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Todestag des Queen-Sängers: "Freddie Mercury hätte*heute Fundamentalisten am Hals"

Die Forschung*entdeckt Freddie Mercury - 20 Jahre nach seinem Tod.*Im Interview*erklärt der*Musikwissenschaftler Hartmut Fladt, warum die Band Queen so wichtig*ist wie die Beatles - und*warum*ihr Hit "Bohemian Rhapsody" heute mehr provoziert als*in den Siebzigern.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...799668,00.html
  1. #90

    .

    Zitat von stubborn Beitrag anzeigen
    Eine interessante Nummer - naja, mit "Killer Queen" sinds zwei, und Mercury wird zum Pop-Messias gehypt.
    "Le sacre du printemps" hat er "vielleicht"gekannt und die Schnitttechnik kommt von Brecht. Gehts auch ein bißchen kleiner? Über Beelzebub hat damals jeder Habwüchsige gesungen, nicht nur Hendrix, Doors, Stones. Kommt wieder runter, alles kalter Kaffee und kleine Lichter im Vergleich zu z.B. Zappa, Fripp oder auch nur Cpt. Beefheart
    Jau. Dem stimme ich vollumfänglich zu.
    Heute bin ich zwar altersmilde und kann durchaus die musikalischen Qualitäten des M. anerkennen, aber zur Gestehungszeit war das für mich leeres Gedudel. Allerdings war ich da so mit Punk-machen beschäftigt, dass ich alles, was im Radio lief, als Mainstream verachtete,+

    Heute ist mir klar, das der Kerl durchaus ernsthaft versuchte, gute Musik zu machen und da vielleicht den einen oder anderen "Arbeitssieg" errungen hatte.

    Aber gegen Leute, die die Musik im Kopf, im Blut und in jeder Faser ihres Körpers haben, wie der gute alte Z.? Nee nee, kein Vergleich.
  2. #91

    Geschmacksache

    Zitat von schnitti23 Beitrag anzeigen
    Ja, und vieles wird hineininterpretiert, was möglicherweise garnicht so gemeint war.
    Man ist schnell geneigt, Freddy oder Lennon in den Himmel zu heben, dabei waren es doch auch nur ganz normale .....
    Und ich hatte doch Recht. Ich konnte der Musik von Queen nie was Besonderes abgewinnen. Schon damals, als junger Erwachsener, habe ich immer gesagt: "Das ist doch keine Rockmusik, das ist ein Operetten-Sänger". Ich stehe nun mal nicht auf Bombast, Pathos und (künstlichen) Hall in der Musik. Unsympathisch sind/waren sie mir aber nicht und weghören tue ich auch nicht - aber ist nie wirklich meine Musik gewesen. Und Vorsicht, nicht in die Nostalgiefalle tappen. Ich höre mir heute auch keine Rolling Stones mehr an. Da gefällt mir eine bestimmte zeitgenössische Rockmusik doch besser.
  3. #92

    Billig

    Tja, das übliche Phänomen - irgend jemand ist begeistert von irgendwas und erhöht es durch pseudo-analytischen und möchte-gern-fachlichen Hokus-Pokus zu einem geradezu übernatürlichen
    Superlativ.
    So wenig wie man Fritz Walter mit Bastian Schweinsteiger oder Ludwig Erhard mit Rainer Brüderle "vergleichen" kann, so wenig kann man z. B. The Beatles mit Queen oder Elvis Presley mit Bushido vergleichen.
    Die Überhöhung von Freddy Mercury erscheint mir weit übertrieben. Er war vermutlich - ich kannn das letztlich nicht beurteilen - noch nicht einmal der wichtigste musikalische Treiber von Queen.
    Es spricht nicht unbedingt für die Qualität der Queen-Musik, daß fast allen, die sich überhaupt an Queen erinnern, vor allem die egozentrische, selbstverliebte, sexistische Theatralik von Mercury in den Sinn kommt... Und in dieser Hinsicht war er nur eine Kopie des Herrn Jagger selig.
  4. #93

    .

    Zitat von wind_stopper Beitrag anzeigen
    Wer ist Lennon? Im Vergleich zu Mercury kommt Lennon wie ein Musikschueler daher, so auch seine Musik. Im Vergleich zu Queen klingen die Beatles wie eine Lagerfeuer-Teenager .....
    Tut man aber !
  5. #94

    freddy mercury

    Schon 20 Jahre tot,ich kann es nicht glauben,zuletzt Life gesehen habe ich ihn im Müngersdorfer-Stadion in Köln,Superkonzert aber:verdammt lang her.Er war einer der größten im Showgeschäft-unnachahmbar.Und was die Fundamentalisten angeht:erbärmliche Würstchen-Scheiß drauf
    Freddie war King u. Queen in Einem-der Allergrößte!
  6. #95

    Möchtegern

    Zitat von plattenputzer Beitrag anzeigen
    Aber gegen Leute, die die Musik im Kopf, im Blut und in jeder Faser ihres Körpers haben, wie der gute alte Z.? Nee nee, kein Vergleich.
    Wieso muss immer wieder jemand ankommen, und seinen Geschmack für den besseren halten. Zappa war ein äußerst kreativer und produktiver Vollblutmusiker, der geile Mucke gemacht hat. Aber er war nicht "besser" oder "schlechter" als Queen. Eben anders. Beide existieren wunderbar nebeneinander. Ich liebe beide. Aber Freddie hatte auch die Musik im Kopf, im Blut und in jeder Faser seines Körpers. Punkt. Wer das nicht anerkennt, ist nur ein Möchtegernemusikliebhaber.
  7. #96

    Mittelmaß

    Zitat von hennesheinrich Beitrag anzeigen
    aber bei allem Genius, das dem Freddie in diesem Interview unterstellt wird, sollte doch auch nicht vergessen werden, dass Freddie lediglich nur mit einer mittelmäßigen Band ......
    Die Beatles waren auch nur mittelmäßige Musiker, aber eine geniale Band!
  8. #97

    Titel sind nur was für Schwächlinge

    Zitat von moejenning Beitrag anzeigen
    Für mich ist Queen eine Kirmesband die die Massen begeisterte wie heute BossHoss, DJ Bobo und Unheilig, einfach nichtssagend.
    WEnn man in 20 Jahren noch etwas von BossHoss, DJ Bobo oder Unheilig hört, dann sit diese Aussage eventuell korrekt. Vorher setze ich ein gepflegtes "Quatsch" dagegen.
  9. #98

    Nichtssagend? Nichtsverstehend!

    Zitat von moejenning Beitrag anzeigen
    Für mich ist Queen eine Kirmesband die die Massen begeisterte wie heute BossHoss, DJ Bobo und Unheilig, einfach nichtssagend.
    Wenn jemandem etwas nichts sagt, könnte es ja auch sein, dass er es nicht zu verstehen im Stande ist.

    Queen und DJ Bobo gleichzusetzten ist mit Sicherheit ein Beweis von Unkenntnis.
  10. #99

    .

    Zitat von lebenslang Beitrag anzeigen
    auch wenn ich für paranoid von black sabbath jeden beatles und jeden queen-song stehen lasse, so entfalten eine reihe von queen-songs doch eine gewisse magie der sich auch jemand der eher auf ......
    naja das mit den "besten" ist immer geschmackssache- viele halten justin bieber für den besten oder diese lady gaga.
    ich finde beides musikalisch übel- wobei gaga wenignsten vernüftige politische ansichten hat, das find eich schon wieder toll.








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