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Thorsten Heins: Deutscher Manager soll Blackberry retten

Ein Deutscher rückt überraschend an die Spitze des Blackberry-Herstellers Research in Motion. Der ehemalige Siemens-Manager Thorsten Heins soll das Unternehmen aus der Krise führen. RIM hatte zuletzt Marktanteile an Apple und Android verloren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810693,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Deutscher rückt überraschend an die Spitze des Blackberry-Herstellers Research in Motion. Der ehemalige Siemens-Manager Thorsten Heins soll das Unternehmen aus der Krise führen. RIM hatte zuletzt Marktanteile an Apple und Android verloren.

    Thorsten Heins: Deutscher Manager soll Blackberry retten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Lustig, ich hab gerade gestern noch gerätselt, ob RIM vielleicht pleite ist. Mein Bold 9900 schaltet sich ca. alle drei Tage völlig unerwartet ab, es ist brandneu (Januar 2012) und die Internetforen (sogar die auf der Blackberry Seite) sind offenbar seit Jahren voll von diesem Problem bei allen möglichen Blackberry Produkten. Auch bei T Mobile wurde ich gewarnt, dass das passieren kann, ich hab das Ding trotzdem geekauft, weil T Mobile auch sagte, dass das nur bei den alten so war. Haha, reingefallen, stimmt leider nicht. Keiner von Blackberry reagiert in diesen Foren und sagt, was man machen kann um das Problem zu beheben. Blackberry erscheint wie ein führerloses Schiff, das so langsam auseinanderfällt.
  2. #2

    Das wird nix.

    Alles viel zu spaet.
    Blackberry wird noch 2 Jahre rumduempeln dann sind sie weg vom Fenster. Email auf dem Telefon ist nichts ganz neues mehr, und Ein Pad das nur ins Internet geht wenn man's mit dem 'Berry verdongelt ist halt nicht ganz so heiss. Und wer es schafft den Trend zum Touchscreen komplett zu ignorieren, bei dem ist nicht nur das Top-Management fehlerhaft.

    Ich habe ganze Firmen die Dinger kartonweise wegschmeissen sehen. Eine woche spaeter hatten alle iPhone. Warum wohl?
  3. #3

    Thorsten Heins

    In seltenen Fällen lernen ja Manager aus ihren Fehlern!
  4. #4

    Das Ende

    Rim hat den Anschluss verpasst. Das einstige, positive Image hat sich gewandelt. heute entschuldigen sich die Manager eher dafuer, dass sei einen Blackberry haben (und kein anderes, cooles Phone).
  5. #5

    Fragwürdige Rettung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Deutscher rückt überraschend an die Spitze des Blackberry-Herstellers Research in Motion. Der ehemalige Siemens-Manager Thorsten Heins soll das Unternehmen aus der Krise führen. RIM hatte zuletzt Marktanteile an Apple und Android verloren.

    Thorsten Heins: Deutscher Manager soll Blackberry retten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Löhne runter und die eigene Gage hoch?
  6. #6

    Auslaufmodell

    Die platzkostenden Tasten sind doch seit den Touchgeräten out und wirken wie Maschinenbau in der IT-Industrie. Wohl allenfalls noch ein Auslaufprodukt für Rentner.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für das vergangene Quartal, das am 26. November endete, wies RIM einen Gewinnrückgang von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 265 Millionen Dollar (204 Millionen Euro) aus. Der Umsatz fiel um sechs Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar (circa vier Milliarden Euro).
    Also ich denke es soll 204 Mio € Gewinn heißen.
    Auch wenn ich das nirgendwo anders nachlesen konnte.
    Und dann ist es auch "nur" ein Gewinnrückgang von ca 23%.
  8. #8

    Technik und Software klappt nicht

    Zitat von bvdlinde Beitrag anzeigen
    heute entschuldigen sich die Manager eher dafuer, dass sei einen Blackberry haben (und kein anderes, cooles Phone).
    Ja, da haben Sie Recht.
    Ich habe jahrelang im IT Helpdesk einer großen Bank gearbeitet. Vier Jahre durften wir uns mit den ständigen Problemen der Blackberrys auseinandersetzen: Benutzerfehler, Adressen verloren, keine Synchronisation zur Datenbank, willkürliches An- und Abschalten der Geräte, plötzlicher Datenverlust, Profil verloren, Profil verloren, Profil verloren, Profil verloren .... Immer das gleiche Theater.

    Am Anfang war der BB-Support erstklassiger Ansprechpartner. Dann stellte sich heraus, dass die ihre Probleme gar nicht in den Griff bekommen konnten, und die gängigen Foren im Internet weitaus kompetenter waren. Hier wurde zumindest einige Work-Arrounds angeboten, wenn Probleme nicht gelöst werden konnten. Das konnte der Hersteller der Geräte leider nie anbieten. Zumal die Qualität des Supports immer schlechter wurde.

    Ausgereift waren die Geräte nicht wirklich. Die Fehlerquote war einfach zu hoch. Die Geräte wurden nach und nach gegen Nokias ausgetauscht. Da gab es zwar am Anfang bedenken - alle wollten die feinen BB haben! -, aber die Solidität und mehr oder weniger Fehlerlosigkeit dieser Geräte hat sich ausgezahlt. In der Regel muss hier nur einmal eingestellt, nachgestellt werden, dann laufen die einfach. So wie es sein soll. Zumal der Support seitens Nokia günstiger als der von BB ist.
  9. #9

    Geschrei der Aktionäre

    Zitat von buenosdiers Beitrag anzeigen
    Lustig, ich hab gerade gestern noch gerätselt, ob RIM vielleicht pleite ist. Mein Bold 9900 schaltet sich ca. alle drei Tage völlig unerwartet ab, es ist brandneu (Januar 2012) und die Internetforen (sogar die auf der Blackberry Seite) sind offenbar seit Jahren voll von diesem Problem bei allen möglichen Blackberry Produkten. Auch bei T Mobile wurde ich gewarnt, dass das passieren kann, ich hab das Ding trotzdem geekauft, weil T Mobile auch sagte, dass das nur bei den alten so war. Haha, reingefallen, stimmt leider nicht. Keiner von Blackberry reagiert in diesen Foren und sagt, was man machen kann um das Problem zu beheben. Blackberry erscheint wie ein führerloses Schiff, das so langsam auseinanderfällt.
    Blackberry folgt hier wie die meisten anderen Unternehmen der "Logik" des Marktes. Unterbrechungsfreies Wachstum oder Ende... RIM produziert nach wie vor die besten Businesstelefone mit unschlagbaren Vorteilen gerade im internationalen Business. Der Marktanteil der hier verloren gegangen ist, geht an die Möchtegernmanager die ohnehin nie ein Smartphone gebraucht haben und eben nur der Mode folgten. Jetzt ist halt mal Apple an der Reihe.... für Manager vollkommen ungeeignet... Und das RIM demgegenüber so wenig Anteile verloren hat, mit einem Design wie vor fünfzehn Jahren, spricht Bände. Die Versuche von RIM hier der Mode zu folgen (Storm1+2) ist der einzige Fehler den ich RIM ankreide. Das hätte man sich lieber gespart. Aber hinterher kann man immer klug reden... RIM ist weder führungslos noch pleite. Mal sehen wie lang Apple dem Megadruck noch standhält...








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