AP / DoDAbbottabad war das letzte Versteck von Osama Bin Laden - aber wohl auch Ort heftiger familiärer Spannungen: Zwischen zwei Frauen des Qaida-Chefs soll es wenige Wochen vor dessen Tötung zu Streit gekommen sein. Verriet eine eifersüchtige Partnerin den Top-Terroristen?
http://www.spiegel.de/politik/auslan...820197,00.html
Al Kaida ist doch längst ein Thema von gestern. Wieso betreibt der Spiegel weiter seine Heroisierung? Eine Posthum-Ehre für einen Mann, den die westlichen (!) Medien zum Mythos gemacht haben, der aber nichts als Gewalt und Terror als Lebensleistung vorzuweisen hatte.
Al Kaida wird immer unwichtiger, der Kampf gegen den Terror geht seinem Ende zu. Nur einige Journalisten, die die Propaganda bereitwillig verbreitet haben, können nicht ablassen.
Warten wir noch etwas ab, dann interssiert das niemanden mehr.
Osa-BinLadin und die 40 Räuber.
Karl May steht Pate:
Die Rächerjagd rund um die Erde, von Bagdad nach Kabul, durchs wilde Afghanistan: verlorner Sohn, oder Fürst des Elends? Ölprinz?!
Zahllos die Geschichten, welche bereits zu kolportieren waren. Und zu seien werden:
Auf fremden Pfaden die Sklavenkarawane weiterzieht. Mit Orangen und Datteln zum Stillen Ocean?
Am Jenseits entlang durch Wüste und Harem?
Im fernen Westen ertönen geographische Predigten...
Und Friede auf Erden! - KONG-KHEOU!
und ich dachte schon, die Jungs und Mädels von der Osama bin Laden - Propaganda -Abteilung ( OBLAPA ) hätten sich selbst ins Knie geschossen und müssten jetzt im Land der Tapferen stempeln gehen.
Hatte mich zu früh gefreut ...
Aha.
[irony]Toller Artikel. Gut gemacht, Spiegel.[/irony]
Da wird also ein kompletter Artikel geschrieben, der sich einzig und allein nach Art von Seifenopfern mit dem Zickenstreit zwischen zwei Frauen befasst.
Und so ganz nebenbei heißt es: "Es gibt bislang auch keine Belege dafür, dass eine eifersüchtige Ehefrau Bin Ladens den Terroristen verraten haben könnte. In Berichten von US- und pakistanischen Geheimdienst taucht Khairia in keinem wichtigen Zusammenhang auf. Demnach brachte ein Bin-Laden-Bote die Jäger auf die Spur des Top-Terroristen."
Im Klartext: Jeder Hinweis auf den Verrat dieser Ehefrau (und der Artikel ist voll davon) basiert rein und vollkommen und total auf Vermutungen des Autors und der Phantasie aus "Tausend und eine Nacht". Mehr ist da nicht. Das ist "Konstruktion eines Sachverhaltes" in Reinkultur.
...und muss weiter mit Leben und Lebendigkeit genährt werden. Wodurch sonst wird ein männlicher Action-Held so plastisch wie durch ein schönes zerbeultes Rucksäckchen voll mit Frauengeschichten, die sich durch sein Privatleben ziehen und ihn begleiten? Auf Italienisch sagt man: Se non è vero, è ben trovato.