Verstehe nicht worüber sich hier beschwerd wird.
Das ist schließlich EIN URTEIL IM NAMEN DES VOLKES.
Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen: Onur K. und Berhan I. schlugen einen Passanten tot, weil der ihnen keine 20 Cent geben wollte. Jetzt hat das Hamburger Landgericht die beiden Jugendlichen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...732432,00.html
Verstehe nicht worüber sich hier beschwerd wird.
Das ist schließlich EIN URTEIL IM NAMEN DES VOLKES.
Bevor Sie etwas für nicht nachvollziehbar halten, informieren Sie sich doch erst einmal.
Warum sollte in D erlittene U-Haft doppelt angerechnet werden?
Theoretisch wäre bei Jugendlichen eine Strafaussetzung zur Bewährung ab Halbstrafe möglich, de facto wird das angesichts der Schwere der Taten sicherlich nicht vor Verbüssung von 2/3 möglich sein, und selbst dann nur bei entsprechend einwandfreiem Verhaltem im Strafvollzug.
Die deutsche Justiz ist eine Witzveranstaltung geworden.
Es ging in der Ausgangsfrage um den Ursprung der Strafmaße so vor ca. 200 Jahren, und da war das nachweislich so - lernt jeder Jurist im ersten Semester.
Das sich die Strafen im Laufe der Jahrzente angeglichen bzw. geändert haben, war hier nicht gefragt - ist aber so, da stimme ich ihnen zu. Nur müssen sie die Fragen komplett lesen bevor sie hier jemandem Blödsinn unterstellen.
Das ist richtig.Ob das vorliegende Urteil zu mild ist, mag dahingestellt bleiben. Die Höchststrafe bei Jugendlichen sind 10 Jahre.
In diesem Strafrahmen ist das Urteil gesetzmässig.
Niemand von uns war bei der Verhandlung dabei und kann daher wissen, wie es zu diesem Urteil kam. Normalerweise denken sich Richter etwas dabei, auch in Hamburg.
Urteile dieser Art sind ein Freibrief für Gewalttäter, ja geradehin eine Aufforderung zum Totschlag.
Das bedenkliche in unserer Rechtsprechung ist die seit Jahren zunemende Tendenz die Täter vor den Opfern zu schützen.
dafür notwendige emotionen fehlen natürlich manchem juristen. wenn der empörte bürger archaisch sein soll, was sind dann bitte diese beiden subjekte?
in jedem falle sind es nutznießer dieser Resozialisierungsidee auf teufel komm raus. lieber 10 chancen und zehn neue opfer. vielleicht klappts ja beim 11 psychologen.
manche leute müssen selbst erstmal die erfahrung machen wegen nichts fast tot geprügelt zu werden um später vor gericht vom täter, bestenfalls noch von angehörigen, verpönt und bedroht zu werden.
Wie ich schon einmal schrieb; es geht nicht um die Wirkung, dass wer im Knast ist keine weiteren Taten mehr begeht sondern um die These "Drei Jahre für ein Menschenleben sind zu wenig" die ich hinterfragen wollte.
Das habe ich nie gefordert. Natürlich hätte dem Opfer das Recht zur Notwehr zugestanden. Aber dass eine Bewaffnung der Bürger Abhilfe schaffen würde glaube ich nicht. Oder sind die USA, wo man jeder Räuber mit bewaffneter Gegenwehr rechnen muss, ein Hort der Friedfertigkeit?
Aber auch an Sie die Frage? Was hat der Migrationshintergrund der Täter mit der Tat zu tun? Wäre sie weniger abscheulich, wenn ein Deutscher einen Deutschen geschlagen hätte?
Beide Mal falsch geraten.
Es gibt auch Menschen, die sich für eine angemessene Sachlichkeit einsetzen, auch ohne hierdurch persönliche Vorteile zu erhoffen.
Und was die Miris (von denen viele völlig zu Recht im Knast sitzen) damit zu tun haben erschließt sich mir nun wirklich überhaupt nicht.
Dann wäre das nach normalen Rechtsempfinden aber ein Totschlag gewesen, nicht Körperverletzung mit Todesfolge.
Die Mindeststrafe für den schrecklichen Tod des vollkommen unschuldigen Dachdeckers hätte mindestens 10 Jahre Jugendstrafe lauten müssen.
Na, weil sie 1. gerade Geld brauchen, 2. denken, dass sie nicht erwischt werden (meistens ist das ja auch so) und sie im Fall von 3. erwischt werden, genau wissen, dass sie unsere Richter schon beschwafeln können und sie mit Bewährung davon kommen werden! ;-)