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Todesurteil in Iran: Hängen statt steinigen

Der Fall sorgte weltweit für Empörung. Vor Jahren verurteilte Iran die angebliche Ehebrecherin Sakineh Mohammadi Aschtiani, sie sollte gesteinigt werden. Nun*wird der Richterspruch offenbar umgewandelt: Der Frau droht der Tod durch den Strang.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...805759,00.html
  1. #20

    Kein Titel!

    Zitat von people,plzgetreal Beitrag anzeigen
    Ah ja die öffentliche Empörung, schön zu sehen. Wenn spon allerdings über jeden vermeintlichen Steinigungsfall berichten würde, wäre die ganze erste Seite damit voll... und die Zweite.... und die Dritte...

    Was ich sagen will ist, Steinigungen passieren in unserer Welt leider häufiger als wir es uns wünschen.
    Ach wirklich? Na dann, braucht man ja nun wirklich nicht darüber berichten.

    Ist Ihnen mal aufgefallen, dass man fast jedem Bericht den Stempel "öffentliche Empörung" aufdrücken könnte?
    Über was sollte man denn Berichten? Was besser einfach ignorieren?
  2. #21

    Selektive Wahrnehmung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall sorgte weltweit für Empörung. Vor Jahren verurteilte Iran die angebliche Ehebrecherin Sakineh Mohammadi Aschtiani, sie sollte gesteinigt werden. Nun*wird der Richterspruch offenbar umgewandelt: Der Frau droht der Tod durch den Strang.

    Todesurteil in Iran: Hängen statt steinigen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich bin gegen die Todesstraffe, aber diese Berichterstattung entspricht einfach nicht die ganze Wahrheit! Denn die verurteilte Frau ist
    "nicht" wegen Unzucht zum Tode verurteilt worden, sondern wegen des Mordes an ihrem Ehemann. Sie hat zusammen mit ihrem neuen Freund ihren Mann, hinterhältig und brutal zum tode geprügelt!
    Todesstrafe gibt es leider in vielen Ländern dieser
    Welt, unter anderem auch in USA und China. Nach dem iranischen Gesetzen werden Mörder nach dem bürgerlichen Gesetzen ähnlich wie in Amerika oder China zum tode verurteilt. Anders als im
    amerikanischen und Chinesischen Rechtsprechung steht das bürgerliche Gesetz im Iran im engen Zusammenwirkung der von Ayatullah Mutahari entworfenen religiösen Kodex (Einbindung der Shari´a in dem heutigen Leben). Daher wurde die verurteilte Frau, damals nach dem bürgerlichen Gesetz zum Tode verurteilt, aber die Art, wie sie sterben sollte, wurde wegen der Einbettung der Shari´a
    als Tod durch Steinigung festgesetzt (Die Gesetze von Shari´a (wie Steinigung) sind aus dem Buch von Moses also aus dem alten Testament entnommen!). Todesstraffe nein danke, aber eine straffe für eine kaltblutige Mördern sollte bitte vorhanden sein. Also Bitte liebe SPON- Ich weiß, dass ihr jetzt wegen dem iranischen Millitärmanover im persischen Golf nach Wege sucht um gegen Iran eine Propaganda zu treiben - haltet euch bitte an die tatsachen!
  3. #22

    Zitat von franko_pizza Beitrag anzeigen
    Manipulation der Westliche medien
    Ehebruch wird ständig erwähnt, der Mord an Ehemann wird verschwiegen.
    Der Liebhaber wurde wegen Mordes zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt, Aschtiani wurde wegen Beihilfe zum Mord ebenfalls zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt.
    Das Todesurteil Steinigung droht ihr aber wegen des Ehebruchs, nicht wegen Mordes.
    Im Gegensatz zum Liebhaber, der obwohl ebenfalls Ehebrecher, inzwischen auf freiem Fuß zu sein scheint.

    Fall Aschtiani: Peitschenhiebe für das falsche Foto - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik ist hier um einiges informativer.
  4. #23

    Iran-Bashing

    momentan ist das Iran-Bashing dermaßen auf Hochtouren, das jede kleinste Meldung aus Richtung Tehran dankbar zur Hiobsbotschaft umgemünzt wird. Wie wärst wenn spon sich etwas mehr mit Saudi Arabien beschäftigen wurde?
    Saudi-Arabien: Frau wegen
  5. #24

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall sorgte weltweit für Empörung. Vor Jahren verurteilte Iran die angebliche Ehebrecherin Sakineh Mohammadi Aschtiani, sie sollte gesteinigt werden. Nun*wird der Richterspruch offenbar umgewandelt: Der Frau droht der Tod durch den Strang.

    Todesurteil in Iran: Hängen statt steinigen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  6. #25

    Zitat von bartsimpsen Beitrag anzeigen
    Wegen "unkeuschen Verhaltens" ist die 16-jährige Ateghe Radschabi am 15. August in der nordiranischen Provinzstadt Neka erhängt worden.

    r.
    Was für ein Gejamer !
    Die Causa Astiani ist nichts neues, der Mord von Ehemann Stand immer auf der Anklage, Das Aritikel suggeriert diese Vorwurf ist ganz neu erhoben, Tatsächlich war der Grund des Todes Utrteil immer Mord gewesen.


    by the way
    Du brautsjede Mörder und Verbrecher zu Verteidigen wil nur von Iran verteilt wird, Die Trols die hier posten sind weder iraner noch mit der Akte der beschuldigten Vertraut.
    Sie sind polit-Troll, Ihre Meinunmg in Juristisch Wertlos
  7. #26

    vorbild für uns

    Zitat von bartsimpsen Beitrag anzeigen
    Wegen "unkeuschen Verhaltens" ist die 16-jährige Ateghe Radschabi am 15. August in der nordiranischen Provinzstadt Neka erhängt worden.

    ...
    Denn damit die Schuld als bewiesen gilt, müssen vier männliche oder acht weibliche Zeugen die Angeklagten auf frischer Tat ertappt haben. Gemäß der Scharia, dem islamischen Recht, zählen vorehelicher Geschlechtsverkehr sowie Ehebruch zu den "Hadd-Strafen", den Körperstrafen.

    Es handelt sich dabei um Delikte, deren Strafmaß nach muslimischer Auffassung von Gott selbst festgelegt wurde. Artikel 83 des iranischen Strafgesetzbuches, das den Koran als eine Quelle des Rechtssystems betrachtet, sieht daher für vorehelichen Geschlechtsverkehr und Ehebruch den Tod durch Steinigung vor.
    Ich verstehe die Aufregung hier nicht. Wer dafür ist, dass diese Gesetze für Moslems oder Bekannte von Moslems auch in Deutschland angewandt werden sollen, melde sich bitte. Um die Entscheidung zu erleichtern sollten wir noch hinzusetzen, dass die Zeugen bzw. anklagenden Männer für den Verlust ihrer Familie (genauer gesagt, ihres Ansehens) von der Täterin entschädigt werden muss.
  8. #27

    na und ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall sorgte weltweit für Empörung. Vor Jahren verurteilte Iran die angebliche Ehebrecherin Sakineh Mohammadi Aschtiani, sie sollte gesteinigt werden. Nun*wird der Richterspruch offenbar umgewandelt: Der Frau droht der Tod durch den Strang.

    Todesurteil in Iran: Hängen statt steinigen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    und weiter ?
  9. #28

    Empörend und doch sind wir scheinheilig

    Dieses Urteile und alle vergleichbaren Urteile sind empörend und menschenverachtend. Doch die westliche Reaktion ist einfach nur scheinheilig. Denn als in Suadi Arabien soeben jemand wegen Hexerie hingerichtet wurde, da waren die Reaktionen mehr als lau. Freunde dürfen alles, nur Feinde sollen die Menschenrechte schützen? Ein weiteres Beispie ist Thailand, wo extremste Verbrechen gegen die Meinungsfreiheit begangen werden. Dort werden Menschen zu wirklich jahrzehntelanger Haft verurteilt, nur weil sie sich angeblich oder wirklich kritisch über die Monarchie äußern (siehe zusammenfassende Darstellung hier: Jahrzehntelange Haft: In Thailand verstößt Amnesty International gegen die eigenen Grundsätze « Der Gleichklang-Polit-Blog ). Der Westen verschweigt es fast ganz, äußert ein bisschen Kritik und das war es dann. Genau so unsere Medien. Es fehlt uns an echtem Engagement für Menschenrechte und Meinungsfreiheit. Wir konzentrieren uns nur auf unsere Gegner und dulden die Verbrechen unserer Verbündeten. Dadurch verlieren nicht nur wir alle Glaubhaftigkeit, sondern schaden vor allem auch dem, dem wir angeblich nützen wollen: Den universal gültigenden Menschenrechten.
  10. #29

    zu pro westen

    Wieso wird eig. nicht diskutiert, dass in den USA Todesstrafe ebenfalls noch Regel ist?








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