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Tierschutz-Vorschlag: Herr Rösler schießt den Vogel ab
Was tut Wirtschaftsminister Rösler eigentlich genau? Wer sich das auch schon gefragt hat, bekam dieser Tage endlich eine Antwort. Er kümmert sich um bedrohte Vögel - und um bedürftige Manager. Dafür hat der Mann eine Ehrung verdient!
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...838902,00.html
- #1 17.06.2012 10:15 von
<->
Der Tierschutz in D ist so oder so schon ein Witz, denn Tiere werden als 'Sache' angesehen und nicht als 'Lebewesen', somit ist es immer nur Sachbeschädigung. Solang sich allein daran nichts ändert ist jeglicher Tierschutz nur ein schlechter Scherz.
- #2 17.06.2012 10:50 von
Schützenswertes
Der Tier-, Natur- und Umweltschutz ist ein Witz. Und nicht nur in D! Rösler versucht sich im Parteienschutz seiner so unwesentlichen "FDP-Gang". Man könnte sie bestenfalls als Nestbeschmutzer ansehen. Mehr gibt dieser Laden nicht her.
- #3 17.06.2012 11:56 von
Tier- und Umweltschutz aus Sicht des Wirtschaftsministers dient dem Schutz der Wirtschaft vor selbigem. Auf die Idee ist er sicher gekommen, als er ein Insektenschutzmittel in die Hand bekam und feststellte, dass das ja gar nicht dem Erhalt der Tiere gilt. Tier- und Umweltschutz kann man also auch ganz anders verstehen als mancher denkt und Philipp Rösler macht das offensichtlich.
- #4 17.06.2012 11:57 von
Fipsi hat wieder zugeschlagen
Angesichts seines "Vorschlags", der eher aus einem politiktypisch undemokratischen Lobbyismuseifer resultiert,
kann man nur mit einem lauten Klatsch die Hände vors Gesicht schlagen und kopfschüttelnd sprachlos angesichts eines so einfältigen Vorhabens sein;
daher ist vermutlich auch so wenig öffentliche Empörung zu hören, weil man es einfach nicht fassen kann.
Letztlich aber nicht überraschend, dass sowas von Rösler kommt. Peinlich war er schon immer finde ich; hiermit treibt er es auf die Spitze und seine "Partei" nur weiter in den politischen Ruin;
also hat sein Vorschlag ja letztlich auch vielleicht doch noch was Gutes! Weiter so :-))) GO Rösler, GO!
Und glücklicherweise gibt es ja auch keine keine Fipsi-Schutz-Richtlinie. - #5 17.06.2012 11:58 von
Herr Rösler sollte eine Novelle erstellen lassen, in der aus wirtschaftlicher Sicht nicht schützenswerte Biotope ausgewiesen werden. Ein ganz wichtiges Biotop mit komischen Vögeln habe ich schon entdeckt. Der Reichstag in Berlin!
Dichtmachen, das Ding! Mit Stromleitungen und Windrädern zupflastern, die komischen Vögel vergrämen und einer neuen Nutzung zuführen.
MfG
np - #6 17.06.2012 12:47 von
Herr Rösler sollte mit dem Schutz seltener Arten bedächtiger umgehen. Es könnte sehr bald auch die FDP treffen.
- #7 17.06.2012 13:38 von
Titel sind nicht schützenswert
Zitat aus dem Artikel: Ein Mann von Ihrer Statur! Die "Rösler-Schwalbe" wäre sicherlich passend."
Ich glaube, 1 bis 2 Nummern kleiner als eine Schwalbe sollte es schon sein, wie wäre es mit "Maschendrahtzaun-König"? - #8 17.06.2012 14:29 von
Ein wackerer Minister
Minister Rösler, als FDP-Chef ausgewiesener Fachmann für bedrohte Gattungen, beweist seine Qualifikation eindrucksvoll dadurch, dass er die Vogelschutzrichtlinien nur auf Zeit aussetzen will. Daram kann man erkennen, dass er nicht nur ein gescheiter, sondern im tiefsten Herzen auch guter und tierlieber Mensch ist, der ökonomische Notwendigkeit und ökologische Vernunft aufs beste zu verbinden weiss.
Bei genauer Betrachtung sind überirdische Stromtrassen durch Biotope eine echte Bereicherung für die Vogelwelt, können sich die Vögel doch jederzeit bequem auf den Leitungen ausruhen und den Überblick behalten. Zudem bieten die Strommasten Nistplätze im Überfluss.
Für solcherlei Vorteile sollte der viel zu bescheidene Minister offensiv in der Öffentlichkeit werben, auch im Interesse seiner oft verkannten Partei.
Als Kosenamen schlage ich diejenige Vogelart vor, die die Bereicherung ihrer Reviere am intensivsten nutzt, sei es nun der UHU, die Meise oder ein anderer Vogel! - #9 17.06.2012 14:35 von
Was bitte sehr tut ein Wirtschaftsminister eigentlich?
`Was bitte sehr tut ein Wirtschaftsminister eigentlich?` damit zitiere ich den altehrwürdigen Bundeskanzler Helmut Schmidt der diese Frage in einem Interview stellte weil der damalige Wirtschaftsminister Jürgen Möllemann, ebenfalls FDP, durch nichtstun und Vetternwirtschaft negativ auffiel. Zu Recht sind Paralellen zwischen Möllemann und Rösler erkennbar. Beide begünstigen Vetternwirtschaft in ihren Positionen als Bundeswirtschaftsminister. Möllemann stolperte über die unter dem Namen Einkaufswagen-Chip Affäre unter der Regierung Kohl. Herr Rösler trat sich insbesondere für die Hotelkette Mövenpick als Gönner hervor um die Hotelabgaben zu cutten. Beide treten mit provokanten Äusserungen auf was m. E. auf die Langeweile des Job als Bundeswirtschaftsminister zurückzuführen ist. Möllemann hat es sich damals mit der jüdischen Gemeinde verscherzt als er ein antisemitisches Flugblatt für den Wahlkampf der FDP in Nordrhein Westfalen veröffentlichte. Rösler verscherzte es sich mit der gefühlskalten Politik gegenüber den Schleckermitarbeiterinnen die sich doch rasch eine `Anschlussverwendung` suchen sollten.
Die Geschichte scheint sich doch zu wiederholen und Herr Rösler scheint überhaupt nichts aus den Fehlern seines Vorgängers Jürgen Möllemann gelernt zu haben und wer bekanntlich nichts aus der Geschichte gelernt hat ist dazu verdammt sie zu wiederholen.
Deshalb ist auch die Frage berechtigt die Helmut Schmidt seinerzeit stellte.
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