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Tierschutz-Vorschlag: Herr Rösler schießt den Vogel ab

Was tut Wirtschaftsminister Rösler eigentlich genau? Wer sich das auch schon gefragt hat, bekam dieser Tage endlich eine Antwort. Er kümmert sich um bedrohte Vögel - und um bedürftige Manager. Dafür hat der Mann eine Ehrung verdient!

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...838902,00.html
  1. #30

    Unser EU-Nachbar Italien!

    "barbarischen Sitten einiger EU-Nachbarn, wie etwa der der Italiener"
    Unser EU-Nachbar Italien: Das erinnert mich daran, dass ich mal einen Beitrag gesehen habe, in dem ein Fernsehteam durch eine deutsche Fussgängerzone gezogen ist und die Leute gefragt hat, wie lange die gemeinsame deutsch-italienische Grenze ist...
  2. #31

    wasch-mich-aber-mach-mich-nicht-nass die zweite

    Liebe Frau Burmester,

    die vielen positiven Kommentare bestätigen mich wiedermal in meiner Überzeugung, dass Sie und ähnliche Kurzpassdenker in diesem Land die Mehrheit stellen - bedauerlicherweise.
    Die Energiewende ist in vielerlei Hinsicht eine tiefgreifende Wende. Dazu gehört, dass unsere Energieversorgung, welche in Zeiten fossiler Energieträger und des Atomstroms den meisten Bürgern weniger präsent war, nun ins Blickfeld der Mehrheit rückt. Nahezu jeder wird bald einen Teil dieser Industrie vor der eigenen Haustür haben, sei es ein Windrad, eine Stromtrasse, ein Pumpspeicherkraftwerk oder eine Staustufe. Anders wird sich die Versorgung von 80 Mio Bürgern + Industrie in einem Land der Größe der Bundesrepublik nicht machen lassen. Dass dadurch nicht nur wir in Mitleidenschaft gezogen werden, sondern auch unsere tierischen Einwohner, ist leider unvermeidbar. Aber machen Sie doch mal einen konstruktiven Vorschlag und legen Sie eine belastbare Kostenkalkulation vor. Anschließend fragen sie mal den Bürger, ob der seiner Tierliebe gegenüber einer Verzehnfachung der Kosten des Ausbaus und Verdopplung der Leitungsverluste den Vorzug gibt. Übrigens - die Verdopplung der Leitungsverluste führt nach gegenwärtiger Technologie ganz nebenbei zu einer drastischen Erhöhung des CO2-Ausstoßes durch die verbleibenden Gas- und Kohlekraftwerke und CCS lehnen Sie ja sicher ebenfalls ab. Spätestens damit sollte ihr Vorstoß in Absurdistan angekommen sein.
  3. #32

    Zitat von doytom Beitrag anzeigen
    `Was bitte sehr tut ein Wirtschaftsminister eigentlich?` ...

    Ein Wirtschaftsminister ist ein Vertreter der Industrielobby in der Regierung.
    Vor allem und umso mehr, wenn sie von der FDP sind.
    ein Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber viele Schwalben verdüstern den Tag.
  4. #33

    Ganz einfach

    Zitat von interessierter Laie Beitrag anzeigen
    Die Energiewende ist in vielerlei Hinsicht eine tiefgreifende Wende. Dazu gehört, dass unsere Energieversorgung, welche in Zeiten fossiler Energieträger und des Atomstroms den meisten Bürgern weniger präsent war, nun ins Blickfeld der Mehrheit rückt...
    Sie sprechen es an: die Energiewende ist tiefgreifend. Und solche tiefgreifenden, langfristigen Projekte bedürfen besonderer Sorgfalt. Es gibt dutzende Beispiele, wo gut gemeinte Problemlösungen langfristig Umweltprobleme (Versteppungen, Erosion, Artensterben, Überschwemmungen...) gezeitigt haben. Es geht also nicht darum die Energiewende zu blockieren, sondern sie nach bestehenden und sinnvollen Verfahrensregelungen ablaufen zu lassen.
    Immer wieder werden, wenn es irgendwelche (meist ökonomischen) Probleme gibt, Rufe laut, mal schnell Umweltgesetze zu lockern. Das Artensterben und generell die Zerstörung der Umwelt nehmen aber nicht mal eben kurz ne Pause, nur weil dies aus ökonomischen Gründen schön wäre. Wenn wir auch weiterhin eine lebenswerte, ästhetische, funktionale und artenreiche Umwelt haben wollen, müssen auch Großvorhaben nach den normalen Planungsprozess durchlaufen. Und die Vogelschutz- und FFH Richtlinien sind die einzigen sinnvollen und wirksamen Methoden, dass weitere Artensterben zumindest etwas aufzuhalten. Werden sie nicht konsequent angewendet, kann man sie sich auch gleich sparen. Ist eine Art erst ausgestorben, braucht man später keine Regelung zum Schutz dieser Art mehr.
    Ich finde, man muss nicht jeden Fehler zweimal machen.
  5. #34

    Zeit ist knapp...

    Zitat von Manonymus Beitrag anzeigen
    Sie sprechen es an: die Energiewende ist tiefgreifend. Und solche tiefgreifenden, langfristigen Projekte bedürfen besonderer Sorgfalt. Es gibt dutzende Beispiele, wo gut gemeinte Problemlösungen langfristig Umweltprobleme (Versteppungen, Erosion, Artensterben, Überschwemmungen...) gezeitigt haben. Es geht also nicht darum die Energiewende zu blockieren, sondern sie nach bestehenden und sinnvollen Verfahrensregelungen ablaufen zu lassen.
    Besser wäre das. Aber langfristig ist leider erledigt. Diese Zeit haben wir leider nicht, denn wenn jeder Ausbauabschnitt, der durch ein Habitat seltener Tiere führt, mit Gerichtsverfahren und 20 Gutachten geklärt wird, reden wir von mehreren Jahrzehnten bis Baubeginn. Von den Kosten ganz zu schweigen. Der Klimawandel gibt uns höchstens ein Jahrzehnt Zeit. Der Bürger wollte(!!) die Energiewende mit der Brechstange. Alternativ könnte man natürlich auch die Areale wählen, die der Mensch schon okkupiert hat, aber dann werden Sie einen Proteststurm gigantischen Ausmaßes ernten - auch von Vogelliebhabern.
    Zitat von Manonymus Beitrag anzeigen
    Immer wieder werden, wenn es irgendwelche (meist ökonomischen) Probleme gibt, Rufe laut, mal schnell Umweltgesetze zu lockern. Das Artensterben und generell die Zerstörung der Umwelt nehmen aber nicht mal eben kurz ne Pause, nur weil dies aus ökonomischen Gründen schön wäre.
    Auch ich genieße es, durch eine intakte Naturlandschaft zu wandern, aber was viele und auch Sie vergessen ist, dass es die Ökonomie ist, die uns diese Art der Freizeitbeschäftigung erlaubt. Fragen sie mal einen Slumbewohner, wann er das letzte Mal bewusst dem Vogelgezwitscher gelauscht hat.
    Zitat von Manonymus Beitrag anzeigen
    Und die Vogelschutz- und FFH Richtlinien sind die einzigen sinnvollen und wirksamen Methoden, dass weitere Artensterben zumindest etwas aufzuhalten.
    Die einzige Art, wie man die Zerstörung dieses Planeten und das Aussterben von Arten wirklich aufhalten könnte, ist nicht mit unseren ethischen Maßstäben zu vereinbaren. Dann müssten wir eine weltweit eine Ein-Kind-Politik nach dem Vorbild Chinas durchsetzen. Sobald auf der Erde wieder weniger als eine Milliarde Menschen leben, brauchen wir die Natur nicht mehr zu zerstören um ihr die nötigen Ressourcen zu entlocken. Solange es mehr sind, haben wir die umweltbezogen die Wahl zwischen Pest und Cholera.
  6. #35

    Panzergrenadierin Burmester!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was tut Wirtschaftsminister Rösler eigentlich genau? Wer sich das auch schon gefragt hat, bekam dieser Tage endlich eine Antwort. Er kümmert sich um bedrohte Vögel - und um bedürftige Manager. Dafür hat der Mann eine Ehrung verdient!

    Stromnetz: Rösler will Vogelschutz außer Kraft setzen - SPIEGEL ONLINE
    Meine liebe Frau Burmester, Sie haben ja ordentlich explosive Tinte im Füller!
    Die Vögel von der Schönsprechfraktion brauchen jetzt Sperrfeuer, und ich was zum lachen.
    Also, bitte, Füllerrohr nachladen, die widerspenstige Locke nach oben gepustet, zielen und weiter feuern!
  7. #36

    Zitat von interessierter Laie Beitrag anzeigen
    ..... Der Bürger wollte(!!) die Energiewende mit der Brechstange. Alternativ könnte man natürlich auch die Areale wählen, die der Mensch schon okkupiert hat, aber dann werden Sie einen Proteststurm gigantischen Ausmaßes ernten - auch von Vogelliebhabern. .......
    Das ist so aber nicht ganz richtig. Den Ausstieg aus der Atomenergiegewinnung hatte seinerzeit die SPD/Grünen Regierung schon beschlossen zu einem sinnvolleren Zeitplan. Dies hat sich die derzeitige Regierung beeilt zuerst rückgängig zu machen, mit einer von der Atomlobby gezielt umgesetzten Werbekampagne um sich der Akzenptanz des dummen Volkes sicher zu sein. (die Atomstrom ist sauberer Strom und günstiger Strom Werbespots hat doch bestimmt jeder wahrgenommen.) Da die Fukushima Katastrofe nun Volkes Geist aus den Nebeln der Werbemachern heraus geholt hat, hat die Regierung kurzerhand in einer Hauruckaktion das ganze nun als ihren Verdienst verkaufend wieder als die Energiewende eingeführt.

    Ausbaden muss das Volk nun dass die Energieunternehmen ihre entgangenen Einkünfte von ihm einklagen wollen und sich keiner traut ihnen die Rechnung für die Atommülllagerung zu präsentieren. So billig und sauber ist das nämlich nicht.

    Zu H. Rösler kann ich nur sagen, es wird Zeit dass dieser Milchbubi mit Schmollmund von der Bildfläche verschwindet. Der Mann ist eine Schande für seine Partei und für D.
  8. #37

    Naja

    Zitat von interessierter Laie Beitrag anzeigen
    Besser wäre das. Aber langfristig ist leider erledigt. Diese Zeit haben wir leider nicht, denn wenn jeder Ausbauabschnitt, der durch ein Habitat seltener Tiere führt, mit Gerichtsverfahren und 20 Gutachten geklärt wird, reden wir von mehreren Jahrzehnten bis Baubeginn. Von den Kosten ganz zu schweigen.
    Jahrzehnte wird der Planungsprozess nicht dauern. Denn Gutachten zum Schutzgut Mensch müssen ja auch auf jeden Fall erstellt werden (da fordert komischerweise Niemand Vereinfachungen). Und wenn von Vornhereien naturverträgliche Varianten geplant werden, gibts eigentlich auch keine großen Probleme. Die entstehen immer dann, wenn die Planer die Variante favorisieren, die absehbar die meisten Probleme mit dem Naturschutzrecht beinhaltet. Finanziell ist Naturschutz gar kein Problem. Die Gutachtenkosten betragen im Normalfall Promille von den eigentlichen Projektkosten.

    Zitat von interessierter Laie Beitrag anzeigen
    Die einzige Art, wie man die Zerstörung dieses Planeten und das Aussterben von Arten wirklich aufhalten könnte, ist nicht mit unseren ethischen Maßstäben zu vereinbaren. Dann müssten wir eine weltweit eine Ein-Kind-Politik nach dem Vorbild Chinas durchsetzen. Sobald auf der Erde wieder weniger als eine Milliarde Menschen leben, brauchen wir die Natur nicht mehr zu zerstören um ihr die nötigen Ressourcen zu entlocken. Solange es mehr sind, haben wir die umweltbezogen die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Da stimme ich Ihnen teilweise zu. Mit meinen ethischen Maßstäben ist Geburtenkontrolle allerdings sehr gut vereinbar. Und in Deutschland haben wir auch keine Milliarden Menschen, sondern eine stark schrumpfende Bevölkerung. Da können wir uns etwas Naturschutz schon leisten, besonders wo es ja nicht um eine Verhinderung der Trassen, sondern nur um eine fachliche sinnvolle Festlegung geht.
  9. #38

    Deutscher Sprech schwerer Sprech?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was tut Wirtschaftsminister Rösler eigentlich genau? Wer sich das auch schon gefragt hat, bekam dieser Tage endlich eine Antwort. Er kümmert sich um bedrohte Vögel - und um bedürftige Manager. Dafür hat der Mann eine Ehrung verdient!

    Stromnetz: Rösler will Vogelschutz außer Kraft setzen - SPIEGEL ONLINE
    Was der Herr Minister genau tut weiß ich natürlich nicht. Ich hoffe mal er macht seine Steuersachen genau oder er hält sich hinreichend genau an die Straßenverkehrsordnung wenn er selbst ein Auto lenkt.

    Vermutlich wollten Sie auf was anderes hinaus, nämlich: "Was genau macht der Minister?" Nicht aber "Was macht er genau?" Die erste Formulierung ist zwar ein übler Amerikanismus aber immerhin noch irgendwie akzeptabel. Das Zweite ist schlicht uninteressant und des "Sturmgeschützes der Demokratie" unwürdig.
  10. #39

    Die

    Im Grunde kann man sich die Burmeistertexte in toto schenken, auch dieser wieder... irgendwann hab ich einfach aufgehört zu lesen, der Text war nicht nur oll, er ging eigentlich überhaupt nicht los. Hat sich Silke einmal mehr schwergetan. Lassenses doch einfach. beste grüße.








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