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Tipps für Eltern: So klappt es mit der Stillen Nacht

CorbisDas gemeinsame Singen unterm Weihnachtsbaum streichen? Die Kinder mit Geschenken überhäufen? Keine guten Ideen! Gerade an Weihnachten kracht es in vielen Familien. Ein paar einfache Tricks können helfen, mit Kindern friedlich durch die Feiertage zu kommen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...-a-874083.html
  1. #10

    Was für ein blöder "Heile-Welt" Kommentar aus dem Elfenbeinturm ...

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    Wenn eine Familie intakt ist und die Erziehung der Kinder gut ist wird wohl nur bei normalen kleinen Differenzen bleiben. Ansonsten sollte man mal über seine Familie gründlich nachdenken! Schon sehr traurig wenn man mit TRICKS über die Feiertage kommt.
    In JEDER Familie gibt es Konflikte. Und JEDER hat mit der ein oder anderen Art von Konflikten Probleme. In manchen Familien kommen da vielleicht Konstellationen zusammen, die einfach schwieriger sind ...

    Und dann kommt so ein Westentaschen-Psychologe wie Sie daher und suggeriert, dass mit der Familie was nicht in Ordnung ist und man mal "gründlich nachdenken" soll, wenn es vielleicht etwas länger oder heftiger kriselt.

    Schon gar nicht hat das nur was mit der "guten Erziehung" der Kinder zu tun, wenn es KOnflikte gibt. Da offenbart sich bei Ihnen schon eine recht krude Vorstellung und ich frage mich gerade, ob bei Ihnen alles wirklich so glücklich abläuft oder alle die Konflikte in sich rein fressen, weil in intakten Familien mitgut erzogenen Kindern gibt es ja keine ...
  2. #11

    nochmal, erhört mich keiner?

    ...ich würde.....gern mal eine grundsätzliche Debatte über's Schenken allgemein und im Besonderen lostreten. Bitte Spon, macht das doch mal zum Thema. Ich bin da mit meiner Familie vollkommen konträr. Sie ist nämlich der Meinung, dass man für Geschenke "Dank" erwarten kann und sollte. (Rührt daher, weil meine erwachsenen Kinder sich stets zu spät bei ihnen bedanken, als sie es erwarten. I c h dagegen bin der Meinung, man sollte bedingungslos schenken, also ohne eine Gegenleistung zu erwarten (auch in Form der rechtzeitigen Danksagung). Sonst ist für mich der Sinn des Schenkens nicht gegeben. Meine Mutter stört es z. B. sehr, dass die Urenkel (für die ja der "Weihnachtsmann" die Geschenke bringt) nicht wissen, dass diese Geschenke eigentlich von UrOma/UrOpa kommen usw. Für mich sind das narzistische Wesenszüge und hat nichts mit Schenken zu tun
  3. #12

    Zitat von wohin Beitrag anzeigen
    .....gern mal eine grundsätzliche Debatte über's Schenken allgemein und im Besonderen lostreten. Bitte Spon, macht das doch mal zum Thema. Ich bin da mit meiner Familie vollkommen konträr. Sie ist nämlich der Meinung, dass man für Geschenke "Dank" erwarten kann und sollte. (Rührt daher, weil meine erwachsenen Kinder sich stets zu.....
    Jetzt wird es schon als Zumutung empfunden, wenn sich die lieben Kinder bedanken sollen. Eine erwartete Gegenleistung wäre es, wenn Ihre Mutter ebenfalls Geschenke von Ihren Kindern, am besten im gleichen Geldwert, erwartet. Sich zu bedanken hat hingegen nur etwas mit Höflichkeit zu tun.

    Kleiner Tipp für Ihre Mutter: Einfach den lieben Enkeln gar nichts mehr schenken! Hat zudem den Vorteil, dass sich für sie der Weihnachtsstress erheblich reduziert.
    Aber halt, das geht ja nicht, denn dass Ihre Mutter Ihren kostbaren Nachwuchs, der selbst durch ein Dankeschön überfordert ist, beschenkt, das erwarten Sie ja.
    Wie war das noch mal mit den narzisstischen Wesenzügen?
  4. #13

    Mich wundert das schon sehr, wie Weihnachten zur Projektionsfläche von Empfindlichkeiten und Eitelkeiten wird - auch hier im Forum.
    Ich feier Weihnachten höchst harmonisch mit meinem Ex-Mann und meiner Tochter. Alle Konflikte, die wir mal hatten, sind da doch irrelevant. Dass er meine Erkältung wie immer nicht ernst nimmt, seh ich amüsiert. Dass ich seine historischen Kenntnisse nicht ernst nehme, nimmt er hin und versucht sie zu bessern. Wir streiten nicht.
    Mein Vater ist nicht traurig, wenn sich meine Tochter nicht bedankt. Ich rufe ihn an und erzähl ihm, wie sehr sie sich gefreut hat und alles ist gut. Das Geschenk hab eh ich ausgesucht, war bequemer so.
    Mein Ex-Mann trifft sich jetzt mit seiner Freundin und ich geb ihm die Zeit, warum auch nicht? Ich lieg in der Zeit in Ruhe in der Wanne. Nachher fahr ich zurück und wir braten die Pute, die wir gestern geplant hatten, die wir aber einfach auf heute geschoben haben, weil ich gestern zu erkältet war. Schön, wenn man flexibel ist.
    Will mein Ex-Gatte am Weihnachtsabend noch handwerklich tätig werden wollen, oder - wie in unseren Fall - die Pappe abtransportieren wollen, dann soll er doch. Hat er auch. Ich spiele ja auch auf meinem iPad Computerspiele, während sich die beiden neben mir auf dem Sofa für Dixit neue Spielregeln ausdenken.
    Meine Tochter käme gar nicht auf die Idee, von ihren Geschenken enttäuscht zu sein, weil sie es nicht vorgelebt bekommt, dass man das Gelingen oder Nicht-Gelingen von Weihnachten oder von großen Ereignissen von den eigenen Erwartungen abhängig macht.
  5. #14

    Kein Ruhe und Frieden, aber Spass!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das gemeinsame Singen unterm Weihnachtsbaum streichen? Die Kinder mit Geschenken überhäufen? Keine guten Ideen! Gerade an Weihnachten kracht es in vielen Familien. Ein paar einfache Tricks können helfen, mit Kindern friedlich durch die Feiertage zu kommen.

    Weihnachten mit Kindern: So kommen Eltern gut durch die Feiertage - SPIEGEL ONLINE
    Unser Weihnachten ist so weit von Ruhe entfernt, wie es moeglich ist. Zum Heiligabend waren alle vier erwachsenen Kinder + Schwiegersohn und Schwiegertochter, vier Enkelkinder unter 6 Jahren + Schwiegermutter und Schwager meiner Tochter da.
    Das Haus war voll, wir haben gesungen, waehrend die Kinder aufs Christkind warteten. Bei der Bescherung hatte das Christkind alle Geschenke fuer die Kinder hingelegt----keine Grosseltern,Onkel und Tanten, die extra bedankt werden wollten, die Freude war Dank genug. Dann wurden Geschenke unter den Erwachsenen ausgetauscht und es gab viel Umarmungen und Kuesse.
    Es war laut und es war froehlich.
    Vor der Bescherung hatten wir , alle 14, schoen zusammen gesessen und gegessen und am Weihnachtstag waren wir noch einmal zum feierlichen Essen zusammen. Es ist fuer uns 'Gastgeber' ziemlich anstrengend, aber zu sehen, wie schoen, friedlich und stressfrei alles verlaufen ist, ist schon wunderbar.
  6. #15

    Das ist...

    ....schön, wenn alle Familienmitglieder im gleichen Ort bzw. in der näheren Umgebung wohnen und man sich im Haus z. B. der Großeltern zum Fest treffen kann. Aus Platzmangel - da eben viele k e i n e Villa oder Haus haben, ist das für die meisten nicht durchführbar. Auch sind heutzutage die Familien arbeitsbedingt dermaßen zerstreut, dass man ihnen keine langen Fahrten zumuten mag. Wenn sie es doch tun, dann halten sie noch den letzten kleinen Rest der Familienkultur hoch. Alle Achtung!








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