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Tilt-Shift per Software: So schrumpfen Fotos zu Spielzeug-Landschaften

Aus Häusern wird eine Märklin-Kulisse: Fotografen erzeugen mit teuren Tilt-Shift-Objektiven diesen Miniatur-Effekt. Das geht auch günstiger - das Fachmagazin "Docma" erklärt, wie man den Spielzeug-Look per Bildbearbeitung nachahmt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...677217,00.html
  1. #1

    Unvollständige Analyse

    Mir scheint, die Analyse der vorliegenden Bilder ist in einem entscheidenden Punkt unvollständig: die Entfernung der Bildteile vom Kamerastandpunkt wurde nicht berücksichtigt (die "Tiefe" in Tiefenschärfe).

    Das führt dazu, daß z.B. bei der Brücke das Wasser im Hintergrund noch scharf ist (obwohl es deutlich weiter von der Kamera entfernt ist als das hintere Geländer). Dagegen ist der Kandelaber auf dem Geländer im oberen Bereich unscharf (obwohl er der Kamera näherkommt als das Geländer selber). Auch in den anderen Bildern wirkt die Auswahl der unscharfen Bereiche dadurch zumindest in den Grenzbereichen beliebig und erzeugt widersprüchliche Details.

    Freundliche Grüße
    Gaius T.
  2. #2

    Letzes Bild schlampig bearbeitet

    Der Effekt ist interessant, und insbes. beim ersten Beispiel gut umgesetzt worden. Das letzte Beispiel in seiner schlampigen Bearbeitung hätte man sich aber ersparen können. Denn die Lampen und die Unterseite der Brücke mit dem Schild müssten nich in der Schärfeebene liegen. Wenn das berücksichtigt worden wäre, wäre es wahrscheinlich gelungen, so ist das Beispiel nur für die Tonne.
  3. #3

    Noch ein Titel

    Warum so kompliziert? Zumindest für Mac + iPhone gibt es das schöne Programm TiltShiftGen..
  4. #4

    mit zu wenig Aufwand bearbeitet

    Kann mich dem nur anschließen. Es gibt halt Dinge die man nicht mal auf die schnelle per Software nachahmen kann. Die Beispiele überzeugen jedenfalls zum großteil nicht. Außerdem heißt es ja wohl Tilt & Shift.
  5. #5

    x

    Ich stimme den Vorkommentatoren zu, die Anwendung der Schärfe wirkt beliebig. Einfach oben und unten einen Streifen Unschärfe dran, egal was auf dem Bild ist, fertig ist die Makroaufnahme?
  6. #6

    Nicht berücksichtigt.

    Nicht berücksichtigt wurde bei dieser Methode z.B. auch die etwas künstliche Erscheinung von Gebäuden. Jeder, der schonmal eine Modellbahn angesehen hat, weiß dass die nachgebildeten Fenster meist nicht wie im Original aussehen. Sie sind meist nicht tiefer gelegt und wirken wie Plastik(glänzend). Abgesehen davon kann man auch echtes Sonnenlicht von künstlichem Modellbahnlicht unterscheiden. Also ganz so einfach ist die Miniaturisierung dann doch nicht.
  7. #7

    Gut gemeint, schlecht gemacht!

    Um das beschriebene Umzusetzen braucht es schon einen geübten Bildbearbeiter. Ob PS oder ein ähnliches Produkt sei erstmal nebensächlich. Auch wenn ich gelegentlich mit PS arbeiten kann, einfach mal so gedanklich den Workflow nachvolziehehn geht leider nicht. Etwas besser "bebildert" wäre schön...
    Einen Vorteil sehe ich jedoch - die üblichen Verdächtigen wie flickr und ipernity werden erstmal nicht mit derartigen Kunstwerken geflutet. Noch nicht!
  8. #8

    Video

    Hier mal ein geniales Music-Video:
    http://vimeo.com/9679622
  9. #9

    Schärfentiefe!

    Der vom "Fach"redakteur permanent genutzte Begriff Tiefenschärfe ist falsch. Richtig heißt es Schärfentiefe, es handelt sich dabei um die Tiefe der Schärfe vor und hinter dem Objekt. Die Schärfe der Tiefe ist in diesem Zusammenhang uninteressant. Ja, auch Adobe hat ihren Photoshopfilter falsch benannt, bzw. falsch übersetzt.


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