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Todesfälle im Grand Canyon: Volles Risiko am Abgrund

REUTERSStürze, Hitzschlag, Verdursten: Jedes Jahr kommen im Grand Canyon Wanderer ums Leben, weil sie die Gefahren der Wildnis unterschätzen. Zwei Outdoor-Experten wollen helfen, das Risiko zu verringern - mit einer detaillierten Chronik der Todesfälle.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...840005,00.html
  1. #40

    Zitat von patina Beitrag anzeigen
    Ich habs mal gemacht, natürlich an einem Tag, überhaupt kein Problem. Es war allerdings März und hatte geschneit in der Nacht, angenehme Temperaturen. Unten am Fluss haben wir ert mal unsere übertriebenen Wasserviorräte entsorgt. Es kommt immer auf die Verhältnisse an! Und "Unvernunft" ist ein relativer Begriff.
    Sie haben ihre Wasservorräte durch den Schnee bis an den Fluss geschleppt und sie dort erst entsorgt?

    Unvernunft ist in der Tat ein relativer Begriff.
  2. #41

    Zitat von spon-facebook-1324254176 Beitrag anzeigen
    Wanderer muessen anfang Mai um spaetestens 4 uhr morgens starten um vor 12 uhr mittags unten zu sein.
    Wahrscheinlich meintest du: "... um unten gewesen und vor 12 Uhr wieder oben zu sein."
    Das passt und ist sehr vernünftig, um nicht in der Mittagshitze unterwegs zu sein. Rund 2,5 Stunden für den Abstieg von 13 km und 5 Stunden für den Aufstieg einzukalkulieren, ist sinnvoll. Ich spreche hier von einer Wanderung, bei der man sich auch noch einen Blick auf die wundervolle Landschaft erlaubt, und nicht von einem Wettlauf um die beste Zeit.
  3. #42

    *lach*

    Zitat von patina Beitrag anzeigen
    Ich habs mal gemacht, natürlich an einem Tag, überhaupt kein Problem. Es war allerdings März und hatte geschneit in der Nacht, angenehme Temperaturen.
    Im März steigen auch nur Warmduscher hinunter.
  4. #43

    optional

    "- [...] könnte man den Grand Canyon idiotensicher machen."
    Das kann man doch nun wirklich nicht wollen!
  5. #44

    Idioten gibt es ueberall

    Am Grand Canyon sterben nur mehr Leute, weil der Grand Canyon ein viel besuchtes Ziel ist.
    Idioten gibt es ueber all. Wer mal in den Alpen unterwegs war, weiss das.
  6. #45

    Auf jeden Fall sollte man den Grand Canyon gesehen haben!

    Das ist einer der grossartigsten Orte auf dieser Welt, so unglaublich schön und atemberaubend!
    Einige Impressionen auf http://www.fm1721.com/experience/americas/usa (Arizona)
  7. #46

    Es ist doch schön, dass es auch noch Orte auf dieser Welt gibt, wo nicht alle 500 Meter ein Getränkeautomat oder Kiosk steht, und der nicht komplett abgesperrt und videoüberwacht ist.

    An solchen naturbelassenen Orten kann man eben auch noch einfach verdursten, ohne, dass einen der Krankenwagen rettet.

    Die Vorstellung, dass es solche Orte wirklich geben kann, scheint einigen Touristen allerdings zu fehlen...

    Dazu kommen dann die hilfreichen Tipps von "Spezialisten", die behaupten, man könne die 35km Wanderung mit 3000 Höhenmetern ganz lässig in 3 Stunden machen, auch als Nichtsportler. Das sind die selben Spezialisten, die mit dem Auto von München nach Hamburg in zwei Stunden fahren, trotz Stau...
  8. #47

    Zitat von fm1721 Beitrag anzeigen
    Das ist einer der grossartigsten Orte auf dieser Welt, so unglaublich schön und atemberaubend!
    Einige Impressionen auf USA - FM1721 (Arizona)
    Tut mir leid, aber ich find die Fotoinhalte langweilig.
    Vertrocknete Landschaften mit Büschen (dazwischen wahrscheinlich ein paar Klapperschlangen).
    Genauso wie in Afghanistan: kein Baum, kein Strauch, kein See.
    Nix.
  9. #48

    Zitat von Phenar Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich meintest du: "... um unten gewesen und vor 12 Uhr wieder oben zu sein."
    Das passt und ist sehr vernünftig, um nicht in der Mittagshitze unterwegs zu sein. Rund 2,5 Stunden für den Abstieg von 13 km und 5 Stunden für den Aufstieg einzukalkulieren, ist sinnvoll. Ich spreche hier von einer Wanderung, bei der man sich auch noch einen Blick auf die wundervolle Landschaft erlaubt, und nicht von einem Wettlauf um die beste Zeit.
    Anfang Mai, ist ja wohl für Luschen ;-)

    Ich war August dort, 6 Uhr runter, 11 Uhr Plateau Point, runter alles locker. Schön Zeit gelassen, Fotos, pipapo.

    Kein Schwein (okay, ein paar Franzosenund ich halt) war dort unten.

    Gegen 12 Uhr dann den Rückweg angetreten erst Indian Garden, im Schatten etwas refreshed. Und danach den Bright Angel wieder hoch.

    Auf den Hinweistafeln steht man sollte unbedingt zwischen 10 und 16 Uhr nicht wandern. Ja, das ist natürlich eine tolle Vorsichtsmaßnahme, nur man will halt doch irgendwann wieder hoch, also steigt man vorher auf. Und ja, das zieht sich. Und ja, es ist knalleheiß dort im August ;-)

    Der Bright Angel trail ist übrigens ein Mulipfad. Ja, der ist schön flach, aber die Stufen haben eben Muligröße, ist total beknackt zu laufen. Ich bin nicht übermäßig fett, nicht übermäßig trainiert, eher so ne IT-Lusche, aber nein, ich war zu keiner Zeit in Gefahr, zu sterben, aber als ich oben war, war erstmal Schicht im Schacht.

    "An einem Tag runter und hoch" im August halte ich für extreme Fahrlässigkeit. Zur Phantom Ranch runter, übernachten und wieder hoch, okay, aber hin und zurück - no fucking way.
  10. #49

    Zitat von Hoffentlich_ausgeglichen Beitrag anzeigen
    Wenn ich lese, dass Menschen mit Flip Flops den Grand Canon hinab steigen, dann kann ich mich des Gedankens natürlicher Auslese nicht völlig erwehren.
    Kommt mir bekannt vor ;)

    Ich komme aus der Schweiz und habe einen guten Kollegen dessen Cousin bei der Bergrettung arbeitet. Was der mir an einem Abend mal über naive Touristen ohne angemessene Ausrüstung erzählt hat ist schon fast nicht mehr zu glauben. Der hat schon Dutzende Leute - teilweise unter eigener Lebensgefahr - retten müssen bei denen man sich schon fragt ob die noch alle Tassen im Schrank haben.








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