Vielleicht war Roewer ja besoffen und weiß deshalb nicht mehr das er diese Dinge gesagt oder gtan hat.
DPAEr marschierte barfuss durchs Büro oder radelte über die Amtsflure: Helmut Roewer leitete von 1994 bis 2000 auf recht eigenwillige Art den Thüringer Verfassungsschutz. Nun hat er zwei ehemalige Mitarbeiter angezeigt - wegen Falschaussage vor dem Neonazi-Ausschuss.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,845391,00.html
Vielleicht war Roewer ja besoffen und weiß deshalb nicht mehr das er diese Dinge gesagt oder gtan hat.
Na ich hoffe für herrn Roewer, daß das kein Bumerang wird, obwohl......
....warum eigentlich nicht?
Na es ist doch schon mal prima, dass sich Herr Roewer nun doch noch an Dinge erinnern kann. Das klappte ja vor dem Ausschuss nicht immer ganz so gut.
Der Mann täte sich einen großen Gefallen, wenn er die Füße still hält. Eigentlich müsste ihm doch das alles schon peinlich genug sein. Ich wäre vor Scham im Boden versunken, anstatt mich noch über Kleinigkeiten aufzuregen, die ich anders in Erinnerung zu haben glaube. Nun verleiht er diesen Peinlichkeiten eine noch größere Bühne. Manchmal ist es besser zu schlucken, als zu spucken.
wenn man 2000 bei Röwer Quttungen für 30000 € gefund hat, dann war er nicht nur Verfassungspräsident sondern Finanzjonleur, den Euro gabs wohl erst 2002!!
Auch Journalisten machen Fehler.
Wenn an da beschriebenen Sachlagen auch nur ein quentchen Wahrheit dran ist, na dann prost Mahlzeit!
Was für Menschen bekommen da eigentlich Jobs zugeteilt, die im wohl höheren BAT-Bereich bezahlt werden, und fabrizieren so einen Sche...s!
Bei soviel Dilletantismus und Selbstherrlichkeit kommt bei mir durchaus der Verdacht auf, dass der Herr die quittierten Beträge eigenmächtig und ganz allein einer für gut befundenen Verwendung zugeführt hat. Er führte schließlich das Amt, wa! Könnte man ja mal untersuchen.
Grauenhaft! Kein Wunder, dass sich niemand mehr daran erinnern will, diesen Typen eingestellt zu haben!
Als in der DDR und vom MfS lange Verfolgter, ekeln mich solche zwielichtigen Gestalten wie Helmut Roewer. Schlimmer jedoch ist die Tatsache, dass in Seilschaftermanie und dubios eine Berufung dieses Mannes überhaupt erfolgen konnte. Dessen charakterliche Verhaltensauffälligkeiten, das bordellartige Gehabe und seine selbstherrliche wie demokratieverächtliche Arbeitsweise erinnern mich an totalitäre Gesellschaften.
Die Konsequenz kann nur lauten, dass die Staatsanwaltschaft wie die Dienstaufsicht sich diesen alten Mann vornimmt. Unehrenhhafte Entlassung aus dem Beamtendienst und volle strafrechtliche Härte - dies gilt auch für die Seilschafter und Steigbügelhalter des Aushilfs-James-Bond.
Pfui!
Diese Art von Benehmen und vor allem seine Folgenlosigkeit in hohen Führungspositionen scheint mir keine Seltenheit in Deutschlands öffentlichem Dienst. Ich kann da eher aus dem universitären Bereich sprechen, aber es fehlt völlig an neutralen "Quer-Kontrollmechanismen". Wenn die niederen Chargen sich tatsächlich mal erdreisten, sich zu empören, dann funktioniert wunderbar das Prinzip von den "Krähen, die sich gegenseitig kein Auge aushacken". Da müssen schon dramatische Verfehlungen vorliegen und es an guten Beziehungen des Delinquenten mangeln, damit da auch nur das Stuhlbein zittert - von ernsteren Konsequenzen ganz abgesehen. Gleichzeitig spült das System immer wieder Charaktere nach ganz oben, die wunderbar in das geschilderte Muster passen - überforderte, machtgeile, dummdreiste Autokraten. Ein klarer Grund für den gesellschaftlichen Niedergang Deutschlands.