AFPPrince Charles und die Briten - seit Jahrzehnten ist das nicht eben eine Geschichte von inniger Zuneigung und Ehrerbietung. Doch allmählich macht der ewige Thronfolger Punkte beim Volk gut. Inzwischen rangiert er in der Gunst sogar wieder vor seinem Sohn.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...838013,00.html
Es ist schlimm, wie die Leute auf der Welt die Adeligen überall verehren. Man wird in eine Familie geboren, die ihren Reichtum und ihre Macht (wenn überhaupt noch) auf Kosten anderer angehäuft haben. Mehr oder weniger sind Adelsfamilien ehemalige Verbrecher- bzs Ausbeuterfamilien und diese werden auch noch verehrt.
Klar nehmen viele auch Charityfunktionen wahr, doch das gleicht niemand das aus, was ihnen hinterhergeschmissen wird.
Was ein bissl PR doch ausmacht. Ein paar nette Filmchen über Charles und schon ist der wieder im Rennen.
Die Masse scheint doch blöd zu sein.
Die Behauptung, dass die Briten angeblich jetzt doch lieber Charles haben wollen, das kann ich nicht wirklich ernst nehmen. Ich kenne zahlreiche Briten und die wollen fast unisono lieber William. Das müsste ja bei mir ein extremer statistischer Zufall sein. Es stimmt zwar, dass Charles nicht mehr so unpopulär ist wie vor einigen Jahren, aber viele sagen sich einfach: Selbst wenn Charles König wird, so wird das eh nicht allzu lang dauern. Aber sei's drum...es gibt wichtigeres.
Wieso ist das schlimm?
Das das alles Ausbeuterfamilien oder gar Verbrecher sind, hat man Ihnen in irgendeiner Agitationsschulung so beigebracht, dafür können Sie nichts.
Andrerseits, wenn ich mir z.B. hier in Deutschland und Europa so Kunst und Kultur vorstelle, Architektur nicht zu vergessen, und dabei den Anteil des Adels unterschlagen würde...
Neulich hörte ich im Auto bei NDR Kultur ein Flötenkonzert des Alten Fritz und stellte mir vor, welch schöne Musik uns der vom Volke gewollte Herr Wulff (auch Staatsoberhaupt!) doch hinterlassen hätte können, wenn man ihn gelassen hätte.
Welche Wunderwerke der Architektur die Kommunisten in der DDR hinterließen, z.B. Kulturpalast in Dresden, da werden auch noch Generationen ihre helle Freude haben. Der Zwinger oder die Frauenkirche dagegen, brrr- nicht wahr?
Bildende Kunst - heutzutage geradezu ein Traum.
Dass es keine Integrationsfiguren wie die Queen für die eine oder andre Nation mehr gibt, das sollte so sein.
Wenn man Ihr Statement so liest, merkt man, Gehirnwäsche gelungen.
So, nun mal sehen, ob der Zensor heute wieder auf Zack ist
Lady Li war gestern; sie bringt ihm keine Minuspunkte mehr.
Jetzt gibt es Camilla und die ist auf der ganzen Linie die Siegerin. Die Frau hat Klasse und das nicht nur, wie sie in der Vergangenheit sich gehalten hat.
Anerkannt ist, daß Charles von ihr und durch sie profitiert. Schrulligkeiten von Charles gibt es nicht mehr, er hat durch sie zu sich selbst gerfunden.
Und das beste an ihr: die Söhne von Charles akzeptieren und wertschätzen sie. Und nachdem das auch bei Der Königin und Prinz Phillip der Fall ist, ist sie zum entscheidenden Stabilisator der königlichen Familie geworden.
Noch etwas: Wenn die Königin tatsächlich abtritt - man spekuliert, daß das nach Phillips Tod sein könnte (es geht ihm nicht gut), dann geschieht dies auch vor dem Hintergrund, daß Charles die richtige Ehefrau als Königin an seiner Seite hat.
Ich stimme Ihnen eigentlich weitgehend zu und ich verehre auch keine Adelsfamilien oder deren Vertreter. Allerdings: Haben Charles oder seine Mutter sich irgendwelcher schlimmen Verbrechen schuldig gemacht?
Genauso wie ein Knirps in Bangladesh nichts dafür kann, in die dortigen Verhältnis geboren worden zu sein, kann Charles nivhts dafür, in die englische Königsfamilie geboren worden zu sein.
Man sollte einfach jeden Menschen nach seinen Taten und seinem Charakter bewerten.
Charles ist mir in seiner etwas schrulligen Art eigentlich ganz symphatisch.
Für mich ist ein A... ein A... und ein netter Mensch ein netter Mensch. Unabhängig von Herkunft Hautfarbe oder einem von und zu vor dem Nachnamen. In diesem Sinne stimme ich Ihnen in sofern zu, dass ein Adeliger es nicht verdient hat, von vornherein größeren Respekt zu genießen. Den muss sich jeder erst verdienen!