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Todesschüsse auf Freundin: Pistorius spricht von schrecklicher Tragödie
REUTERSDie Staatsanwaltschaft wirft Oscar Pistorius Mord vor. Doch der Spitzensporter hat unter Tränen die Schuld am Tod seiner Freundin Reeva Steenkamp bestritten. In Südafrika lenkt der Fall die Aufmerksamkeit auf ein riesiges Problem: Gewalt gegen Frauen.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-883691.html
- #1 15.02.2013 17:48 von
optional
also jedes Jahr 50x365 Morde, das sind 18.250 Morde, davon 2500 Frauen, demnach ist die Wahrscheinlichkeit für eine Mann, ermordet zu werden, 6,3 mal so hoch wie für eine Frau.
Aber natürlich, das Land hat vor allem ein Problem mit Gewalt speziell gegen Frauen, leuchtet ein. - #2 15.02.2013 18:19 von
- #3 15.02.2013 18:30 von
Südafrika und Gewalt....
wenn man mal bedenkt, daß viele Südafrikaner heute noch glauben, daß eine lesbische Frau mit einem "corrective rape" kuriert werden kann.... man legal Selbstschußanlagen und Säureduschen zum Eigentumsschutz installieren darf... dann ist also das Model so ganz von alleine von den umherirrenden Kugeln viermal getroffen worden. Zwei Personen halten sich über Nacht in einer Villa auf, deren Umrandung so schwer zu durchdringen ist wie die Berliner Mauer und am nächsten Tag spricht Herr P. von einem Unglück? Man darf abwarten wie das asugeht. Es OJSimsont gerade wieder!
- #4 15.02.2013 18:36 von
@neoptolemos
Ich vermute, da wurde auf Basis mangelhafter Informationsverarbeitung im Artikel ein falscher Schluss gezogen - mit ein wenig Logik kann man(n) auch eine andere Schlussfolgerung ziehen: allein in der Gross-Stadt Pretoria wird alle 8 Std eine Frau von ihrem Lebensgefaehrten getoetet. Also 3x365=1.095 im Jahr nur in Pretoria. Das legt die Annahme nahe, dass die genannte Opferzahl von 2.500 getoeteten Frauen im Jahr "nur" die von ihren Lebensgefaehrten Ermordeten abbildet. Frauen werden aber auch in anderen Tatsituationen Opfer toedlicher Gewalt (Raub, Vergewaltigung, Ueberfall, etc)...
- #5 15.02.2013 18:39 von
- #6 15.02.2013 18:39 von
Kaution
Seine Freundin wurde mit einer auf ihn registrierten Waffe erschossen und sie waren alleine im Haus...
Und nun soll am Dienstag darüber entschieden werden, ob er auf Kaution freikommt! Da fragt man sich doch, ob da nicht schon wieder ein großer Promibonus im Spiel ist. Ich denke, bei jedem Normalbürger, der solch einer Tat beschuldigt würde, würde sich nicht mal die Frage stellen, ob eine Kaution gestellt werden kann. - #7 15.02.2013 18:40 von
- #8 15.02.2013 18:51 von
Statt diesen Artikel reflexartig als unsinnig zu diffamieren, wäre es hilfreich ihn erst einmal richtig zu lesen. Wichtig ist folgender Satz: "Alle acht Stunden werde eine Frau von ihrem Lebensgefährten getötet, so die Anti-Waffen-Bewegung "Gun Free South Africa".
Das macht 1095 von ihren Lebensgefährten getötete Frauen pro Jahr, dieses Phänomen nennt man "häusliche Gewalt" und genau darum geht es. - #9 15.02.2013 19:06 von
Religiös bemänteln
Wenn man Gewalt gegen Frauen in ein religiöses Gewand steckt, kommt man damit durch. Die Südafrikaner und Inder sind einfach zu ungeschickt. Andere machen das cleverer. Erst eine Religion daraus machen, Religionsfreiheit als Menschenrecht aufbauschen und dann in Ruhe Frauen oder Kinder hinter (fast) verschlossenen Türen mißhandeln. Das wird dann in weiten Teilen der westlichen Welt als "kulturelle Besonderheit" toleriert oder vertuscht so gut es geht.
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