Viele zahlen auch noch einen Risikozuschlag, da Vorerkrankungen bestehen. 50% sind es bei mir. Wenn ich das mit meinem Gehalt gegenrechne, die Beihilfe als AG-Anteil sehe, dann liegt mein PKV-Beitragssatz bei über 20% meines Einkommens. Aber Beamte sind ja so bevorzugt.
habe mit meinen einlassungen keinen anspruch auf vollständigkeit erhoben. bei der höhe ihrer dargestellten mögl.
prämie kann etwas nicht stimmen. der beamtenstatus und mögliche vorzüge sind hier nicht das thema.
Schön, dass sie alle Tarife kennen. Es gibt auch Leistungen, die von der GKV bezahlt werden, aber von der PKV nicht. Der Hilfsmittelkatalog ist im Gegensatz zur GKV bei der PKV eingeschränkt - Dumm, wenn man z.B. orthopädische Schuhe benötigt - meine PKV zahlt 1 Paar im Jahr, die Erstversorgung bei der GKV besteht aus 3 Paar Schuhen. Noch ein Beispiel? Die PKV zahlt im Jahr nur 20 Sitzungen beim Psychotherapeuten, die GKV zahlt bis zu 50 (!). Wer mal in Kur mit der PKV gehen muss, der zahlt ein Großteil seiner Kur selbst, ein GKV-Versicherter bekommt diese entweder von der GKV oder vom Rentenversicherungsträger erstattet.
warum gleich so barsch? selbstredend habe ich keinen überblick zu allen angebotenen tarifen, detailkenntnisse zum katalog der grv und diverser versicherer können sie aber vorraussetzen. ihre anmerkungen zum eingeschränkten hilfsmittelkatalog der pkv und den geringer angesetzten sitzungen in der psychatrie waren lange zeit gültig. die vielfalt der tarife schafft auch hier abhilfe.
Wer so spricht, hat noch nie versucht, seine Beitragsrückerstattung bzw. der steuerliche Nachteil daraus, mit nicht der PKV eingereichten Rechnungen und dem Zinsnachteil auszurechnen. Zudem ist das eine indirekte Subvention zugunsten der Versicherungswirtschaft. Ach ja: Der eingeschränkte Hilfsmittelkatalog wird bei der steuerlichen Abzugsfähigkeit gar nciht beachtet, wohl aber die "höheren Leistungen der PKV" - wo auch immer diese liegen mögen.