist aber wohl eher die Provokation das Ungeheuerliche.
    Ich sehe das anders. Das Verhalten in Afghanistan ist für mich vorsteinzeitlich, die Provokationen des US-Pastors zeigen uns, was viele nicht sehen wollen. Offensichtlich noch immer nicht.[/QUOTE]
    Beschaemend ist vor allem die Reaktion der sog. vierten Gewalt. Erst wird die hirnverbrannte Aktion aus Angst vor den zu erwartenden Reaktionen totgeschwiegen, was natuerlich in Zeiten des Internet voellig unrealistisch ist. Als dann die Massakrierung unschuldiger stattgefunden hatte und man nicht mehr umhin konnte, von den Ausschreitungen zu berichten, wurde beschoenigend von Ermordung besprochen. Die Leute wurden bestialisch abgeschlachtet! Vor allem im Spiegel wurde und wird abgewiegelt. Auch ueber das zum Glueck misslungene Attentat in der Tuerkei auf einen Prieser kein Wort hier.
    Dass ein Buch verbrannt wird, ist immer ein Zeichen geistiger Unzulaenglichkeit, aber letzten Endes nicht wesentlicher fuer das Ausland als wenn der beruehmte Sack Reis in China umfaellt.
    Aber die Ermordung von Menschen mit einer Buecherverbrennung gleichzusetzen, laesst ein beaengstigendes Mass an ideologischen Scheuklappen bei der sonst ach so kritischen freien Presse durchblicken.
  6. #175

    .

    Zitat von blaudistel Beitrag anzeigen
    Er HAT es SO gesagt und der US-General Petraeus äußerte Verständnis für die Reaktionen der wütenden Islamisten in Afghanistan. Er hat wohl Angst als nächster dran zu sein und beugt schon mal in voraus eilendem Gehorsam ein wenig vor.
    Nee, der General beugt wohl eher der Missbilligung seines Chefs vor.
    http://sandrarose.com/2010/07/obama-...slam-doctrine/
  7. #176

    ...

    Zitat von matzi01 Beitrag anzeigen
    Fakt ist das auch die Christliche Religion schon Millionen Menschen das Leben gekostet hat!
    Die vernünftigste Lösung scheint auf alle Faelle der Verbot jeder Religion zu sein, Dursetzbarkeit ausgeschlossen!
    Ich denke man muss Religionen nicht verbieten, aber man muss ihnen die ideologisch/politischen Zähne ziehen.
    Von Voltaire bis Monty Phython haben wir daran gearbeitet die Religion in unserer Gesellschaft gegen Sonderansprüche zu imprägnieren und humanistisch demokratisch kompatibel zu gestalten.
    Atheisten, Karrikaturristen, "normale" Christen und auch ein paar Sektierer können prima miteinander leben.
    Wir haben uns darauf geeinigt das Religion nur eine Meinung unter vielen ist.
    Ich rege mich nicht auf wenn der Papst mich "Sünder" schimpft weil ich verhüte und im Gegenzug muss der Papst ertragen wenn ich ein Titanic Heft mit ihm auf dem Titelbild kaufe.

    Was in D/EU zur Zeit falsch läuft ist das wir dem Islam zu viele Sonderrechte einräumen und unseren toleranten Konsens aufweichen lassen.
    Wenn wir Verständnis für Moslems und alle ihre Befindlichkeiten aufbringen, dann müssen wir das auch für Nazis, Stalinisten oder jedem anderen Kult leisten.

    Warum darf ein mexikanischer Einwanderer auf seiner Stufenpyramide keine Menschenopfer bringen wenn sein traditioneller Aztekischer Glaube das verlangt?
    Mit welchem Recht diskriminieren wir Huitzilopochtli gegenüber Allah oder irgendeinem anderen Wanderprediger?

    Es gibt ebenso keinen Grund Tiere zu schächten, parallele Schariah Gerichte einzurichten, Schwimmbäder blickdicht zu machen, Karrikaturen zu entschärfen, Gott-ist-gross Lautsprecher an hässlichen Minaretten zu montieren oder vermummte Fundamentalisten in der Öffentlichkeit zu ertragen.

    Eine Religion muss gesellschaftskompatibel geschliffen werden. Aber verbieten muss man die Religion per se nicht.
  8. #177

    Vernunft und Gelassenheit

    Zitat von cluster Beitrag anzeigen
    Was ist denn daran schlimm zu sagen: "Was Du nicht willst, das man Dir tu' das füg' auch keinem anderen zu..."?
    Ich möchte Dein Buch nicht verbrennen, also verbrenne auch nicht meines.
    Die Maxime, die Sie hier zitieren, setzt ein vernunftbetontes, rationales Denken voraus. Sie setzt die Einsicht und Bereitschaft voraus, die eigenen Emotionen zu zügeln, die eigene Meinung NICHT absolut zu setzen und, vor allem, mit Gelassenheit auf die Dummheiten der Mitmenschen zu reagieren. Gerade das aber können religiös oder ideologisch verblendete Fanatiker nicht. Ein vernünftiger Muslim würde also sagen: Ich weiß, dass es sich bei diesem amerikanischen Sektenpriester um einen nicht zurechnungsfähigen Fanatiker handelt. Ich kann ihn nicht ernst nehmen. Darum lasse ich mich von ihm auch nicht provozieren.
  9. #178

    .

    Zitat von ronald1952 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wenn ich das hier so lese, könnte mir glatt der Kaffee wieder hochkommen. Welche Konsequenzen sollen wir und damit ist wohl die westliche .....
    Wow, nun wischen sie sich mal den Schaum vom Mund weg und denken in Ruhe nach.
    Wer der Angreifer ist und wer der Verteidiger kann man immer schön festlegen in dem man eine beliebige Linie zieht. Gut, nehme ich als Linie die Zeit nach der Eroberung des christlichen Nordafrikas und Südspaniens durch die Moslems sind die Christen die Bösen.

    Nach der Logik ist eigentlich Baal ein ganz böser Bube, Odin auch (oder waren die Vandalen schon Christen?).
  10. #179

    ...

    Zitat von cluster Beitrag anzeigen
    Was ist denn daran schlimm zu sagen: "Was Du nicht willst, das man Dir tu' das füg' auch keinem anderen zu..."?
    Gegen den kategorischen Imperativ lässt sich schlecht etwas einwenden. Bloss funktioniert dieser halt nicht mehr, sobald es wie in diesem Fall um irrationale Leute geht, die glauben, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein. Aus deren Perspektive hiesse das ja maximal: Wären Sie in den Schuhen dieser "Ungläubigen" würden Sie es wohl begrüssen, mit dem Schwert im Nacken auf den Pfad der Wahrheit gebracht zu werden - oder halt von ihrer unwürdigen Existenz erlöst zu werden.

    Kurzum: Ich kann noch solange keine Bücher verbrennen und erst recht keine Menschen ermorden, Fakt ist halt, dass es da draussen genug verrückte Extremisten gibt, die sich keinen Deut darum scheren oder das maximal als Akt der Schwäche auslegen, welche es erst recht auszunutzen gilt..








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