ha ich, hab ichs doch geahnt, interessiert niemanden, die Krankenkasse zahlt ja jedes Leiden.
Mensch Deutsche bewegt Euch mehr, dann können auch die Kassenbeiträge sinken
Getty ImagesMillionen Menschen sterben jährlich, bloß weil sie sich zu wenig bewegen. Trotzdem verharren viele in ihrer Trägheit. Gesundheitsprogramme können helfen. Sie werden jedoch nur angenommen, wenn Medienkampagnen sie begleiten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...845091,00.html
ha ich, hab ichs doch geahnt, interessiert niemanden, die Krankenkasse zahlt ja jedes Leiden.
Mensch Deutsche bewegt Euch mehr, dann können auch die Kassenbeiträge sinken
Vielen Menschen ist bewusst, dass mäßige Bewegung hilft, Krankheiten zu vermeiden. Leider setzen viele diese Erkenntnis nicht im Alltag um. Begründung: Keine Zeit. Dafür haben sie aber Zeit und gehen zum Arzt, lassen sich den verspannten Rücken wieder fitspritzen, mapfen diverse Nahrungsergänzungsmittel (Kosten!)... und jammern.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst intelligente Menschen genau wissen, was sie gegen die typischen Zivilisationskrankheiten unternehmen könnten, aber nur sehr selten Taten folgen lassen. Mich langweilen diese Typen mittlerweile.
Halt, das ist zu eng gesehen.
Ja, es sollten Anstrengungen gemacht werden Kosten zu senken, aber hat denn mal jemand im Gesamtrahmen nachgerechnet? Man muss doch Kranken- und Pensionskassen zusammen sehen.
Also, die konkrete Frage ist doch: Kosten die Faulen mehr, dadurch, dass sie Krankenkassen mehr BElasten (weil sie mehr krank sind), als sie die Pensionskassen ENTlasten (weil sie früher sterben)?
Deswegen erhöht man doch das Renteneintrittsalter, wenn das Durchschnittsalter steigt. Den Zusammenhang gibt es nur, wenn man sagt: wir erhöhen das Renteneintrittsalter nie wieder.
Wenn jetzt aber eine Mehrheit der Menschen, durch eine bessere Selbstpflege, mehr Fähigkeiten ihre eigene Gesundheit zu erhalten, deutlich älter werden, und dabei gesund bleiben, können sie doch auch deutlich länger arbeitsfähig sein. Die meisten Berufe sind ja nicht besonders körperlich anstrengend.
Ausserdem hats Auswirkungen aufs gesamte Leben, weil Bewegung z.B. nach aller Datenlage den Hirnstoffwechsel positiv zu beeinflussen scheint, und z.B. bei Depressionen hilft.
Ausserdem werden so vllt. weniger Kinder geboren, weil Männer durch mehr Fettgewebe einen höheren Östrogen-Spiegel haben (Fettgewebe produziert Östrogene), was dann gesamtgesellschaftlich richtig teuer wird.^^
70-80% der Kosten im Gesundheitswesen sind nur durch Herz-Kreislauferkrankungen. Psychische Erkrankungen sind ebenfalls stark auf dem Vormarsch. Und selbst Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes sprechen auf Bewegung, vor allem aber Muskelaufbau, positiv an, wodurch etliche Kosten gespart werden durch Folgeerkrankungen.
Gesündere Menschen sind produktiver und eine steigende Lebenserwartung gesamtgesellschaftlich auch ökonomisch sinnvoll.
Ich würde das nicht zu intensiv propagieren, jeder faule Bewegungsarme Rentner der stirbt entlastet die Rentenkasse, noch besser die Leute sterben schon dem Eintritt in die Verrentung!
Das ist doch eine Horrorvorstellung lauter fitte 80+ Leute!
P.S.
Ich bin 68 Jahre alt Regelblutdruck 85 /125, Ruhepuls 54.
Herbst bis Frühjahr 3x die Woche eine Stunde Schwimmen, Freistil jeweils 2500m, Frühjahr bis Herbst 3x die Woche nordic walking, in 65 Min. 8 Km
Ich bin fit, ab und zu hab ich mal Rücken.
Ich hab´s auch geahnt. Ein paar plakative Schlagzeilen und schon ist die bunte verlogene Konsumwelt wieder in Ordnung.
Halten wir mal fest:
Superstars die in wenigen Monaten ihre Kilos, z.B. wg. Schwangerschaft,etc. wegtrainiert bekommen, haben IMMER einen Personaltrainer hinter sich herlaufen. Da mag der Trainingsdruck zwar groß sein, aber er ist freiwillig.
Dicksein ist inzw. meist ein "Arme-Leute-Problem". Wer nachdenkt und nicht nur nachplappert was Hochglanzmedien oder andere Weisheitsgurus vorkauen, weiß das jemand der wenig Geld zur Verfügung hat, weniger gesunde Lebensmittel kauft, weil sich mit dieser zu sättigen ungleich teuer ist. Als Diabetiker der ich nicht nur hierdurch inzw. bin, kann ich sogar noch einen draufsetzen-gesund ist eben nicht für jeden gesund.
Maßvolles Essen muß ebenfalls wieder erlernt werden, wenn es aus falsch verstandener Elternliebe verlernt wurde, alleine schafft man das nicht.
Fehlende Fitneß ist mit Sicherheit auch ein Sozial- und Imageproblem. Wer als Fettsack in einem Fitneßstudio auftaucht, wenn er sich dieses überhaupt leisten kann, der wird angestarrt wie "ein Wesen aus einer anderen Welt". Das schafft Hemmnisse die zusätzlich zur eigenen Trägheit, kaum zu stemmen sind.
So ist es denn nicht verwunderlich, das es überwiegend arme Menschen sind, oft auch verelendete Langzeitarbeitslose bei der als Todesursache "Tod durch Trägheit" stehen könnte.
Wer hingegen (noch) nicht von unserer modernen Konsumgesellschaft fallengelassen wurde, erfolgreich im Beruf, und nicht überaltert ist der wird (sich) automatisch mehr bewegen müssen.
Allerdings hat diese Konsumgesellschaft das Riesenproblem das sie stärker und schneller altert, als wächst und gedeiht und deshalb ist das soziale Problem mind. genauso gefährlich wie das unserer anderen (Ressourcen/Rohstoffen).
Ciao
DerDemokrator
Unsere Vorfahren, damals in der Steinzeit, haben sich täglich länger als 14 Stunden bewegt und sind höchstens 40 Jahre alt geworden. ;o)
Weshalb werden Inder, Chinesen, Brasilianer welche sich noch ausreichend bewegen dicker, wenn sie sich westlich ernähren? Kann es an unserer ach so modernen westlichen Industrienahrung liegen?
Sind das die wahren Ursachen?