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Tipps aus der Unterwelt: Was Manager von der Mafia lernen können
Louis Ferrante war Handlanger des Top-Mafioso John Gotti, achteinhalb Jahre verbrachte er im Knast. Seit der Entlassung schreibt er sich die dunkle Vergangenheit von der Seele - sein jüngstes Werk erscheint nun in Deutschland: Mafia-Ratschläge für ehrbare Unternehmer.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...781418,00.html
- #40 22.08.2011 17:04 von
- #41 22.08.2011 17:18 von
Frustriert?
Sie scheinen sehr frustriert. Arbeiten Sie nicht oder haben Sie tatsächlich das Gefühl täglich von einer kriminellen Vereinigung unterjocht zu werden? Und ich nehme an, dass Sie als Teil Ihres Unternehmens (so Sie denn Arbeitnehmer sind) natürlich ebenfalls lediglich das Ziel verfolgen, Ihren Kunden / Konsumenten "teuren Müll unterzuschieben".
Ich habe da offenbar viel Glück gehabt und bin Angestellter eines Unternehmens, bei dem die Kunden sogar wiederholt Geld für Leistung bezahlen und m.W. keiner das Gefühl hat übers Ohr gehauen worden zu sein. Sogar unabhängig von dem Erlös erhalte ich einen m.E. angemessenen Lohn.
Bin ich denn wirklich der einzige im Forum der sich nicht ausschließlich als Opfer des wirtschaftlichen Systems betrachtet? - #42 22.08.2011 17:35 von
...
Ich stimme Ihrem Vorredner nicht zu. Aber habe doch Einwände. Jeder muss heute erheblich aufmerksam darauf achten, was er "unterschreibt". Vieles geht auch mündlich. Fast egal wo.
Sie beschrieben mir in meinen Augen eine zu heile Welt, die ich so gar nicht sehe. Wenn Sie i.E. adäquat belohnt werden, sagen Sie doch bitte, was Sie machen. Keine Namen, nur grob umschreiben, was Sie machen.
Und das Sie sich als nicht-Opfer des Systems sehen und damit der einzige sein wollen, sehen ich bei den Posts hier gar nicht. Aber das ist was anderes.
Nein, der Kapitalismus ist per se nicht schlecht. Er ist sogar die beste Wirtschaftsform. Aber er muss justiert werden. Und zur Zeit gibt es erheblich etwas zu justieren.
Also, was machen Sie? - #43 22.08.2011 20:04 von
- #44 22.08.2011 20:57 von
Meine Frage
Was hat dies für einen Nutzen ?
Es zeigt lediglich das die Gier vor nichts halt macht. Wenn ich hier Kommentare lese, "Die Mafia hat Ehre", toll, die hat der Typ der seine Schwester umbringt nur weil sie nicht so lebt wie es von ihr erwartet wird auch (Ehrenmord). Fragt mal die Opfer wie viel Ehre die Mafia hat.
Wie kann man nur so Dumm sein und Geschäfte mit dem "Teufel" machen.
Jetzt kommt die Frage: Wer ist der Teufel ? Mafia oder Manager - #45 22.08.2011 21:45 von
Fiese Ausbeuterunternehmen
Na klar, so ist das - nicht nur hier und heute sondern schon immer und überall. Hat mit Kapitalismus doch gar nichts zu tun, sondern in erster Linie mit Angst vor Betrug und kriminellen Machenschaften. Ist das ein Beweis dafür, dass Unternehmen per se mafiös arbeiten?
Es würde Ihnen jetzt sicher gut gefallen, wenn ich mich als Investmentbanker outen würde oder ;-) ?
Tja, so ist es aber nicht. Als Angestellter eines mittelständischen Unternehmens beute ich nicht aus und werde nicht ausgebeutet; genausowenig wie meine Kollegen heute und auch in meinen vorherigen Unternehmen. Bei Freunden und Verwandten sieht's genauso aus.
Forenbeiträge wie der von Igga sind einfach derart überzogen, dass jeglicher Bezug zur Realität fehlt. - #46 23.08.2011 08:31 von
Die Welt ist so klein
Welten? Wirklich?zwischen Killern und Kleinunternehmern liegen Welten.
"Kapital, sagt der Quarterly Reviewer, flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft: 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens."
Th. Dunning, zit. bei Marx, Das Kapital I - #47 28.08.2011 19:03 von
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