eine Anmerkung zur Richtigstellung: Ein Professorentitel ist kein akademischer Grad sondern eine Amtsbezeichnung so wie z.Bsp. Oberamtsrat
Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. - manche Titelketten lesen sich, als hätte der Besitzer einen Sprung in dr-dr-der Schallplatte. UniSPIEGEL-Kolumnistin Anna Kistner fragt sich: Sammeln Wissenschaftler vielleicht präventiv, weil sie wissen, wie schnell man heutzutage einen Doktortitel wieder los ist?
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...-a-871964.html
eine Anmerkung zur Richtigstellung: Ein Professorentitel ist kein akademischer Grad sondern eine Amtsbezeichnung so wie z.Bsp. Oberamtsrat
Was für ein unsinniger Artikel. In der Regel sind die Abschlüsse und Qualifikationen, auf welche die Titel und akademische Grade (ist ja ein Unterschied) verweisen, hart erarbeitet.
Nun also nicht genug, dass die eigentlichen Leistungsträger auch noch unterbezahlt sind, so will man jetzt auch noch die Titel und Grade deklassieren.
Bildung hat in diesem Land keinen Wert mehr - weder monitär, noch gesellschaftlich.
Frau Kistner - Doktortitel sind bis auf wenige Ausnahmen hart erarbeitet. Und viele der ehrenhalber erhaltenen Doktortitel werden von den besagten Personen meist gar nicht geführt. Gar Nobelpreisträger essen bescheiden das Standardmenü für 5 Eur in der Kantine.
Dieser Artikel gehört einfach nicht zur guten journalistischen Praxis: Bevor Leistungen von Ehrendoktor und Mehrfachtitelträgern in der Öffentlichkeit pauschal geschmälert werden, würde ich eher diesen Artikel gründlich überarbeiten ...
und zeigt, dass da jemand über etwas schreibt, ohne genauer zu Recherchieren. Es gibt eben Leute die nicht nur in einem Fach promovieren. Ich kenne einen Kollegen, der in Physik und zusätzlich noch in Philisophie promoviert hat, also zu Recht zwei Doktortitel führen darf. In der Medizin unterscheidet man den Zahnarzt (Dr. dent.) und den medizinischen Doktor. Die Titel dienen oft als Qualifikationsnachweis, das er/sie nicht nur Zahnarzt oder Humanmediziner ist, sondern in beiden Disziplinen Qualifikationen besitzt. Handwerksmeister hängen sich auch gerne und zu Recht ihren Meisterbrief in die Werkstatt oder die Backstube. Darüber regt sich aber keiner auf. Ob für einen Dr. dent die gleiche Arbeitsleistung wie einen Dr. phil der Philosophie erbracht werden müssen, sollen andere beurteilen. Mit gekauften Dr. Titeln darf das alles nicht in einen Topf geworfen werden.
...was nutzt der Titel ohne Mittel ?;);)
Ein Doktorgrad in einem Fach bedeutet nicht, dass man dieses Fach studiert haben muss. Die Prüfungsordnung sieht in vielen Fächern vor, dass man zur Erlangung des Doktorgrades in einem Fach Wissen aus diesem Fach vorweisen muss. Fehlt z.B. das Diplom in einem Fach, dann kann im Rahmen der Doktorprüfung eine Fachprüfung durchgeführt werden. Oder es wird anderweitig ermittelt, dass das Wissen in einem Fach vorhanden ist.
Den Doktorgrad in Medizin würde ich niemals gleichsetzen mit einem Doktorgrad in einem anderen Fach. Selbst ein Diplom in einem harten Fach kann oftmals wesentlich mehr wert sein als so ein Pseudodoktorgrad in Medizin.
Wo liegt denn der Mehrwert dieses Artikels?! Irgendwie scheinen mittlerweile auch einfache Blogposts auf SPON zu landen. Anders kann ich mir diesen "Artikel" aus 3 Absätzen nicht erklären. Weder gibt es eine Einleitung, einen Hauptteil noch irgendeinen Schluss.
Erklär mir mal einer was genau der Verfasser hiermit sagen will - und hat er sich tatsächlich nur die Homepage dieser Mainzer Klinik angeschaut?!
Also bitte, die Tatsachen zeigen doch, daß mindestens 90% der medizinischen Promotionen von lächerlicher bis unterirdischer Qualität sind und in den Naturwissenschaften teilweise nichtmal das Niveau von Diplomarbeiten hätten. Da interessiert ihr Einzelfall einer Vollpromotion nicht.
Mehr noch: Die Patienten interessiert der Doktor nicht.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die ostdeutschen Ärzte. In der DDR wurde in den 60ern das Medizinstudium umfassend refomiert, nämlich dergestalt, wie es heute im Westen Deutschlands wieder gefordert wird: Der Normabschluß in der DDR ist das DIPLOM gewesen.
Ein Arzt graduierte zum Diplom-Mediziner (Dipl.-Med.) und mußte nach dem nicht minder anspruchsvollen Studium eine den Abschlußarbeiten des Ingenieurwesens oder der Naturwissenschaften gleichwertige Diplomarbeit schreiben - und öffentlich verteidigen. Gleiches galt für die Zahnärzte (Diplom-Stomatologe/Dipl.-Stom.) und Tierärzte (Diplom-Veterinärmediziner/Dipl.-Vet.-Med.).
Wer dagegen in der DDR den sogenannten "Doktor eines Wissenschaftszweiges", das heißt in Medizin den "Dr. med.", haben wollte, mußte eine reguläre Promotion leisten: Inauguraldissertation, Rigorosum (= nicht öffentliche mündliche Doktorprüfung), Disputation (= öffentliche Verteidigung) - genau wie die Ingenieure, Physiker, Mathematiker, Linguisten.
Und wer sogar den höchsten akademischen Grad wollte, den sogenannten "Doktor der Wissenschaften", das heißt den "Dr. sc." in Medizin "Dr. sc. med.", der mußte abermals mehrere anspruchsvolle Prüfungen bestehen, einschließlich eines hochschulpädagogischen Aufbaustudiums, um sicherzustellen, daß der angehende Dr. sc. med. ein hinreichend guter Hochschullehrer sein kann.
Sind die Ossis gestorben, weil ihnen keine Doktorgrade für nichts und wieder nichts in den Hintern geschoben wurden? Der Volksmund adressierte z.B. den Herrn Diplom-Stomatologen, und die Ärzte allgemein, trotzdem mit "Herr Doktor", da in den sächsisch-preußisch geprägten Dialektgebieten die Worte "Arzt" und "Doktor" synonym gebraucht werden und "Doktor" auch eine Berufsbezeichnung ist!
Im Gegenteil: Die Ossi-Ärzte hätten 1990 eigentlich alle genau eine akademische Stufe nach oben geschoben werden müssen, um Äquivalenz ihrer Leistungen mit den minderwertigen Doktortiteln in den alten Ländern herzustellen. (Dipl.-Med. = Dr. med.; Dr. med. = Dr. med. habil.; Dr. sc. med. = Prof. Dr. med. habil.).
Sie sollten lieber deutsche Sprache statt Medizin studieren.
Ich habe schon erlebt , das einen Professor als Niete einstufen Musste , aber auch erlebt habe , das ein ganz einfacher Arzt wirklich etwas gekonnt hat. Mir ist aber beknnt , das der Dr.-Titel normalerweise hart erarbeitet werden muss. das meiner meinung nach Dumme daran ist, das die Doktorarbeit oft nichts mit dem medizinischen Alltag des Doktoranten zu tun hat. schade eigentlich. Ich denke, bis auf wenige unrühmliche Ausnahmen, Wurden die Titel von ihren Trägern hart erarbeitet . Jedoch muss ich dem Foristen zustimmen , der Titel ist nicht so wichtig, sondern die Leistung. was nützt ein Titel , wenn der Träger in seinem Fach ein Versager ist?
Ach ja , für einige Leute die es nicht wissen, einenTtitel zu erhalten , kostet nicht nur richtig Arbeit , sondern auch richtig Geld.