Er wurde vom Muslim zum Christen - dafür will ihn das Regime in Iran am Galgen sehen. Seit Jahren sitzt Yucef Nadarchani in der Todeszelle, trotz Protesten aus Berlin und Washington. Doch nun gibt es eine letzte Hoffnung für den evangelischen Pastor: die Milde von Ajatollah Ali Chamenei.
Todesurteil gegen Pastor in Iran: Für den Glauben an den Galgen? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Natürlich. Da dürfte Ihnen kaum jemand widersprechen.
Das müssen Sie nicht, wenn Sie es nicht wollen. Aber sobald Sie ihre Wertvorstellungen öffentlich vertreten, müssen Sie natürlich damit leben, dass andere Leute diese hinterfragen. Warum denn auch nicht?
Ich denke, der Begriff "schlechte Ideologie" ist fast schon ein Oxymoron - es gibt keine "gute" Ideologie. Eine Ideologie beruht auf dogmatischen Grundannahmen, die nicht hinterfragt werden dürfen, und Religion ist hierfür das perfekte Beispiel. Anstatt nach der Wahrheit zu forschen, nehmen die Religionen für sich in Anspruch, diese bereits zu kennen, und alle Erkenntnisse, die nicht ins Bild passen, werden bestenfalls ignoriert und schlimmstenfalls bekämpft. So erleben wir es seit Jahrhunderten, so erleben wir es noch heute, selbst in diesem Forum. Religion ist geistige Lähmung, eine Kapitulation vor der Wirklichkeit, eine intellektuelle Bankrotterklärung.
Haben wir nicht: Sie Popen dürfen bimmeln, ich aber nicht den Rasen mähen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Soweit verstanden?
Zu meiner Kultur gehört das jedenfalls nicht!
Das gilt es um jeden Preis zu verhindern. Aber leider zeigen sich vor allem Kirchenvertreter dem Islam gegenüber äußerst nachsichtig, wohl um die eigene Position nciht zu schwächen.
Es stört mich, weil's meinen Schlaf stört, und es stört mich noch mehr, weil's nur wegen irgendeinem Hokuspokus (mehr ist Glaube m.E. nciht) passiert.
Was unterscheidet islamische Fundamentalisten von christlichen - außer daß es für erstere die Kurzbezeichnung Taliban gibt? Und so, wie Sie sich hier geben, gehören Sie ganz klar zu den christlichen Fundamentalisten.
Haben Sie nicht dessen Buch gelesen? Da fehlt Ihnen aber was.
Auch wenn ich nicht in allen Punkten mit Dawkins konform gehe, seine Argumentation ist schon bestechend. Bitte lesen Sie erst (mögliste unvoringenommen) dieses Buch und dann können Sie immer noch für sich entscheiden, was für Sie richtig ist.
Also zuerst: ich bin gegen die Todesstrafe.
Aber Sie verwechseln mal wieder alles oder sagen wir mal sanft: fast alles.
Wieso werden da Menschen von Christen hingerichtet? Nicht jeder, der einer Kirche angehört, ist damit Christ. Aber das kann ich nun nicht näher erklären. Und wissen Sie denn überhaupt, dass diejenigen, die das Urteil gesprochen haben oder die Hinrichtung vollziehen, überhaupt Christen sind oder einer Kirche angehören? Könnte da auch ein Atheist dabei sein? Oder ein Muslim oder oder....
Wieso behaupten Sie, es gäbe keinen Widerstand?
Und dann noch ein riesiger Unterschied: was immer auch in den USA nicht so läuft, wie wir es gut finden, niemand wird da wegen seines Glaubens verurteilt. Die Verurteilten waren schwerer Verbrechen angeklagt. So weit ich weiß immer des Mordes.
Sehen Sie da keinen Unterschied? Ach nein?
Ich weiß auch, dass es da einige gibt, bei denen Zweifel an ihrer Schuld bestehen. Sie dürften nie und nimmer hingerichtet werden. Aber ich bin da guter Zuversicht, dass Sie doch in die USA fahren und gegen die Urteile Protest einlegen.
Lieber reuanmuc, Sie sollten sich da schon was anderes überlegen, ehe Sie völlig daneben mal wieder die Christen angreifen.
Noch einmal zu Ihrer Information: Yousef Nadarkhani hat keines der iranischen Gesetze verletzt, obwohl man da lange nach gesucht hat.
Er hat einfach nur seine Religion gewechselt. Und das hat eigentlch auch der Iran unterzeichnet, das es rechtens ist.
Also, nicht der Verurteile bricht das Gesetz, sondern der Staat, der ihn verurteilt.
Wenn Sie den Unterschied nicht kennen, dann ist das traurig. Ich würde auch nicht jeden islamischen Fundamentalisten (was ist das eigentlich genau) mit den Taliban gleichsetzen. Keinesfalls.
Sie kennen doch die Geschichte mit den Karrikaturen? Aber was Sie wohl nicht wissen: in aller Welt wurden deswegen Kirchen abgebrannt und Christen ermordet. Weil man halt denkt, alle Christen meinen so.
Nur dass die getöteten Christen nichts von diesen Karrikaturen wußten. Und wohl weder sie noch die Mörder, wo Dänemark liegt.
Bei uns wird Jesus oft aufs schlimmste verhöhnt und verspottet. Was tun denn nun die radikalen Christen dagegen? Das höchste sind Proteste, die kaum beachtet werden. Schon daran sehen Sie doch, dass die Christen eben gar nicht irgend eine Macht haben.
Persönlich bin ich nicht dafür, dass man den Glauben der Muslime beleidigt. Obwohl ich ihn als nicht richtig ansehe. Es geht auch hier um Menschen, die man nicht unnötig beleidigen muss.
Aber da sind Sie sicher so lange anderer Meinung, bis Sie mal in ein islamisches Land gehen und dort solche Meinung über den Islam verbreiten wie hier über die Christen.
Wetten dass? Wetter, dass Sie das bestimmt nicht machen?
Ah, sehen Sie jetzt den Unterschied?
Danke.
ich würde mich eher als einen Beinahe Atheisten bezeichnen, allerdings als einen, der nachdenkt über das Ebenbild Gottes. Dieses kann dann niemand anderes sein als der Mensch selbst. Somit bekommt auch die Religion eine ganz andere Bedeutung, jedoch nur dann , wenn man drüber nachdenkt. Sie haben sich nicht wirklich mit den Religione auseinander gesetzt, nicht wahr?
es ist eben der Abfall vom "rechten" Glauben, das aus der Sicht der "Rechtgläubigen" die Todesstrafe nach sich zieht.
Es zeigt sich halt immer wieder, dass gegen "Glauben" kein Kraut gewachsen ist. Ganz egal in welche Richtung.
Ich kenne das aus der Geschichtsschreibung der Salzburger Exulanten, die auch im tiefsten Winter ihr Heimatland wegen ihres Glaubens verlassen mussten.
Also sind die rechtgläubigen Islamisten nur ein paar Hundert Jahre später dran.
Aus der Geschichte wird wohl niemand lernen, wenn es nicht in den eigenen Kram passt.