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Tierquälerei als PR-Aktion: Esel fliegt am Fallschirm über russischen Strand
Die Strandurlauber trauten ihren Augen nicht: Ein fliegender Esel hat am Asowschen Meer in Russland für Aufsehen gesorgt. Das arme Tier am Fallschirm war Teil einer Werbe-Aktion - jetzt ermittelt die Polizei gegen die Verantwortlichen.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...707484,00.html
- #1 20.07.2010 13:55 von
Tierquälerei
Bei Tierquälerei hört für mich jeder Spaß auf. Da muss die russische Regierung einschreiten.
Nicht nur in Russland, insbesondere auch in Osteuropa gibt es immer noch erschreckende Zustände, um die sich vor allem die EU dringend kümmern muss: Pferde werden im EU-Staat Rumänien bis aufs Blut gequält. - #2 20.07.2010 14:19 von Fuinlhach
Bis zu zwei Jahre
Wie es bei den RussiaToday Nachrichten http://www.youtube.com/watch?v=hEep5...os=mzaON91A3pc gesagt wird, wird der Fall bereits untersucht und wenn das Gericht Tierquälerei feststellen sollte, gibt es Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.
- #3 20.07.2010 17:44 von
ohne Titel
[QUOTE=SBasker;5896036]
Nicht nur in Russland, insbesondere auch in Osteuropa gibt es immer noch erschreckende Zustände, um die sich vor allem die EU dringend kümmern muss (...)/QUOTE]
Ich sehe in Estland täglich Tierquälerei und Haltung, die einfach nur die Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit der Eigentümer widerspiegelt. Nicht "nur" Nutztiere - ist gerade der Dalmatiner in Mode, legt man eben den vor dem Haus an die Kette...
Natürlich müßte da viel geschehen, die EU-Tierschutzgesetze gelten auch hier. Aber die durchführenden Veterinärämter haben weder entsprechende Ausbildung noch überhaupt Lust, sich mit so etwas auseinanderzusetzen. Also bleibt eben alles wie es ist: mit in Reitschulen zusammenbrechenden Pferden, verhungernden Kühen und an minimalen Ketten angebundenen Hunden.
Schade nur, daß man inzwischen nicht mehr auf materielle Probleme verweisen kann... aber ich hoffe, daß den Esten selbst bald auffällt, daß eine verwanzte Katze oder ein angeketteter Hund sich nicht gut macht neben dem metallic-lackierten Neuwagen. - #4 20.07.2010 18:26 von Gabri
Nicht nur Osteuropa
Wenn ich mich nicht irre, ist das hier aus der Schweiz:
http://www.hikr.org/gallery/photo25154.html
Kann mir nicht vorstellen, dass der das gefällt. - #5 20.07.2010 21:44 von
Luftikusse
@ Gabri: Was soll dieser Beitrag sein? Witzig?
Für jeden des Lesens Mächtigen steht dort deutlich, dass die Kuh sich verstiegen hat!
Im übrigen zum Thema der miserablen Tierhaltung unserer östlichen Nachbarn: Wenn endlich einmal auf Druck der hiesigen Bevölkerung dieser Punkt bei internationalen Treffen, bzw. Geschäftsverhandlungen zur Sprache käme, würde es anders um die Tiere stehen. Solange aber Tierschutz und Fürsorge für Tiere in der Ecke wehleidiger Muttis gerückt wird und nicht salon-geeignet ist, wird sich nichts ändern. Und eine Änderung kann bei einer derart ignoranten Gesellschaft gegenüber Tier-Unrecht kaum erwartet werden.
Es ist ein trauriges Kapitel in unserem und anderen Ländern!!! - #6 20.07.2010 23:22 von
Unglaublich
Also wenn ich das so sehe, dann wird mir wieder mal bewusst dass wir Menschen wohl die grausamste Kreatur auf diesem Planeten sind.
Wenn ich daran denke was in Osteuropa mit Tieren gemacht wird.
Oder auch wie Elefanten in Thailand behandelt werden. Auch Bären in China, Vietnam und Korea,werde im Käfigen gehalten um dann die Galle abzuzapfen.
Es solle jeder da das ermöglicht hat und auch alle die da schaulustig dabei gestanden sind bestraft werden.
Widerlich echt widerlich - #7 22.07.2010 18:37 von
Hornhaut über den Seelen
Die Kinder, die den vor angst schreienden Esel sahen, weinten, heißt es in der Nachricht. Ja, Kinder sind wohl noch etwas unverbogener als Erwachsene.
Die Erwachsenen fotografierten und filmten die Tierquälerei; keiner hatte die Zivilcourage, diese zu stoppen oder wenigstens die Polizei zu benachrichtigen.
Was hat diese widerwärtigen Leute auf diesen niedrigen, gemütlosen Zustand zurückgeworfen, was eine solche Hornhaut über ihren Seelen erzeugt? - #8 22.07.2010 18:52 von
Was soll daran Tierquälerei sein ?
In dem Land, das auch ich bewohne, züchtet man
extra große Rindviecher, um sie dann in einer Art Duell
zu erstechen, ersatzweise (so wollen es jedenfalls Gerüchte)
werden sie auch von hohen Gebäuden gestürzt.
Auf jeden Fall aber werden sie, so wie die meisten Säugetiere,
danach von Menschen gegessen - sowas soll ja auch in Schlaand
nicht verboten sein.
Da wird man doch nicht gleich in die Luft gehen,
wenn mal ein Esel El Al geht -
bestimmt irre vor Angst, aber wenigstens einmal im Leben
etwas Besonderes erlebt !
Das hat doch was - Esel sind unheimlich sympathische Tierchen,
aber ihr Leben ist meist von Langeweile geprägt...
Auweia, jetzt krieg ich bestimmt wieder Saures
von all den guten, guten Menschen da draußen ! - #9 22.07.2010 19:22 von
Schlimm
wissen Sie was mir gestern eine Bekannte aus dem TH erzählte - von denen haben wir übrigens unsere Mietz (ausgesetzt damals mitten auf der Autobahn): Sie fand ein Kätzchen in einer Mülltonne mitten in einer kleinen Viele kaufen den Tieren - Hund und Katz - das teuerste Fresschen und Mäntelchen und der Rest der Tiere ringsum interessiert einen Dreck. Mein Mann hat in einem Schlachthof gearbeitet - möchten Sie Einzelheiten hören? Einen Tag hat er es ausgehalten dann hat er den Job hingeschmissen - seitdem ernähren wir uns zu 80 - 90 Prozent vegetarisch.
Also tun Sie nicht so als ob Tierquälerei ein Privileg "der Anderen" sei ...
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