APNach ihrem unrühmlichen Abgang bei ThyssenKrupp können die drei geschassten Vorstände laut "Handelsblatt" mit Abfindungen in Millionenhöhe rechnen. Zugleich steigt der Druck auf Aufsichtsratschef Gerhard Cromme. Kollegen drängen auf seinen Rücktritt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-871514.html
...sollte man sich erstmal darüber einig werden, ob der Wechsel in die Stiftung nun ein "Wegloben" unter Wahrung des Gesichts oder doch eher die "Krönung seines Lebenswerks" wäre, wie erst gestern hier unter dem Titel "Crommes kalter Coup" zum Besten gegeben.
unter der Decke gehalten....Auch bei Siemens hat Cromme bisher keine rühmliche Figur abgegeben. Löscher ist glasklar eine Fehlbesetzung!
Es wäre schön wenn sich die Dax-Unternehmen in Deutschland auf freiwillige Obergrenzen für solche Abfindungen einigen würden denn der normale Bürger versteht so etwas schon lange nicht mehr. Es ist auch eigentlich unverantwortlich gegenüber den Aktienbesitzern, wenn für Fehlleistungen verantwortliche Manager auch noch mit Goldbarren beworfen werden, wenn diese das Unternehmen verlassen müssen.
da gab es vor langer Zeit den Begriff des "ehrbaren Kaufmanns", ein Begriff der wer weis wie lange schon aus der Terminologie verschwunden ist. Vermutlich zu Recht, wenn man das wieder lesen muß.
Dieselben, die ebenso unverantwortlich wie geniebefreit den Beschäftigten den letzten Euro aus dem Kreuz leiern, fahren Firmen "mit Schmackes" vor die Wand und bekommen eine Menge Geldes für eine solche Großtat, die niemand der o.a. Beschäftigten mit seiner ehrlichen, guten Arbeit verdienen kann.
Mir ist klar, eine solche Äußerung geht diesen Unsäglichen am Selbigen vorbei, Motto: Was stört's den Mond, wenn ihn ein Hund ankläfft.
Bei dieser Art von "Loyalität" braucht sich niemend mehr zu wundern, das weder Loyalität noch Respekt vor solchen Leuten- und jenen, die Verträge dieser Art abschließen - vorhanden sind. Sie hätten's auch nicht verdient.
Angesichts solcher "Führungskräfte" kann man nicht soviel essen wie man K..tzen möchte.
Noch besser: keine Abfindungen. Wer wenige Monate auf einer solchen Position gearbeitet hat, braucht auch keine fürstliche Abfindung, um über die Runden zu kommen. Eventuell reichen ein paar Jahrsgehälter, um für den Rest des Lebens in Saus und Braus leben zu können. Solche Leute haben schon vor dem Ausscheiden aus einem Unternehmen längst die Fühler in mehreren anderen Unternehmen. Die brauchen sich keine Sorgen zu machen wie ein 50-jähriger Werkzeugmacher, der eine Kündigung erhält und aufgrund des Alters keine Arbeit mehr findet und natürlich keine Abfindung erhalten hat und zuerst ALGI und danach ALGII (vulgo Hartz IV) erhalten wird.
Das Ex-Vorstände eine Abfindung für ihre Vertragsrestlaufzeit erhalten ist nichts neues, die echte Strafe in Deutschland ist das Stigma des Scheiterns, ganz im Gegensatz zur Wahrnehmung in den USA über deren „gescheiterte“ Manager.
Was wirklich die Mitarbeitern eines Unternehmens bewegt sind die Abfindungen in Zeiten von immer geringerer Loyalität gegenüber den MA und ständig reduzierten Leistungen von Unternehmen. Dieser Diskrepanz lässt sich Angestellten und Arbeitern einfach nicht mehr vermitteln.
Nach meinem Dafürhalten haben wir eine Glaubwürdigkeitsproblematik und keine reine Abfindungsproblematik.